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Doktorand (m/w) Abteilung Sicherheit in der Nahrungskette

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Berlin, 15.03.2017

STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Be­wer­tungs­auf­gaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bun­des­min­iste­riums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet das BfR qualifizierten Hochschulabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit der Promotion.
In der Abteilung Sicherheit in der Nahrungskette des BfR ist in der Nachwuchsgruppe „Au­thentizität“ ab sofort befristet für drei Jahre folgende Stelle zu besetzen:
Doktorandin / Doktorand
- Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kennziffer: 1658/2017
Die Beschäftigung erfolgt mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50 Std.).
Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
Es wird ein begleitendes Promotionsprogramm mit fachwissenschaftlichen und metho­dischen Programminhalten angeboten. Die Teilnahme wird erwartet.
Aufgaben:
Es sind Tätigkeiten im Rahmen der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe „Authentizität entlang der Warenkette“ wahrzunehmen. Deren Ziel ist es die Überprüfung der Identität (Analyse von Verfälschungen) sowie der Herkunft von Lebens- und Futtermitteln entlang der gesamten (globalen) Warenkette zu verbessern.
  • Entwicklung einer - geräteübergreifenden - analytischen Vorgehensweise anhand von Demonstratormatrices wie Wein, Saft oder Speiseöl, für verschiedene Authentizitäts­fragestellungen (u. a. Erkennen von unbekannten Zusätzen, Verifizieren von Angaben der geographischen Herkunft/Spezies) und unter Verwendung verschiedener Analysenme­thoden (z. B. Massenspektrometrie (MS), Kernspin-Resonanz (NMR)- und Infrarot (IR)-Spektroskopie):
  • Untersuchungen zur Vergleichbarkeit der Analysendaten und Erarbeitung von geeigneten Validierungsparametern (in Anlehnung an DIN EN ISO/IEC 17025)
  • Untersuchung von chemometrischen (Mehr-Klassen-)Klassifizierungsmethoden zur Bearbeitung von Authentizitätsfragestellungen
  • Identifizierung von charakteristischen Markerverbindungen für Klassifizierungs­fragestellungen mittels (HR)MS und chemometrischen Methoden
  • Innovative Informationszusammenführung (Data fusion): Kombination von Fingerprinting- (NMR- und IR-Spektroskopie) und/oder Profiling-Daten (z. B. Markerverbindungen) und chemometrische Auswertung
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Lebensmittelchemie, Chemie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Sehr gute Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Lebens- und Futtermittelanalytik sowie der multivariaten Statistik/Chemometrie erforderlich
  • Interesse am Umgang mit großen Datensätzen vorausgesetzt
  • Erfahrungen mit spektrometrischen und spektroskopischen Messmethoden, insbeson­dere (HR)MS, IRMS, FT-IR und NMR erwünscht
  • Kenntnisse zur statistischen Auswertung in R oder Matlab von Vorteil
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Frau Dr. Monika Lahrssen-Wiederholt (Tel.: 030 18412-2362) und Herr Dr. Carsten Fauhl-Hassek (Tel.: 030 18412-3393).
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR fa­mi­li­en­freundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Be­wer­bung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders be­rück­sichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 06. April 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de . Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail Adresse.
Bild-3 Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Bewerbungsschluss: 06.04.2017