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Die Ruhr-Universität Bochum ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland und eine reformorientierte Campusuniversität, die in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort aufweist. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit.

W2-PROFESSUR FÜR „TRANSFORMATIONEN AUDIOVISUELLER MEDIEN UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG VON GENDER UND QUEER THEORY“

In der Fakultät für Philologie ist am Institut für Medienwissenschaft zum 1. Oktober 2018 eine W2-Professur für „Transformationen audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von Gender und Queer Theory“ zu besetzen.
Der/Die Stelleninhaber/-in soll den Bereich „Transformationen audiovisueller Medien“ umfassend vertreten. Ein Schwerpunkt soll dabei auf den gegenwärtigen Transformationsprozessen von Film und Fernsehen liegen. Dabei sind die veränderten technischen Infrastrukturen, die ökonomischen Bedingungen und die populärkulturellen Dimensionen dieses Wandels von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus wird eine Profilierung im Bereich der Gender- und Queer-Theory erwartet. Eine Orientierung an kulturwissenschaftlichen Fragestellungen ist im Hinblick auf Kooperationen innerhalb und außerhalb der Fakultät erwünscht.
Die Lehre ist im Rahmen der BA- und MA-Studiengänge „Medienwissenschaft“ zu erbringen. Da der/die Stelleninhaber/-in Mitglied im „Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW“ ist, wird die Mitwirkung im Netzwerk „Gender Studies“ der RUB und im Direktorium der Gender-Studies-Studiengänge erwartet. Erwünscht ist die Bereitschaft zur Übernahme der Leitung des internationalen Masterstudiengangs „Film und Audiovisuelle Medien“.
Positiv evaluierte Juniorprofessur, Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen sowie der Nachweis besonderer Eignung für die akademische Lehre werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft zur Mitwirkung an der akademischen Selbstverwaltung.
Weiterhin erwartet werden:
  • ein hohes Engagement in der Lehre,
  • die Mitwirkung an den Forschungsschwerpunkten der Fakultät für Philologie sowie an den laufenden Verbundforschungsprojekten, an denen das Institut für Medienwissenschaft beteiligt ist,
  • die Bereitschaft und Fähigkeit, drittmittelgeförderte Forschungsprojekte einzuwerben.
Wir wollen an der Ruhr-Universität besonders die Karrieren von Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, fördern und freuen uns daher sehr über Bewerberinnen. Auch die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter und gleichgestellter Bewerberinnen und Bewerber sind willkommen.
Logo Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, wissenschaftlicher Werdegang, Publikationsliste, Zeugnisse/Urkunden, Auflistung eigener Drittmitteleinwerbungen, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen) richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form bis zum 21. Februar 2018 an den Dekan der Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität Bochum, E-Mail: dekanat-philologie@rub.de

Bewerbungsschluss: 21.02.2018