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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) "Produktbeschaffenheit und Nanotechnologie"

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Ber­lin, 01.09.2017

STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundla­ge international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stel­lungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesre­gierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene For­schung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR sind in der Fachgruppe „Produktbeschaffenheit und Nanotechnologie“ ab sofort unbefristet folgende Stelle zu besetzen:
Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in
- Besoldungsgruppe A 14 BBesO -
Kennziffer: 1829/2017
bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und der Erfüllung des Qualifikations­profils.
Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Die Stelle kann alternativ auch mit Tarifbeschäftigen (TVöD) besetzt werden.
Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsangemessen
Aufgaben:
  • Gesundheitliche Risikobewertung von verbrauchernahen Produkten und Materialien
  • Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kriterien für die gesundheitliche Risikobewer­tung von Pigmenten (z.B. Tätowiertinten)
  • Bewertung von Materialeigenschaften im Hinblick auf die Exposition des Verbrauchers
  • Entwicklung von Analysenverfahren für Pigmente in verbrauchernahen Produkten
  • Erarbeitung toxikologischer und biokinetischer Endpunkte, die für eine gesundheitliche Risikobewertung von Pigmenten herangezogen werden können
  • Konzeptuelle Erarbeitung von Bewertungsstrategien und Weiterentwicklung von analytischen und toxikologischen Testmethoden für Pigmente und deren Abbauprodukte
  • Entwicklung von in vitro Testsystemen zur Abbildung anwendungsnaher Bedingungen der Exposition gegenüber pigmenthaltigen Materialien
  • Mitarbeit an der Etablierung von Kriterien für die Erstellung von Positivlisten
  • Ausbau der nationalen und internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Bewertung von verbrauchernahen Produkten
  • Mitarbeit in Gremien der Normung wie DIN, CEN und ISO
  • Mitwirkung in nationalen und internationalen Organisationen wie z.B. Bedarfsgegen­stände­kommission, ECHA, EFSA und SCCS
  • Einwerbung von Drittmitteln, Initiierung wissenschaftlicher Kooperationen
  • Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten von Doktoranden und Masterstudenten
  • Prüfung und Auswertung experimenteller Daten, Erstellung wissenschaftlicher Publikationen in der internationalen Fachpresse
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, Biotechnologie, Chemie, Medizin, Toxikologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung, Promotion erforderlich
  • Detaillierte Kenntnisse im Grenzbereich zwischen Toxikologie und Analytik
  • Praktische Berufserfahrung in der gesundheitlichen Risikobewertung von Produkten oder Chemikalien
  • Erfahrungen in den Materialwissenschaften wünschenswert
  • Erfahrung in der Entwicklung von Verfahren zur Probenvorbereitung und Analyse von Pigmenten vorteilhaft
  • Nachgewiesene Publikationstätigkeit
  • Erfahrungen mit der Arbeit in akkreditierten Laborbereichen erwünscht
  • Erfahrung in wissenschaftlicher Gremienarbeit, national und international erforderlich
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Herr Dr. Laux (Tel.: 030 18412- 4551) und Herr Prof. Dr. Dr. Luch (Tel.: 030 18412- 4538).
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familien-freundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die be­rufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eig­nung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 07. Oktober 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de . Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse.
Bild-3 Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Ber­lin).

Bewerbungsschluss: 07.10.2017