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Juniorprofessur (W1) für Präventive Versorgungsforschung

Technische Universität Dresden. Dresden, 01.12.2016



Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus - Reformfakultät des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft

Am Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W1-Juniorprofessur
für Präventive Versorgungsforschung

zunächst für vier Jahre zu besetzen.

Mit der Professur ist die Leitung des neu zu etablierenden Forschungsbereichs „Präventive Versorgungs­for­schung“ sowie die selbstständige Wahrnehmung von Aufgaben in Forschung und Lehre verbunden. For­schungs­schwerpunkte am Institut sind die Identifikation von beruflichen und außerberuflichen Risikofaktoren
und Verlaufsdeterminanten von Public Health-relevanten Erkrankungen sowie die Entwicklung wirksamer Präventions- und Interventionskonzepte. Wichtige diesbezügliche Forschungsthemen stellen evidenzbasierte Maßnahmen im Sinne des Präventionsgesetzes sowie die Herausforderungen einer zunehmend flexibilisierten und digitalisierten Arbeitswelt an die präventive Versorgung dar. Idealerweise liegen auch Ihre Forschungs­schwerpunkte in diesem Gebiet und Sie können Ihren Fokus entsprechend den Profilschwerpunkten der Medizinischen Fakultät mit Ihrer Forschungstätigkeit insbesondere auf die präventive Versorgung onkologischer, metabolischer und neurologisch-psychiatrischer Krankheiten richten. Als erfolgreiche Bewerberin oder erfolg­reicher Bewerber sind Sie durch erfolgreiche Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der präventiven Versorgungs­forschung ausgewiesen und mit den Methoden der evidenzbasierten Medizin vertraut. Daneben erwarten Sie die Übernahme von selbstständigen Lehraufgaben im Bereich „Präventivmedizin“ des Medizinstudiums sowie im Masterstudiengang „Gesundheitswissenschaften/Public Health“.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 63 des SächsHSFG. Bei positiver Evaluation ist eine Verlängerung des Dienstverhältnisses auf insgesamt sechs Jahre vorgesehen. Voraussetzungen sind eine ausgewiesene Forschungskompetenz in den Bereichen Präventions- und Versorgungsforschung und ein abgeschlossenes Hochschulstudium möglichst der Medizin. Eine Zusatzqualifikation im Bereich Gesundheits­wissenschaften/Public Health oder Epidemiologie ist wünschenswert. Neben herausragender wissenschaftlicher Qualifikation sowie einer hohen Motivation und Engagement in der Lehre erwarten wir von Ihnen auch die Bereitschaft zur Einwerbung von Drittmitteln.

Die Medizinische Fakultät strebt einen höheren Anteil von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Wir freuen uns daher insbesondere über Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen. Auch Bewerbungen von Wis­senschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Behinderungen werden ausdrücklich begrüßt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis 31. Dezember 2016 an den Dekan der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, Herrn Prof. Dr. med. H. Reichmann, Fetscher­str. 74, 01307 Dresden. Weitere Einzelheiten zu den einzureichenden Unterlagen erhalten Sie auf der Homepage der Medizinischen Fakultät im Bereich Stellenanzeigen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unser Dekanat, die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Dr. Valtink (0351/458-6124) oder die Schwerbehindertenver­tretung, Frau Hillig (0351/458-3327).

Die Technische Universität Dresden bekennt sich nachdrücklich zu dem Ziel einer familiengerechten Hochschule und verfügt über ein Dual Career Programm. Auch die Medizinische Fakultät leistet aktive Unterstützung bei der Bereitstellung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie bei der Vermittlung von angemessenen Arbeitsstellen in der Region für Lebenspartner bzw. Lebenspartnerinnen.

Bewerbungsschluss: 31.12.2016