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Sozialwissenschaftler / Erziehungswissenschaftler (m/w) Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR). Bonn, 06.03.2017

Starten Sie Ihre Mission beim DLR.

Das DLR ist das Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt sowie die Raumfahrtagentur der Bundes­republik Deutschland. Rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen gemeinsam an einer ein­zigartigen Vielfalt von Themen in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr und Sicherheit. Ihre Missi­onen reichen von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. Wenn auch Sie sich für die Welt der Spitzenforschung in einem inspirierenden, wertschätzenden Umfeld begeistern, starten Sie Ihre Mission bei uns.

Für den DLR-Projektträger in Bonn suchen wir einen

Sozialwissenschaftler,
Erziehungswissenschaftler o. ä. (m/w)

Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik

Ihre Mission:
Das DLR fungiert als Dachorganisation für den national größten Projektträger (DLR-PT). Der DLR-PT ist eine Dienstleistungsorganisation und nimmt umfassende Beratungs- und Managementaufgaben in der Forschung, Innovation und Bildung bei der Entwicklung und Durchführung von Programmen und Projek­ten im nationalen und internationalen Bereich, insbesondere im Auftrag verschiedener Bundesministerien wahr. Wir engagieren uns u. a. in den Feldern Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Gesund­heit, Bildung und Gender, Gesellschaft, Innovation und Technologie sowie Umwelt und Nachhaltigkeit, Umwelt, Kultur, Geistes- und Sozialwissenschaften, Bildung, Arbeitsgestaltung und Dienstleistung sowie Informationstechnik. Unsere spezialisierten Teams bilden Schnittstellen zu Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft. Sie betreuen v. a. Förderprogramme von der Ideenentwicklung über die wettbewerbliche Vergabe von Fördermitteln bis zur Erfolgsbewertung und unterstützen die Kommunikation und Öffent­lichkeitsarbeit unserer Auftraggeber. Der Bereich Bildung, Gender betreut vielfältige Programme und Initiativen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Die ausgeschriebene Stelle bezieht sich auf Förderschwerpunkte des BMAS für die Systeme der sozialen Sicherung, der sozialen Integration und der Gestaltung von Rahmenbedingungen für berufliche Qualifizierung und mehr Beschäftigung sowie für die nachhaltige Unterstützung der Behindertenverbände zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an politischen Prozessen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik sowie auf der Arbeitsförderung.

Ihre Tätigkeiten richten sich auf Aufgaben im Bereich der Projektförderung wie Antrags-, Begutachtungs- und Auswahlverfahren und auf begleitende Aufgaben im genannten Programmbereich. Dazu gehören:

  • Beratung potenzieller Antragsteller/-innen
  • inhaltliche, wissenschaftliche Prüfung von Anträgen/Angeboten
  • fachliche Beurteilung von Vorhabenbeschreibungen auf Grundlage der geltenden Förderbekanntmachungen, auch unter Hinzuziehung von Fachexperten
  • Zuwendungsrechtliche Bearbeitung der zur Förderung ausgewählten Projektanträge
  • laufende Administration und fachliche Begleitung und zuwendungsrechtliche Überwachung der Projektförderung mit Zwischen- und Verwendungsprüfungen
  • Zuarbeit zu ad hoc-Anfragen aus dem Ministerium (u. a. Erstellen von Übersichten, Textbeiträgen zu Anfragen mit Projektbezug, fachlichen Stellungnahmen und Berichten)
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Pressemitteilungen, Newslettern sowie sonstigen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen
  • Teilnahme an Beratungen von Fachgremien und Besuch programmbezogener Fachveranstaltungen
  • Mitarbeit bei der Weiterentwicklung von Förderprogrammen und bei der Entwicklung von thematischen Förderschwerpunkten
  • Organisation und Durchführung von Fachtagungen, Expertenarbeitskreisen, Gutachtergremien

In Ergänzung zum Fachwissen aus der Sozialpolitikforschung oder der Berufspädagogik setzt die Tätigkeit einerseits fundierte Kenntnisse im Bereich der Arbeitsförderung und der Systeme beruflicher Bildung voraus und bedarf andererseits eines ausgesprochenen Dienstleistungsverständnisses. Sie erfordert ein besonderes Maß an analytischem und interdisziplinärem Denken, die Bereitschaft zur raschen Einarbeitung in neue Themenfelder, Flexibilität und Belastbarkeit, eine ausgeprägte Fähigkeit zur Teamarbeit sowie ein hohes Maß an Kommunikations-, Organisations- und Verhandlungskompetenz. Sie erwartet eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit und die Mitarbeit in einem aufgeschlossenen, interdisziplinär zusammengesetzten Team.

Die Stelle ist für Teilzeitarbeit grundsätzlich geeignet. Die Bewerbungsfrist endet am 28. März 2017.

Ihre Qualifikation:
  • abgeschlossenes, wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom / Master / Magister) der Sozialwissenschaften oder der Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Berufspädagogik; alternativ kommen auch andere wissenschaftliche Studiengänge in Frage, wenn eine einschlägige und praktische Berufserfahrung im Bereich der Erwachsenenbildung nachgewiesen werden kann
  • einschlägige Forschungs- und Berufserfahrung im Bereich der Sozialpolitikforschung
  • einschlägige, langjährige Erfahrung in der Forschungsförderung
  • sehr gutes sprachliches Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift, auch bei der Darstellung komplexer Sachverhalte aus der Forschung und Entwicklung
  • Fähigkeit zur Teamarbeit und zur eigenständigen, termingebundenen - auch kurzfristigen - Erledigung von Aufgaben
  • Selbständigkeit, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick sowie Aufgeschlossenheit und Gewandtheit im Umgang mit Partnern im Wissenschaftsbetrieb und staatlichen Organisationen; sehr gute Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit üblichen PC-Programmen
  • Flexibilität, Kontaktfähigkeit, Belastbarkeit und Bereitschaft zu Dienstreisen
  • Bereitschaft zur Ausübung von Verwaltungstätigkeiten und ausgesprochenes Dienstleistungsverständnis
  • verhandlungssichere Kenntnisse der englischen Sprache
  • fundierte Kenntnisse der Systeme der beruflichen Bildung sowie der sozialen und beruflichen Integration und der Sozialgesetzgebung sind erwünscht
  • idealerweise berufliche Erfahrungen in der Förderung der beruflichen Integration von gesellschaftlich benachteiligten Personen und/oder praktische Erfahrungen in der Arbeitsförderung
  • Kenntnisse in der Wissenschaftskommunikation/Vermittlungsarbeit an der Schnittstelle Forschung - Öffentlichkeit (bspw. eigene journalistische Erfahrungen in den Bereichen Bildung und Bildungsforschung, Erfahrungen in der Ausrichtung von Fachkongressen) sind vorteilhaft
  • Kenntnisse der Arbeitsweisen und Entscheidungswege in Bundes- und Landesministerien sind erwünscht
  • idealerweise Erfahrung im Fördermanagement und/oder im Management von Drittmittelprojekten

Ihr Start:
Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeits­umfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können. Wir bemühen uns, den Anteil an Mitarbeiterinnen zu erhöhen und freuen uns daher besonders über Bewerbungen von Frauen. Schwerbehinderte Bewerberinnen bevorzugen wir bei fach­licher Eignung.

Fachliche Fragen beantwortet Ihnen gern Herr Christian Ganseuer telefonisch unter +49 228 3821-1666. Weitere Informationen zu dieser Position mit der Kennziffer 06728 sowie zum Bewerbungsweg finden
Sie unter www.DLR.de/dlr/jobs/#21171.
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Bewerbungsschluss: 28.03.2017