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Professur (W3) für Lasertechnologie

Helmut-Schmidt-Universität Hamburg- Universität der Bundeswehr. Hamburg, 28.09.2017

Die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) beabsichtigt die Bündelung von Forschungspotenzialen durch die Einrichtung und Stärkung von Forschungsschwerpunkten, die kritische gesellschaftliche Herausforderungen fokussieren und wissenschaftliche Wachstumskerne bilden. Hierzu verstärken die Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik ihre gemeinsamen Forschungsaktivitäten in den Bereichen Sicherheit und Logistik, Energie und Materialwissenschaften durch die Besetzung von drei Professuren auf den Gebieten Wissenschaftliches Hochleistungsrechnen für mehrskalige Simulationen, Computergestütztes Materialdesign und Lasertechnik zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, die besondere pädagogische Eignung sowie die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine herausragende Promotion nachgewiesen wird. Darüber hinaus sind zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch ein international sichtbares Forschungsprofil mit methodischer Exzellenz sowie eine herausragende Publikationsleistung in internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren dokumentiert werden, erforderlich. Erfahrung in der Führung von Forschungsgruppen wird vorausgesetzt. Bei der Beurteilung der Bewerberinnen und Bewerber finden die gegenwärtige Phase der wissenschaftlichen Karriere und persönliche Umstände Berücksichtigung. Der Nachweis der erfolgreichen Einwerbung nationaler und internationaler Forschungsförderung ist erwünscht. Von den Inhaberinnen/den Inhabern der drei Professuren wird der Aufbau von Kooperationen und die Vernetzung mit führenden Forschungszentren auf dem jeweiligen Gebiet sowie deren stetige Weiterentwicklung erwartet. Erfahrung in der Beantragung, Koordination und Realisierung interdisziplinärer Forschungsverbünde mit universitären und außeruniversitären Forschergruppen wird erwartet.

Professur W3 für Lasertechnologie

(Kennziffer: ET-89)

Gesucht werden herausragende, international sichtbare Persönlichkeiten aus dem Gebiet der Physik oder den Ingenieurwissenschaften mit umfangreicher Forschungserfahrung im Bereich der experimentellen Lasertechnologie. Idealerweise verfügen Bewerberinnen/ Bewerber über einschlägige Erfahrung in mindestens einem der folgenden Bereiche:
  • Entwicklung von Lasern und kohärenten Strahlquellen für photonische Anwendungen, insbesondere festkörperbasierte Systeme für den nahen und mittleren infraroten Spektralbereich
  • Anwendung neuer Laserquellen in der Spektroskopie und Sensorik, zum Beispiel in den Umweltwissenschaften, der Medizin oder der Sicherheits- und Wehrtechnik
  • Entwicklung neuer Materialien für Photonik und Laseranwendungen (einschließlich der Züchtung neuer optischer Kristalle für Laser und Frequenzkonversion und mikro strukturierter Materialien) und für die additive Fertigung
Von erfolgreichen Bewerberinnen/Bewerbern wird der Aufbau einer Forschungsgruppe erwartet, welche die Synergien zwischen optischer Materialentwicklung, Lasertechnologie und Laseranwendungen möglichst vollständig nutzt. Eine intensive wissenschaftliche Zusammenarbeit mit den bestehenden Forschungsgruppen der Fakultät für Elektrotechnik und den weiteren neuen Professuren wird erwartet. Eine enge Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen, insbesondere in der Region Hamburg, auf den Gebieten Lasertechnologie und Photonik wird begrüßt.

Die neue Professur hat in den ingenieurwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik in deutscher und englischer Sprache zu lehren, insbesondere im Studiengang Engineering Science: Defence Systems. Neben Grundlagenfächern soll sie vertiefende Lehrveranstaltungen zu ihren jeweiligen Forschungsthemen anbieten.

Die Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik bieten eine hervorragende Ausstattung und Infrastruktur, ein hohes Maß an kollegialer Kooperationsbereitschaft sowie die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung und Mitgestaltung zukünftiger Strukturen in Forschung und innovativer Lehre. Eine angemessene Ausstattung der Professuren mit finanziellen Mitteln und Personal steht zur Verfügung.

Die HSU/UniBw H bietet für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter sowie Offizierinnen und Offiziere ein wissenschaftliches Studium mit Bachelor- und Masterabschlüssen an, das mit verkürzten Regelstudienzeiten nach dem Trimestersystem durchgeführt und durch interdisziplinäre Studienanteile (ISA) ergänzt wird. In Einzelfällen können Industriestipendiatinnen und Industriestipendiaten aufgenommen werden.
Es wird erwartet, dass die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Bundeswehr, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern, vorbereitet und darüber hinaus Aufgaben auf dem Gebiet der Weiterbildung sowie Lehrangebote im Bereich ISA und im Rahmen von englischsprachigen Studiengängen übernimmt.

Die Einstellungsvoraussetzungen und die dienstrechtliche Stellung von Professorinnen und Professoren richten sich nach dem Bundesbeamtengesetz. In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer am Tag der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Erwartet wird ferner, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber über Gleichstellungskompetenz verfügt.

Die Bewerbung behinderter Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Individuelle behinderungsspezifische Einschränkungen verhindern eine bevorzugte Berücksichtigung nur bei zwingend nötigen Fähigkeitsmustern für den zu besetzenden Dienstposten.

Bewerberinnen bzw. Bewerber werden gebeten, ihrer Bewerbung die fünf wichtigsten Publikationen, eine Darstellung der Lehrerfahrungen, ein Konzept zur Ausgestaltung zukünftiger Forschung und eine Aufstellung der Drittmitteleinwerbungen beizufügen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich in
elektronischer Form
unter Angabe der
Kennziffer
bis zum 10.11.2017 an:
personaldezernat@hsu-hh.de
www.hsu-hh.de

Bewerbungsschluss: 10.11.2017