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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) QUARREE100 "Infrastrukturen und Systeme"

Universität Bremen. Bremen, 04.01.2018

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Lust auf: Analytische und kreative Arbeit in einem interdisziplinären Team?
Lust auf: Zukunftsperspektiven entwickeln und diese praktisch umsetzen?
Das Fachgebiet Resiliente Energiesysteme im Fachbereich Produktionstechnik - Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Universität Bremen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen - unter Vorbehalt der Stellenfreigabe - für die Position:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in QUARREE100
„Infrastrukturen und Systeme“

Entgeltgruppe TV-L 13 Vollzeit (zwei 100%-Stellen bis 31.10.2022)
Ihre Aufgaben
Wissenschaftliche Mitarbeit im Arbeitsbereich „Infrastrukturen und Systeme“ im Projekt QUARREE100. Ihre Aufgaben umfassen vor allem die Analyse und Modellierung von urbanen Energiesystemen, und die Gestaltung von resilienten Energieinfrastrukturen (Wärme/Strom/Kraftstoffe) und der anschließenden technischen Umsetzung der erarbeiteten Lösungen in einem Stadtquartier. Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (i.d.R. Promotion) ist gegeben.
Ihr Profil
  • Überdurchschnittlicher Universitätsabschluss (Uni-Diplom oder Master) in den Natur- oder Ingenieurwissenschaften (z. B. Produktionstechnik, Elektrotechnik, Physik, Maschinenbau)
  • Berufserfahrung (außer- oder inneruniversitär) auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien
  • Erfahrung in der Analyse, Modellierung und Bewertung von Energiesystemen, vor allem Wärmeversorgungssysteme und Stromversorgungssysteme
Positiv bewertet werden zudem
  • Praktische Erfahrung im Bereich Planung und Aufbau von erneuerbaren Energieanlagen und regionalen Energiesystemen
Das BMBF-Projekt Resiliente, integrierte und systemdienliche Energieversorgungssysteme im städtischen Bestandsquartier unter vollständiger Integration erneuerbarer Energien (QUARREE100) - Reallabor Rüsdorfer Kamp (Laufzeit: 5 Jahre) verfolgt das Ziel, zukunftsweisende Energietechnologien und den nachhaltigen Umbau der Energieversorgung eines Stadtquartiers in der Stadt Heide (Schleswig- Holstein) weiterzuentwickeln. Im Stadtteil Rüsdorfer Kamp soll eine effiziente und flexible Strom-, Wärme und Kraftstoffversorgung entwickelt werden. Ziel ist die möglichst vollständige Verwertung von erneuerbaren Energien und insbesondere die Nutzung von den Anteilen der Windenergie, die aufgrund von Netzengpässen und fehlender Flexibilität im System abgeregelt werden und damit verloren gehen. Das Fachgebiet hat in der ersten Phase die Aufgabe den Einfluss von Quartieren auf die größeren Versorgungsstrukturen, insbesondere Verteilnetze und Übertragungsnetze aber auch Wärme- und Kraftstoffversorgung und deren Zusammenwirken zu modellieren. Daraus sollen allgemeine Kriterien für die Gestaltung und den Aufbau einer resilienten und systemdienlichen Struktur von Quartieren abgeleitet werden. Für die Analyse, Modellierung und Simulation der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Strukturen soll ein auf andere Quartiere übertragbarer Modellierungs-Werkzeugkasten entwickelt werden. In der zweiten Projektphase werden dann die theoretisch erarbeiteten Flexibilisierungsoptionen, Speicher- und Konversionstechnologien im Quartier technisch realisiert und durch das Fachgebiet entsprechend begleitet.
Was wir bieten:
Aktuelle und gesellschaftlich relevante Forschungsthemen, ein familienfreundliches, sympathisches, interdisziplinäres Team und eine enge Kooperation an der Universität Bremen mit verwandten Forschungsgruppen (AES, UFT & artec), eine gute Vernetzung mit nationalen & internationalen Forschungspartnern sowie mit Unternehmen aus der Energiewirtschaft.
Was wir erwarten:
Engagement, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit im Erarbeiten von technischen und wissenschaftlichen Fragestellungen, in einem interdisziplinären Umfeld, Kreativität - also „Ingenieure und Ingenieurinnen, die über den Tellerrand gucken.
Bemerkungen:
Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt.
Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe Kennziffer A 332/17 bis zum 27.01.2018 an:
Universität Bremen
Fachbereich 4 Produktionstechnik
Fachgebiet Resiliente Energiesysteme
Prof. Dr. rer. nat. Gößling-Reisemann
Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude (SFG)
Enrique-Schmidt-Straße 7
28359 Bremen
Für Rückfragen: Telefon: 0421/218 64884
E-Mail: sgr@uni-bremen.de
Internet: www.res.uni-bremen.de

Bewerbungsschluss: 27.01.2018