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Leiter des Fachbereichs 8.3 "Radiologische Verfahren" (m/w)

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Berlin, 30.06.2017

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Auftrag der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist es, den Einsatz von Technik sicher und umweltverträglich zu gestalten. Unsere Forschung, Prüfung, Zulassung und Regelsetzung dient der Sicherheit in Technik und Chemie. Als Bundesoberbehörde und Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir nationale und inter­natio­nale Aufgaben, kooperieren mit der universitären und außer­univer­sitären Forschung und fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs.
im Rahmen einer Nachfolge suchen wir zum 1. Oktober 2017 eine/n

Leiterin/Leiter

des Fachbereichs 8.3 „Radiologische Verfahren”

Ihr Aufgabengebiet:
Sie leiten und steuern den Fachbereich sowie die wissenschaftlich-technische Entwicklung des Fachgebietes. Damit verbunden ist das Führen und Motivieren eines qualifizierten Mitarbeiterteams. Sie initiieren ingenieurwissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Prüfung mittels radiologischer Verfahren gemäß der Leitlinie der BAM. Impulsgebend begleiten Sie die Einwerbung drittmittelgeförderter Forschungsvorhaben auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen Ihrer Forschungstätigkeiten konzipieren Sie Themenstellungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und betreuen diesen.
Als Führungskraft der BAM unterstützen Sie die Entwicklung der Themenfelder Analytical Sciences und Material und gestalten aktiv Veränderungsprozesse mit. Sie arbeiten in nationalen und internationalen Normungsgremien, Beiräten und wissenschaftlichen Netzwerken mit und tragen so zur Positionierung der BAM als Ressortforschungseinrichtung bei.
Ihre Qualifikation:
Wir suchen eine Führungspersönlichkeit mit einem überdurchschnittlichen wissenschaftlichen Hochschulabschluss einer Ingenieur- oder Naturwissenschaft und wissenschaftlichen Leistungen in einem für das Aufgabengebiet relevanten Forschungsgebiet, die weit über eine Promotion hinausgehen.
Ihr Anforderungsprofil:
In Theorie und praktischer Anwendung sind Sie umfassend mit ionisierender Strahlung und deren Wechselwirkung mit der Materie sowie der Entwicklung von wissenschaftlichen Experimentaleinrichtungen vertraut. Sie verfügen über mehrjährige Berufserfahrung auf diesem Gebiet. Vorteilhaft sind vertiefte Kenntnisse der modernen Signalverarbeitung und Bildanalytik. Sie sind eingebunden in ein belastbares, wissenschaftliches Netzwerk und haben unter Beweis gestellt, dass Sie wissenschaftlich-technische Arbeitsbereiche erfolgreich leiten, eigenverantwortlich wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten, erfolgreich Drittmittel einwerben und wissenschaftlichen Nachwuchs betreuen können. Erfahrungen in der Gremienarbeit, Regelsetzung und Politikberatung sind erwünscht. Sie verfügen über ein hohes Maß an Kreativität, Flexibilität, Entscheidungsfähigkeit sowie persönliches Engagement und soziale Kompetenz. Sie praktizieren einen teamorientierten Arbeitsstil mit gutem Kommunikationsverhalten und einem hohen Reflexionsvermögen. Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement sowie Grundwissen und Verständnis von Führungszusammenhängen in größeren Personengruppen (fachliche und disziplinarische Führung) bringen Sie mit. Die englische und deutsche Sprache beherrschen Sie verhandlungssicher in Wort und Schrift.
Wir bieten eine attraktive Position an einer Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Die Vergütung erfolgt qualifikationsangemessen und bei Vorliegen aller Voraussetzungen entsprechend der Bundesbesoldungsordnung (BBesO). Die Tätigkeit ist nach Besoldungsgruppe B 1 BBesO (Direktor/in und Professor/in) bewertet. Eine Beförderung nach BesGr. B 2 BBesO ist zu einem späteren Zeitpunkt bei entsprechender Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen möglich. Bei Bewerberinnen bzw. Bewerbern, die bei der Einstellung die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für Bundesbeamtinnen bzw. Bundesbeamte nicht erfüllen, wird eine außertarifliche Vergütung vereinbart.
Fachbezogene Auskünfte können telefonisch beim Leiter der Abteilung 8, Herrn Dr. Werner Daum, unter (030) 8104-1800 eingeholt werden.
Wegen der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Anerkannt schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Der Arbeitsplatz ist grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.
Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst werden um eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in ihre Personalakte gebeten. Gleichzeitig verfügen Sie über die Bereitschaft zu einer späteren gegebenenfalls erforderlichen Überprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG).
Eine Bewerbung per E-Mail ist erwünscht. Bitte senden Sie diese bis zum 31. Juli 2017 unter Angabe der Kennziffer 79/17-P. an: bewerbung@bam.de. Der E-Mail fügen Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsnachweise, Zeugnisse, Beurteilungen, Publikationsübersicht u. ä.) in Form einer zusammengefassten Datei im PDF-Format (max. 20 MB) bei. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung auch per Post an folgende Anschrift senden:
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Referat Z.3 - Personal und berufliche Ausbildung
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Wir weisen darauf hin, dass die von Ihnen übersandten Bewerbungsunterlagen ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens gespeichert und bearbeitet werden. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht. Logo

Bewerbungsschluss: 31.07.2017