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Professur (W2) Verfahrenstechnik hybrider holzbasierender Werkstoffe

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Eberswalde, 30.11.2017

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde liegt im Land Brandenburg vor den Toren Berlins. Sie bildet etwa 2.100 Studierende praxisnah in den vier Fachbereichen ,Wald und Umwelt’, ,Landschaftsnutzung und Naturschutz’, ,Holzingenieurwesen’ sowie ,Nachhaltige Wirtschaft’ aus. Die Hochschule hat sich dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.

Am Fachbereich für Holzingenieurwesen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ist folgende Professur zu besetzen:

Zum Sommersemester 2018 / im Stellenumfang von 50 %:

Verfahrenstechnik hybrider holzbasierender Werkstoffe (W2)

Werkstoffe haben für die ressourcenschonende Rohstoffnutzung und für effiziente Konstruktionen eine große Bedeutung. Zunehmend finden sich daher in modernen optimierten Werkstoffen ganz verschiedene Materialien. Häufig besteht eine der Komponenten von Verbundwerkstoffen und Werkstoffverbünden aus Holz. Der Fachbereich Holzingenieurwesen beabsichtigt die hybriden Werkstoffe und Werkstoffverbünde in Lehre und Forschung stärker zu berücksichtigen. Hierfür wird eine Persönlichkeit gesucht, die im Fachbereich Holzingenieurwesen das Fach hybride holzbasierende Werkstoffe vertritt. Die/Der Stelleninhaber/-in soll in der Lehre das gesamte Umfeld der holzbasierenden hybriden Werkstoffe und Werkstoffverbünde vertreten.
Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte der Professur sind im Bereich der Verfahrenstechnik und Fertigung hybrider Werkstoffe bzw. Werkstoffverbünde auf der Basis von Holz angesiedelt. Mit der Konzentration auf holzbasierte hybride Verbünde wird das Ziel verfolgt, diese anforderungsgerecht in eine noch breitere Anwendung, insbesondere im Leichtbau, z. B. dem Fahrzeugbau, zu bringen. Ausarbeitungen dazu sind in die Lehre zu integrieren. - Entsprechende Fertigungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung bionischer Aspekte sind in die Ausbildung einzubeziehen.

Die zukünftige Stelleninhaberin / Der zukünftige Stelleninhaber soll das Profil dieses Fachgebiets im Bereich der Holzforschung durch Forschungskooperationen mit Unternehmen aus holzverarbeitenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen weiter schärfen. Damit einhergehend soll das Forschungsprofil des Fachbereichs Holzingenieurwesen gestärkt werden. Zukünftig wird von der Bewerberin / dem Bewerber eine Akquise von Drittmitteln erwartet. Neben der Übernahme von Grundlagen- und Vertiefungslehrveranstaltungen im Bachelor- und Masterstudiengang Holztechnik wird eine Beteiligung in verwandten Themen benachbarter Fachbereiche der Hochschule erwartet.

Für diese Professur gilt: Bewerberinnen / Bewerber müssen die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 41 Abs.1Nr. 1-3, 4b BbgHG erfüllen. Dazu zählt die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch eine qualifizierte Promotion. Erwartet werden ferner besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens dreijährigen beruflichen Praxis, von der mindestens zwei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.
Die Hochschule fordert qualifizierte Frauen besonders zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Alle Informationen zu der Professur finden Sie unter http://www.hnee.de/K1283.htm
Für Fragen steht Ihnen Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz (E-Mail: ulrich.schwarz@hnee.de oder Tel. +49 3334 657 371, http://www.hnee.de/K2508.htm ) zur Verfügung.
Die Bewerbungsfrist endet vier Wochen nach Veröffentlichung der Anzeige.