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Professur (W1/W2) für Ernährungssoziologie

Justus-Liebig-Universität Gießen. Gießen, 12.04.2018

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An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist folgende Professur zu besetzen:
Unter Beachtung des § 64 Abs. 3 und 4 HHG für die Dauer von sechs Jahren. Gemäß § 64 Abs. 3 HHG soll die Bewerberin oder der Bewerber an einer anderen Hochschule als der JLU promoviert haben oder nach der Promotion mindestens zwei Jahre außerhalb der JLU wissenschaftlich tätig gewesen sein. Die Dauer der wissenschaftlichen Tätigkeit nach der Promotion soll vier Jahre, im Fall der erfolgreichen Absolvierung einer Weiterbildung nach § 62 Abs. 6 HHG sieben Jahre, nicht übersteigen. Im Falle der Bewährung, die gem. § 64 Abs. 2 HHG in einem Evaluationsverfahren festzustellen ist, wird die dauerhafte Übertragung einer W2-Professur zugesagt:
Aufgrund der erfolgreichen Einwerbung im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) am Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie, Umweltmanagement zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W1-Professur (mit Tenure Track nach W2)
für Ernährungssoziologie

Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in der Professur hat die Aufgabe, Lehrveranstaltungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs durchzuführen. Die Fähigkeit, in englischer Sprache zu unterrichten, wird vorausgesetzt. Die Mitwirkung bei der Weiterentwicklung von Studiengängen ist erwünscht.
In der Forschung soll der Schwerpunkt der Professur in der Untersuchung von gesellschaftlichen Determinanten auf die Ernährung und das Ernährungsverhalten von Individuen, Privathaushalten und Familien liegen. Hierzu ist eine verhaltenswissenschaftliche Ausrichtung erwünscht mit einer methodenstarken Qualifikation in den Sozialwissenschaften. Ergänzend ist ein Studium der Ökotrophologie vorteilhaft. Erste Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln sind erwünscht. Während der Tätigkeit an der JLU werden Erfolge in der eigenständigen Einwerbung von Drittmitteln erwartet.
Die Bereitschaft zur Mitarbeit bei interdisziplinär ausgerichteten Forschungsprojekten des Fachbereichs und der Universität wird erwartet, ebenso die Pflege internationaler Beziehungen und die Bereitschaft zum Engagement für die internationale Vernetzung des Fachbereichs. Genderaspekte sollen in Forschung und Lehre gezielt Berücksichtigung finden.
Bewerbungsaktenzeichen: 9-21/18; Bewerbungsende: 14.05.2018.
Hinweis: Wir erbitten Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, unter http://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/dekanatfb10/mat_beruf, sowie digital auf Datenträger.
Die JLU strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die JLU verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die JLU versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.
Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des oben genannten Aktenzeichens mit den erforderlichen Unterlagen, einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden - bei gleicher Eignung - bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.
Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.uni-giessen.de/stellenmarkt/merkblatt.pdf zu beachten.
Die vollständigen Ausschreibungen finden Sie auch unter: www.uni-giessen.de/stellenmarkt

Bewerbungsschluss: 14.05.2018