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Professur (W3) Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung

Brandenburgische Technische Universität (BTU). Cottbus, 26.10.2017

An der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) ist zum 1. Oktober 2018 im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens nach dem Jülicher Modell mit dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Erkner die

Professur (W3)
Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung

mit forschungsbezogener Ausrichtung wieder zu besetzen, verbunden mit der Leitung des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Erkner, in der Position der Direktorin oder des Direktors.

Das IRS in Erkner forscht zur Entwicklung, Transformation und Steuerung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Kontext und aus sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Eine eigene Schwerpunktsetzung, verbunden mit einer wissenschaftlichen Expertise der künftigen Stelleninhaberin/des künftigen Stelleninhabers, ergibt sich im Rahmen der satzungsmäßigen Aufgaben des IRS und unter Berücksichtigung der Empfehlungen aus der externen Evaluierung des IRS.

Im einschlägigen profilbildenden Forschungsfeld "Smart Regions und Heritage" der BTU stehen wissenschaftliche Fragen wie praktische Prozesse des Strukturwandels im Fokus, die im Zuge von Veränderungen in Städten und Regionen resp. Stadt-Land-Bezügen (smart regions) ganzheitliche Lösungsstrategien und innovative Konzepte erfordern.

Das Aufgabengebiet der Lehre (Lehrverpflichtung: 2 SWS) in der interdisziplinär ausgerichteten Fakultät umfasst insbesondere die Studiengänge der Stadt- und Regionalplanung sowie internationale Studienangebote (World Heritage Studies, Heritage Conservation and Site Management etc.) und Graduiertenschulen. Hier ist eine intensive Kooperationsbereitschaft mit den anderen Fachgebieten und Fakultäten erwünscht.

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit
  • herausragender wissenschaftlicher Eignung in den Disziplinen oder mindestens einer der Disziplinen der Planungswissenschaften, der raumbezogenen Sozialforschung/ Stadt- und Regionalsoziologie, der Governanceforschung, der Humangeografie und angewandten oder Kulturgeografie bzw. regionalen Innovations-/Kulturforschung oder der Stadt- und Regionalökonomie,
  • hoher wissenschaftlicher Reputation, wünschenswert auch international, mit einer guten Einbindung in regionale und nationale Netzwerke,
  • Leitungserfahrung mit herausragenden Kompetenzen im Wissenschaftsmanagement und interdisziplinären Kompetenzen,
  • mehrjährigen Erfahrungen in Personalmanagement und -führung,
  • nachgewiesenen Kompetenzen beim erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln und in der Durchführung von Projekten sowie
  • ausgewiesener Expertise in der Verbundforschung.
Die Bestellung zur Direktorin oder zum Direktor des IRS bedingt neben den oben genannten Kriterien, den Einstellungsvoraussetzungen nach §§ 41 Abs. 1 Nr. 1 - 4a und 43 BbgHG und der Erfüllung der allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen insbesondere auch
  • Lehrerfahrung mit fachlicher Breite,
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse,
  • hohe soziale und kommunikative Kompetenz.
Die Bestellung zur Direktorin oder zum Direktor des IRS erfolgt für fünf Jahre; eine Wiederbestellung ist möglich und wird grundsätzlich angestrebt.

Als Ansprechpartnerinnen für weiterführende Informationen stehen Ihnen Frau Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, Tel.: 0355 / 69 3351 ; E-Mail: weidner@b-tu.de für die BTU und Frau Prof. Dr. Gabriela Christmann, Tel.: 03362 / 793-270; E-Mail: gabriela.christmann@leibniz-irs.de für das IRS gern zur Verfügung.

Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 42 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) i. V. m. § 3 BbgHG.

Lehrveranstaltungen sind auch in englischer Sprache durchzuführen. Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung sowie bei der Durchführung von Drittmittelprojekten werden erwartet. Die Forschungsthemen sollten für die DFG oder vergleichbare internationale Forschungsfördereinrichtungen relevant sein.

BTU und IRS streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bitten deshalb um entsprechende Bewerbungen.

Als familienorientierte Hochschule bietet die BTU Unterstützungsmöglichkeiten von Doppelkarrierepaaren (Dual Career Service) an.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit Qualifikationsnachweisen, einer tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdeganges, einer Liste der Publikationen, den Nachweisen zur pädagogischen Eignung sowie einer kurzen und prägnanten Beschreibung Ihrer Vorstellungen zur hier ausgeschriebenen Leitungsposition richten Sie bitte per E-Mail in einer zusammengefassten PDF-Datei mit max. 7 MB bis zum 14.12.2017 an: E-Mail: fakultaet6+bewerbungen@b-tu.de
Dekan der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung,
Postanschrift: BTU Cottbus–Senftenberg, Postfach 101344, 03013 Cottbus.

Bewerbungsschluss: 14.12.2017