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Professur (W2) für Kriminalistik

Freie Hansestadt Bremen - Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen. Bremen, 02.03.2017

An der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen ist im Fachbereich Polizeivollzugsdienst zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Professur (W 2) für Kriminalistik

zu besetzen.

Der Einsatz in Lehre und Forschung soll vorrangig in den Bachelorstudiengängen „Polizeivollzugsdienst“ und „Risiko- und Sicherheitsmanagement“ erfolgen. Die Bewerberin oder der Bewerber soll in der Lage sein, das Fachgebiet „Kriminalistik“ im Rahmen der modularisierten Struktur eines dualen Bachelorstudiengangs wissenschaftlich mit anderen Fachdisziplinen zu verknüpfen, praxisorientiert zu vermitteln und das Curriculum im Hinblick auf die Anforderungen der beruflichen Praxis weiterzuentwickeln.

Daneben wird erwartet, dass die zukünftige Professorin oder der zukünftige Professor bereit ist, das Fachgebiet Kriminalistik auch im Rahmen des 1. Studienjahres des Masterstudiums „Master of Public Administration – Police Management“, der polizeilichen Fortbildung sowie in der angewandten Forschung und Entwicklung zu vertreten. Ebenso wird die Bereitschaft erwartet, Lehrverpflichtungen an kooperierenden Hochschulen (insbesondere an der Deutschen Hochschule der Polizei) wahrzunehmen. Angemessene Kenntnisse der englischen Sprache sind wünschenswert. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in Gremien der Hochschulselbstverwaltung wird vorausgesetzt.

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit breit gefächerter kriminalistischer Erfahrung, die Freude an der Ausbildung junger Erwachsener und an der Förderung insbesondere des polizeilichen Nachwuchses hat. Wünschenswert sind darüber hinaus Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Forensische IT/Neue Medien.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen mindestens
  • ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (z. B. Bachelor, Diplom oder Master);
  • pädagogische Eignung;
  • eine in der Regel einjährige Erfahrung in der Lehre an einer Hochschule sowie die Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterbildung;
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion oder gleichwertiger Leistungen nachgewiesen wird;
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.
Wegen der Eigenart des Faches und der Anforderungen der Stelle können abweichend von Nr. 4 und 5 der Einstellungsvoraussetzungen auch Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis nachweisen.

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund begrüßen wir ausdrücklich.

Die zu besetzende Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Nähere Informationen zur Ausschreibung sind zu erfragen beim Sprecher des Fachbereichs Polizeivollzugsdienst, Herrn Prof. Dr. Matthias Wehr, Tel.: 0421/361-19617, E-Mail: matthias.wehr@hfoev.Bremen.de.

Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Publikationsliste, bisherige Lehrtätigkeit, Darstellung ihres wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, Darstellung der besonderen Leistungen in der Praxis) bis zum 21. März 2017 in elektronischer oder gedruckter Form zu richten an die

Rektorin der
Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen
Doventorscontrescarpe 172 C
28195 Bremen
Email:
Luise.Greuel@HfOEV.Bremen.de

Bewerbungsschluss: 21.03.2017