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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) - Extremismusprävention

Nationales Zentrum für Kriminalprävention (NZK). Bonn, 01.12.2016

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Die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) sucht für die Arbeitsstelle Nationales Zentrum für Kriminalprävention (NZK) in Bonn zum nächstmöglichen Zeit­punkt eine(n)

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (E13, Vollzeit)

Das Nationale Zentrum für Kriminalprävention ist eine vom Bundesministerium des Innern finanzierte Arbeitsstelle. Es hat die Aufgabe, wissenschaftliche Befunde über die Wirksamkeit von kriminalpräventiven Maßnahmen für Politik & Praxis verwertbar zu machen. Für ein neues Projektvorhaben suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.
Anstellung und Vergütung erfolgen in Anlehnung an die Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD-Bund). Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2017 befristet und kann vorbehaltlich einer Haushaltsentscheidung bis 31. Dezember 2019 verlängert werden.
Tätigkeitsbereich
Im Bereich der Extremismusprävention gibt es kaum empirisch gesicherte Erkennt­nisse über die Wirksamkeit neu entwickelter Maßnahmen. Die Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung von Juli 2016 sieht daher die „Qualitätssicherung und Weiterentwicklung präventiver und demokratiefördernder Maßnahmen und Strukturen durch kontinuierliche und kritische Evaluation“ vor. Im Rahmen der ausgeschriebenen Stellen werden vom NZK im Zeitraum von 2017 bis voraussichtlich 2019 entsprechende Evaluationskriterien entwickelt und eingesetzt. Das Projekt hat das Ziel zu untersuchen, welche Wirkung von entsprechenden Präventionsmaßnahmen ausgeht. Ein Projektleiter / eine Projektleiterin und der wissenschaftliche Mitarbeiter/ die wissenschaftliche Mitarbeiterin setzen das Vorhaben in die Tat um.
Aufgaben
  • Entwicklung von Evaluationskriterien und Qualitätsstandards in Zusammenarbeit mit Praktikern und Experten im Bereich der Extremismusprävention.
  • Anfertigung von Literaturreports und Forschungssynthesen.
  • Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Fokusgruppen und Evaluationsstudien.
  • Vorbereitung von Fachveranstaltungen.
  • Anfertigung und Mitarbeit an Berichten und Publikationen.
Profil
  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mit politik-, sozial-, verhaltens- oder rechtswissenschaftlichem Bezug.
  • Bezug zu Themen wie Radikalisierung, Terrorismus, Extremismus, Islamismus, Evaluation, Kriminalprävention, Soziale Arbeit, oder Strafvollzug.
  • Umfassende und fundierte Kenntnisse in Methoden der empirischen Sozial­forschung, am besten mit eigener forschungspraktischer Erfahrung im Bereich Fokusgruppen und Evaluationsstudien.
  • Überdurchschnittliche schriftliche Ausdrucksform.
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Arabischkenntnisse wünschenswert.
Wir bieten
  • Spannende neue Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik & Praxis.
  • Zusammenarbeit mit dem kleinen, freundlichen und hochmotivierten Team des NZKs.
  • Mitarbeit an einer im Aufbau befindlichen Einrichtung des Bundes.
  • Herausforderungen in einem Arbeitsbereich mit hoher gesellschaftlicher und politischer Relevanz.
  • Vollzeitbeschäftigung mit Vergütung Entgeltgruppe E 13.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.
Dienstort ist Bonn.
Für Rückfragen kontaktieren sie bitte Herrn Dr. Armborst.
Email: andreas.armborst@bmi.bund.de
Ihre Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben (halbe Seite), Lebenslauf, Publikationsverzeichnis und den üblichen Nachweisen richten Sie bitte bis zum 31. 12. 2016 schriftlich an:
Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention
Graurheindorfer Straße 198
53117 Bonn,
oder per E-Mail an Herrn Andreas Armborst.
Weitere Informationen über das DFK/NZK finden Sie auch unter www.nzkrim.de und www.kriminalpraevention.de/

Bewerbungsschluss: 31.12.2016