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Leiter (m/w) der Abteilung "Forschungsdatenzentrum und Methodenentwicklung"

Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi). Bamberg, 06.07.2017

Leibniz-Institut für Bildungsverläufe Universität Bamberg
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) möchten im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens die Position

der Leiterin/des Leiters der Abteilung „Forschungsdatenzentrum und Methodenentwicklung“
am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) und die
W3-Professur für Survey Statistik und Datenanalyse

zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer von zunächst fünf Jahren im Angestelltenverhältnis besetzen. Eine Verlängerung ist möglich. Nach positiver Evaluierung ist eine Verstetigung der Professur vorgesehen. Die Bestellung zur Leiterin/zum Leiter der Abteilung „Forschungsdatenzentrum und Methodenentwicklung“ erfolgt für fünf Jahre. Eine Wiederbestellung ist möglich.
Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, der deutschlandweit über 90 Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen angehören.
Das LIfBi ist eine rechtlich eigenständige forschungsbasierte Infrastruktureinrichtung der längsschnittlichen Bildungsforschung und An-Institut der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuständig ist das LIfBi insbesondere für die Durchführung des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Die zentrale Aufgabe dieses langfristigen Projekts ist die Bereitstellung von repräsentativen Daten zu Kompetenzentwicklung und Bildungsverläufen in Deutschland. Dazu arbeitet das LIfBi eng mit einem deutschlandweiten Exzellenznetzwerk (NEPS-Netzwerk) zusammen. Neben dem NEPS führt das LIfBi eine Reihe bedeutender Drittmittelstudien durch. Weitere Informationen zum LIfBi finden Sie unter www.lifbi.de.
Der Stelleninhaberin/Dem Stelleninhaber obliegt die Leitung der Abteilung „Forschungsdatenzentrum und Methodenentwicklung“ des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe e. V. in Bamberg. Sie/Er soll einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der statistischen Methodenforschung mit Bezug auf die Auswertung großer Panelstudien in einem interdisziplinären Umfeld aufweisen. Fundierte Kenntnisse empirischer Forschungsmethoden etwa in den Bereichen der Ökonometrie oder Psychometrie, der Analyse unvollständiger Daten, Sampling und Gewichtung oder der Verknüpfung von Survey-Daten mit administrativen Daten werden erwartet.
Die ausgeschriebene Position ist mit einer Professur an der Fakultät für Humanwissenschaften oder Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg verbunden. Dabei wird eine Vernetzung mit der Bildungsforschung in der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS) sowie mit den Forschungsschwerpunkten der Universität insgesamt erwartet. Die Mitwirkung an den Bachelor, Master- und (auslaufenden) Diplom-Studiengängen der Fakultät, insbesondere am Masterstudiengang „Survey Statistik“, ist Bestandteil der Dienstaufgaben. Fremdsprachige Lehrangebote sind erwünscht, ebenso die Beteiligung an der wissenschaftlichen Weiterbildung.
Die Professur beinhaltet eine Lehrverpflichtung in Höhe von zwei SWS.
Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit mit umfassenden Kenntnissen und nationaler wie internationaler Sichtbarkeit im Gebiet der Survey Statistik und Datenanalyse. Zudem werden Erfahrungen mit Projektmanagement in größeren Forschungsverbünden und Drittmittelakquise vorausgesetzt. Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sind durch eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachzuweisen, die auch außerhalb der Hochschule oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht wurden. Bewerbungen aus dem Ausland werden ausdrücklich begrüßt. Die Fähigkeit und Bereitschaft, in englischer Sprache zu unterrichten, werden vorausgesetzt.
Die Fakultät strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und begrüßt deshalb die Bewerbung von Wissenschaftlerinnen. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Otto-Friedrich-Universität wurde von der Hertie-Stiftung als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Sie setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein. Sie fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Otto-Friedrich-Universität ist Mitglied im regionalen Dual Career Netzwerk (DCNN). Sie unterstützt Partnerinnen und Partner von neu berufenen Professorinnen und Professoren. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Dual Career Netzwerk Nordbayern (http://www.dualcareer-nordbayern.de/).
Bewerbungen an
Die üblichen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Verzeichnis der Publikationen und Lehrveranstaltungen, Kopien von Zeugnissen und Urkunden) in deutscher oder englischer Sprache sind bis zum 18. August 2017 an die Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe, Prof. Dr. Sandra Buchholz (Wilhelmsplatz 3, 96047 Bamberg), zu richten und zusätzlich an folgende E-Mail-Adresse zu senden: bewerbung@lifbi.de. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Bewerbungsschluss: 18.08.2017