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Wissenschaftler (m/w) für die Leitung der Fachgruppe "Lebensmitteltechnologische Verfahren, Warenketten und Produktschutz"

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Berlin, 23.02.2017

Bundesinstitut für Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

In der Abteilung Biologische Sicherheit des BfR ist ab sofort unbefristet folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftlerin/Wissenschaftler

für die Leitung der Fachgruppe "Lebensmitteltechnologische Verfahren, Warenketten und Produktschutz" – bis Besoldungsgruppe A 15 BBesO – Kennziffer: 1675/2017
bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und der Erfüllung des Qualifikationsprofils. Eine Teilzeitbeschäftigung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf dieser Position kann erst nach mindestens einjähriger erfolgreicher Einarbeitung und nur bei geringer Stundenreduzierung (maximal 20% der regelmäßigen Arbeitszeit) im Einzelfall geprüft und ermöglicht werden. Die Stelle kann alternativ auch mit Tarifbeschäftigen (TVöD) besetzt werden. Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsangemessen.

Aufgaben:

In der Fachgruppe "Lebensmitteltechnologische Verfahren, Warenketten und Produktschutz" ist das Nationale Referenzlabor für Escherichia (E.) coli einschließlich Verotoxin bildende E. coli nach Verordnung (EG) Nr. 882/2004 angesiedelt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Fachgruppe ist die Bewertung von Risiken durch Mikroorganismen und der Möglichkeit einer Übertragung durch kontaminierte Lebensmittel.

Im Einzelnen umfasst die Tätigkeit:

∎ Wahrnehmung der wissenschaftlichen und organisatorischen Leitung der Fachgruppe ∎ Bearbeitung von lebensmittelhygienischen und lebensmitteltechnologischen Fragestellungen bei tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln ∎ Wissenschaftliche Bewertung von Risiken durch Mikroorganismen in Lebensmitteln und von Interventionsstrategien in der Lebensmittelkette für verschiedene Lebensmittel-Erreger-Kombinationen ∎ Analyse von globalen Warenketten und Entwicklung von Strategien zum Produktschutz mit Bezug auf tierische und pflanzliche Lebensmittel ∎ Konzeption, Planung und Leitung von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Forschungsprojekten, Einwerbung von Drittmitteln ∎ Wissenschaftliche Konzeption, Organisation und Durchführung von Workshops und Expertengesprächen ∎ Nationale und internationale Gremientätigkeit insbesondere zu Fragen der Lebensmittelhygiene und -mikrobiologie, zur biologischen Sicherheit in globalen Lebensmittelwarenketten und zum Produktschutz ∎ Graduiertenförderung (Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten)

Anforderungen:

∎ Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin, Biologie, Lebensmitteltechnologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung, Promotion erforderlich, Habilitation (z. B. auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene oder -mikrobiologie) oder vergleichbare nachgewiesene wissenschaftliche Qualifikation (z. B. European College VPH, Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene) erforderlich ∎ Mind. 5-jährige Berufserfahrung im Bereich Lebensmittelhygiene, -mikrobiologie, -technologie erforderlich ∎ Expertise zur Diagnostik von pathogenen und hochpathogenen Mikroorganismen erforderlich ∎ Praxis bei der Auswahl und Anwendung von geeigneten Verfahren zur Dekontamination und Desinfektion von pathogenen Mikroorganismen erforderlich ∎ Kenntnisse im nationalen und europäischen Lebensmittelrecht wünschenswert ∎ Erfahrungen in der mikrobiologischen Risikobewertung sind von Vorteil ∎ Nachgewiesene wissenschaftliche Publikationstätigkeit auf dem Gebiet lebensmittelhygienischer und -mikrobiologischer Fragestellungen ∎ Erfahrungen in der Einwerbung und Durch-führung von Drittmittelprojekten erforderlich ∎ Nachweisliche Berufserfahrung im Erstellen wissenschaftlicher Berichte, Publikationen und in der Vortragstätigkeit werden vorausgesetzt ∎ Erfahrungen zum Qualitätsmanagement im mikrobiologischen Labor (z. B. ISO 17025) sowie in der Administration (z. B. ISO 9001) wünschenswert ∎ Erfahrungen in wissenschaftlicher Gremienarbeit, national und international ∎ Stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie ein hohes Maß an Lernbereitschaft, Kommunikationsvermögen und Konfliktfähigkeit ∎ Ergebnis- und ressourcenorientierte Arbeitsweise ∎ Führungserfahrung von wissenschaftlichen interdisziplinären Teams von Vorteil ∎ Fähigkeit zu familienbewusstem Führungsverhalten, Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten, Motivation und Leistungsbereitschaft ∎ Bereitschaft zur Weiterentwicklung von Führungskompetenzen ∎ Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere verhandlungssicheres Englisch ∎ Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen werden vorausgesetzt

Der Dienstort ist Berlin.

Nähere Auskünfte erteilen Herr PD Dr. Nöckler (Tel.: 030 18412-2153) und Frau Dr. Bräunig (Tel.: 030 18412-2142).

Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat "audit berufundfamilie®" ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Bewerbungsverfahren

Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 31. März 2017 über unser Online-System.

Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de. Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse.

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat – 11.17 –, Max-Dohrn-Str. 8 - 10, 10589 Berlin).

Bewerbungsschluss: 31.03.2017