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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) für die Leitung der Fachgruppe "Diagnostik und Erregercharakterisierung"

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Berlin, 02.06.2017

STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundla­ge international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stel­lungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesre­gierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene For­schung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
In der Abteilung Biologische Sicherheit des BfR ist ab sofort unbefristet folgende Stelle zu besetzen:
Wissenschaftlerin / Wissenschaftler für die Leitung der Fachgruppe
„Diagnostik und Erregercharakterisierung“

- bis Besoldungsgruppe A 15 BBesO -
Kennziffer: 1761/2017
bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und der Erfüllung des Qualifikationsprofils.
Eine Teilzeitbeschäftigung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf dieser Position kann erst nach mindestens einjähriger erfolgreicher Einarbeitung und nur bei geringer Stundenreduzierung (maximal 20% der regelmäßigen Arbeitszeit) im Einzelfall geprüft und ermöglicht werden.
Die Stelle kann alternativ auch mit Tarifbeschäftigen (TVöD) besetzt werden.
Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsangemessen.
Aufgaben:
In der Fachgruppe „Diagnostik und Erregercharakterisierung“ sind die Nationalen Referenz­labore für Trichinellen und für die Überwachung von Bakterien in zweischaligen Weichtieren nach Verordnung (EG) Nr. 882/2004 angesiedelt. Darüber hinaus befinden sich in der Fachgruppe ein Konsiliarlabor für Leptospiren und ein Konsiliarlabor für Yersinien. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Fachgruppe ist die Bewertung von Risiken durch Mikroorganismen in Lebensmitteln einschl. gentechnisch veränderter Organismen.
  • Wahrnehmung der wissenschaftlichen und organisatorischen Leitung der Fachgruppe
  • Bearbeitung von Fragestellungen zur Diagnostik und Charakterisierung bakterieller und parasitärer, Lebensmittel-assoziierter Krankheitserreger
  • Bewertung von Risiken durch bakterielle und parasitäre Erreger in Lebensmitteln
  • Konzeption, Planung und Leitung von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Forschungsprojekten, Einwerbung von Drittmitteln
  • Wissenschaftliche Konzeption, Organisation und Durchführung von Workshops und Expertengesprächen
  • Nationale und internationale Gremientätigkeit, insbesondere zu Fragen der Lebensmittel­mikrobiologie
  • Graduiertenförderung (Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten)
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin, Biologie oder einer vergleich­baren Fachrichtung, Promotion erforderlich; Habilitation oder andere nachgewiesene wissenschaftliche Qualifikation von Vorteil
  • Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Lebensmittelmikrobiologie und Diagnostik zoonotischer Krankheitserreger erforderlich
  • Erfahrungen in der mikrobiologischen Risikobewertung von Vorteil
  • Nachgewiesene wissenschaftliche Publikationstätigkeit auf dem Gebiet mikrobio­logischer Fragestellungen
  • Erfahrung in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erforderlich
  • Nachgewiesene Erfahrungen beim Erstellen wissenschaftlicher Berichte, bei Publikationen sowie Vortragstätigkeit
  • Erfahrungen zum Qualitätsmanagement im mikrobiologischen Labor (ISO 17025) sowie in der Administration (ISO 9001) von Vorteil
  • Kenntnisse im Lebensmittelrecht wünschenswert
  • Erfahrungen in wissenschaftlicher Gremienarbeit, national und international erforderlich
  • Stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie ein hohes Maß an Lernbereitschaft, Kommunikationsvermögen und Konfliktfähigkeit
  • Ergebnis- und ressourcenorientierte Arbeitsweise
  • Führungserfahrung von wissenschaftlichen interdisziplinären Teams wird erwartet
  • Fähigkeit zu familienbewusstem Führungsverhalten, Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten, Motivation und Leistungsbereitschaft
  • Bereitschaft zur Weiterentwicklung von Führungskompetenzen
  • Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere verhandlungssicheres Englisch
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Herr Prof. Dr. Nöckler (Tel.: 030 18412-2153) und Frau Dr. Wichmann-Schauer (Tel.: 030 18412-1914).
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familien­freundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die be­rufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eig­nung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 14. Juli 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de . Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse.
Bild-3 Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bund­es­in­stitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Bewerbungsschluss: 14.07.2017