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Professur (W2) "Interprofessionelles Lehren und Handeln in den Gesundheitsberufen"

Hochschule für Gesundheit (HSG) Bochum. Bochum, 10.08.2017



Am 01.11.2009 wurde in Bochum die bundesweit erste staatliche Hochschule für Gesundheit gegründet. Die Hochschule bietet rund 1.300 Studienplätze in unterschiedlichen Studiengängen des Themenfeldes Gesundheit an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Akademisierung von Gesundheitsberufen sowie zur Optimierung von Versorgungsstrukturen. Die Hochschule sucht engagierte Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die die Weiterentwicklung der Hochschule im Zukunftssektor Gesundheit mitgestalten möchten - interdisziplinär, innovativ und offen für neue Perspektiven.

Im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur zu besetzen:

W2-Professur
,Interprofessionelles Lehren und
Handeln in den Gesundheitsberufen’

(Schwerpunkt: Interprofessionelle Kommunikation in der gesundheitlichen Versorgung)

Aufgabengebiet
Die Bewerberin/Der Bewerber vertritt im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften das Interprofessionelle Lehren und Handeln in den Gesundheitsberufen mit dem Schwerpunkt der interprofessionellen und transdisziplinären Kommunikation. Dabei sollte sowohl die Gestaltung interprofessionellen Handelns und interprofessioneller Lernprozesse als auch die Entwicklung interprofessioneller Lehr- und Handlungskonzepte in den Gesundheitsberufen und in angrenzenden Arbeitsfeldern im Bildungs- und Sozialwesen eine bedeutende Rolle spielen. Im Rahmen der Lehrverpflichtungen sind, neben den spezifischen Inhalten, auch allgemeine sozial-, kommunikations- und bildungswissenschaftliche Grundlagen zu vertreten.
Des Weiteren bringt die Bewerberin/der Bewerber Wissen und Erfahrung im Rahmen interdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein, initiiert neue Forschungsvorhaben zu interprofessionellen Versorgungskonzepten und prägt die Entwicklung einer Fachdidaktik in den Gesundheitsberufen. Zudem wird die Beteiligung an der Konzeption und der Entwicklung neuer Studienangebote erwartet.

Profil
  • Abgeschlossenes sozial-, bildungs-, gesundheits- oder kommunikationswissenschaftliches Hochschulstudium
  • Einschlägige Promotion
  • Einschlägige Erfahrungen in der interprofessionellen Lehre und in interprofessionellen Handlungsfeldern im Gesundheitswesen; mit einem Schwerpunkt auf Prozessen der inter- und/oder transdisziplinären Kommunikation
  • Erfahrungen in der Entwicklung und Implementierung fachdidaktischer Konzepte in den Gesundheitsberufen
  • Hochschulische Lehr- und Forschungserfahrungen auf dem Gebiet interprofessionellen Lehrens und Handelns in den Gesundheitsberufen
  • Abschluss eines staatlich anerkannten Gesundheitsberufs ist erwünscht
Allgemeine Aufgaben
Die Hochschule erwartet neben den einschlägigen wissenschaftlichen Kompetenzen, dass die Bewerberin/der Bewerber Kenntnisse und berufliche Erfahrungen mitbringt, die sie/ihn befähigen, die besonderen Herausforderungen, die mit der Entwicklung neuer Handlungsfelder im Gesundheitswesen einhergehen, kreativ und innovativ zu bewältigen und an einer gezielten Professionalisierung der Gesundheitsberufe mitzuwirken. Darüber hinaus wird erwartet an der Weiterentwicklung und Evaluation der einzelnen Studiengänge mitzuarbeiten und zu nationaler und internationaler Reputation der Hochschule beizutragen. Die Initiierung von Forschungs- und Drittmittelprojekten und die aktive Weiterentwicklung der einzelnen Wissenschaftsfelder ist eine wesentliche Aufgabenstellung der Hochschullehrerinnen und -lehrer. Zudem ist die engagierte Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule Bestandteil des Aufgabenprofils. Die Studiengänge an der Hochschule für Gesundheit sind interprofessionell angelegt. Daher wird eine besondere Bereitschaft und Fähigkeit zu interdisziplinärer Kooperation erwartet.

Die Einstellungsvoraussetzungen des § 36 Hochschulgesetz NRW können auf unserer Homepage unter www.hs-gesundheit.de, Stichwort „Stellenausschreibungen“ eingesehen werden.

Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen sind ausdrücklich erwünscht. Die Hochschule für Gesundheit will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. In diesen Bereichen werden Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Ihre vollständige Bewerbung senden Sie bitte (per E-Mail ausschließlich mit Dateien im PDF-Format) bis zum 24.09.2017 an:

Hochschule für Gesundheit
Dezernat Personal
Gesundheitscampus 6-8, 44801 Bochum

bewerbung@hs-gesundheit.de, www.hs-gesundheit.de

Bewerbungsschluss: 24.09.2017