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Juniorprofessur (W1) für Entwicklung und Modellierung neuartiger nanoporöser Materialien

Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Hamburg, 09.03.2017

Die Technische Universität Hamburg richtet im Zuge des Ausbaus des Zentrums für Forschung und Innovation (ZFI) zusammen mit Partnern aus Industrie und Forschung als neues Instrument der Wissenschaftsförderung ein Exzellenzkolleg ein. In diesem Rahmen ist eine Juniorprofessur als Arbeitsgruppe (in der Regel Juniorprofessorin bzw. Juniorprofessor und wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter) zum nächstmöglichen Zeitpunkt – zunächst auf drei Jahre befristet – zu besetzen:

Juniorprofessur (W1)
für Entwicklung und Modellierung neuartiger
nanoporöser Materialien

Kenn-Nr. P-17-03

Wir suchen eine engagierte und fachlich ausgewiesene Persönlichkeit aus Wissenschaft oder Industrie. Bei erfolgreicher Evaluation können die Juniorprofessur und das Beamtenverhältnis um weitere drei Jahre verlängert werden.

Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeit sollte bevorzugt auf einem oder mehreren der folgenden Gebiete liegen:

  • Grundlagen und Methoden zur Herstellung, Charakterisierung und Funktionalisierung von organischen, anorganischen und hybriden nanoporösen Materialien (insbesondere Aerogelen)
  • Thermodynamische Grundlagen und Verfahren zur Hochdruckextraktion von Lösungsmitteln aus nanoporösen Materialien
  • Messung und Modellierung von Phasengleichgewichten und Transportprozessen unter Hochdruckbedingungen im Hinblick auf die Herstellung nanoporöser Materialien
  • Entwicklung und Scale-up neuer Herstellungsprozesse von nanoporösen Materialien
Die Bewerberin oder der Bewerber sollte auf dem Gebiet Verfahrenstechnik, Hochdruckprozesse und Herstellung nanoporöser Materialien fachlich ausgewiesen sein.

Die Juniorprofessur ist im Studiendekanat Verfahrenstechnik angesiedelt, der Industriepartner im Exzellenzkolleg ist die BASF SE. Es wird daher die Bereitschaft erwartet, sich insbesondere mit der Integration von Grundlagen der verfahrenstechnischen und chemischen Prozesse der Materialwissenschaften, ggf. in Kooperation zwischen der TUHH und der Industrie, zu beschäftigen.

Die TUHH misst besonderen Leistungen in der Lehre großen Wert bei. Sie sollten mit hoher Motivation und didaktischer Fähigkeit bei der Förderung von Kompetenzen in den Bachelor- und Master-Studiengängen des Maschinenbaus überzeugen. Dies schließt die Mitwirkung an englischsprachigen Studiengängen ein. Beispielsweise sind folgende Lehrinhalte zu vertreten:
  • Herstellung nanoporöser Materialien: Grundlagen, Modellierung und Anwendungsbeispiele
  • Thermodynamische Grundlagen der Phasenübergänge in multikomponenten Fest-Flüssig-Systemen
  • Methoden der Analyse, Funktionalisierung und Charakterisierung poröser Materialien
Das Lehrdeputat beträgt 4 Semesterwochenstunden.

Wir bieten:

  • Erstklassige, interdisziplinäre Forschungsbedingungen in unseren Kompetenzfeldern:
    • "Green Technologies" mit den Forschungsbereichen Regenerative Energien, Systeme – Speicher – Netze sowie Wasser- und Umwelttechnik;
    • "Life Sciences Technologies" mit den Forschungsbereichen Medizintechnik, Biomaterialien sowie Bio- und Chemische Prozesstechnik und
    • "Aviation and Maritime Systems" mit den Forschungsbereichen Luftfahrttechnik, Logistik und Mobilität sowie Maritime Systeme und Strukturen;
  • Gezielte Nachwuchsförderungsprogramme;
  • Unterstützung bei der Umsetzung von innovativen Lern- und Lehrmethoden;
  • Regionale, nationale und internationale Forschungskooperationen;
  • Technologietransfer durch eine privatwirtschaftliche Tochtergesellschaft (TuTech Innovation GmbH).
Die Technische Universität Hamburg will den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre erhöhen. Sie ist deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14 Abs. 3 Satz 3 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Die TUHH berücksichtigt besondere Fähigkeiten und Leistungen in der Lehre. Es gelten die in der Bundesrepublik Deutschland üblichen Vorschriften und Bedingungen (in Hamburg gemäß § 18 des Hamburgischen Hochschulgesetzes). Die Juniorprofessur begründet in der Regel ein Beamtenverhältnis auf Zeit.

Für Fragen steht Ihnen der Kanzler der TUHH, Herr Scheunert, unter Tel. 040/42878-3002 zur Verfügung.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen erbitten wir unter Angabe der Kenn-Nummer P-17-03 bis zum 20.04.2017 an die folgende Adresse:

Technische Universität Hamburg
Der Präsident
Personalreferat –PV 32/G–
21071 Hamburg


Wir bitten zusätzlich um elektronische Zusendung derselben Bewerbungsunterlagen an:
geschaeftsstellepv32@tu-harburg.hamburg.de

Bewerbungsschluss: 20.04.2017