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Juniorprofessur (W1) für "Transnationale Kooperations- und Migrationsforschung" (Tenure Track)

Universität Duisburg-Essen. Duisburg, 11.01.2018

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logo Wir sind eine der jüngsten Universitäten Deutschlands und denken in Möglichkeiten statt in Grenzen. Mitten in der Ruhrmetropole entwickeln wir an 11 Fakultäten Ideen mit Zukunft. Wir sind stark in Forschung und Lehre, leben Vielfalt, fördern Potenziale und engagieren uns für eine Bildungsgerechtigkeit, die diesen Namen verdient.

Die Universität Duisburg-Essen sucht kluge Köpfe

Herausragende junge Professorinnen und Professoren zu gewinnen und ihnen beste Chancen zur wissenschaftlichen und persönlichen Weiterentwicklung zu bieten, ist unser Ziel. Wir unterstützen und fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs individuell durch das Graduate Center (GC Plus), das Tenure-Track-Programm (TT Plus) und die Personalentwicklung (PE Plus). Wenn viele kluge Köpfe Zusammenkommen, profitieren alle. Deshalb vernetzen wir unsere Angebote in der Research Academy Ruhr mit der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund.
Insgesamt besetzen wir 23 neue Stellen im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Zunächst suchen wir geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die folgende Juniorprofessur mit Tenure Track:
In der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften:

Juniorprofessur für „Transnationale Kooperations- und Migrationsforschung“

(Bes.-Gr. W 1 LBesO W – mit Tenure Track nach W 2)

Bewerberinnen und Bewerber weisen sich durch konzeptionelle Beiträge und empirische Forschung in den Bereichen „Politische Soziologie der Migration“ und/oder „Migration Governance“ mit einer Ausrichtung auf Konflikt und Kooperation in der transnationalen Migration aus. Es wird ein klarer Bezug zu soziologischen Fragestellungen, wie etwa den sozialen Ursachen, Dynamiken und Folgen grenzüberschreitender Migrationsregime und migrationsbezogener Konflikte sowie der Rolle von Migrantenorganisationen und -netzwerken in der globalen Migration Governance, erwartet. Eine transnationale Perspektive und die Einbeziehung von Transit- und Herkunftsländern in die Analyse sind erwünscht.
Erwartet werden eine sehr gute Promotion in einem sozialwissenschaftlichen Fach oder mit einem soziologischen Thema und die pädagogische Eignung für die Lehre im Fach Soziologie. Die Bereitschaft zur Durchführung von deutsch- sowie auch englischsprachigen Lehrveranstaltungen wird vorausgesetzt. In der Lehre ist ein Beitrag in den BA- und MA-Studienprogrammen Soziologie und den Studiengängen für das Lehramt „Sozialwissenschaften“ zu leisten. Innovative Lehrleistungen sind von Vorteil.
Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber ist im Institut für Soziologie angesiedelt. Sie bzw. er entwickelt Forschungsvorhaben im Kontext des Käte Hamburger Kollegs/Centre for Global Cooperation Research sowie des Profilschwerpunkts „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“ und/oder des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM).
Für Forschung und Lehre sind sehr gute Kenntnisse des Englischen in Wort und Schrift unabdingbar. Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse zum Zeitpunkt der Bewerbung. Es wird erwartet, dass innerhalb von drei Jahren ein Stand der Deutschkenntnisse erreicht wird, der das Angebot von Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache sowie die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung ermöglicht.
Für die ausgeschriebene Stelle gilt:
Erwartet werden Publikationen auf dem jeweiligen Fachgebiet in referierten Fachzeitschriften, insbesondere in führenden internationalen Fachzeitschriften.
Erwünscht sind Erfahrung in der Einwerbung kompetitiver Drittmittel, die Einbindung in die internationale Forschung sowie facheinschlägige Auslandserfahrung. Weiterhin erwünscht ist eine Qualifikation im Bereich Führung in der Wissenschaft.
Die Universität Duisburg-Essen legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Didaktische Vorstellungen zur Lehre – auch unter Berücksichtigung des Profils der Universität Duisburg-Essen – sind darzulegen.
Die Bereitschaft zur Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt.
Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 Hochschulgesetz NRW.
Die Lehrverpflichtung beträgt derzeit vier Lehrveranstaltungsstunden in der ersten und fünf in der zweiten Anstellungsphase der Juniorprofessur. Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen im Beamtenverhältnis auf Zeit. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach § 39 Abs. 5 Hochschulgesetz NRW.
Die Universität Duisburg-Essen verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern (https://www.uni-due.de/diversity). Sie strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter i. S. des § 2 Abs. 3 SGB IX sind erwünscht.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Unterlagen zum wissenschaftlichen und beruflichen Werdegang, Zeugniskopien, Darstellung des eigenen Forschungsprofils und der sich daraus ergebenden Perspektiven an der Universität Duisburg-Essen, Angaben über eingeworbene Drittmittel, Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung sowie zur bisherigen Lehrtätigkeit und zum Lehrkonzept) sind innerhalb eines Monats nach Erscheinen der Anzeige an die Dekanin bzw. den Dekan der Fakultät zu richten, in der die Professur zu besetzen ist:
Dekanin der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, Frau Univ.-Prof. Dr. Petra Stein, Forsthausweg 2, 47057 Duisburg.
Weitere Informationen zur Stelle, deren Einbettung in die Universität Duisburg-Essen sowie in die Fakultät finden Sie
unter: https://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/
www.uni-due.de