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Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W2) für geophysikalische Untergrundabbildung

Universität Hamburg. Hamburg, 01.02.2018

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Die Universität Hamburg (UHH) versteht sich als Universität der Nachhaltigkeit. Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind für uns selbstverständlich. Ebenso gehören der Umgang mit kultureller Vielfalt, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen zu unserem Alltag.
Für eine Universität der Nachhaltigkeit stehen Personalentwicklung und insbesondere die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Zentrum ihres strategischen Handelns. Mit der Stärkung der Tenure-Track-Professur etabliert die UHH einen neuen Karriereweg für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Aufgrund des Erfolgs beim Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) schreibt die UHH zur Stärkung des Forschungsschwerpunktes „Klima, Erde, Umwelt“ der UHH die folgende Tenure-Track-Professur aus.
In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

TENURE-TRACK-PROFESSUR (W1 mit Tenure Track W2)
FÜR GEOPHYSIKALISCHE UNTERGRUNDABBILDUNG

zu besetzen - Kennziffer JP 276
Die Professur ist am Fachbereich Geowissenschaften angesiedelt.
Aufgabengebiet:
Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Untergrundabbildung mit geophysikalischen Verfahren, bevorzugt Seismik, erwartet. Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird weiter erwartet, dass sie/er sich aktiv an der Lehre zur angewandten Geophysik in den geophysikalischen Bachelor- und Master- sowie Promotionsstudiengängen beteiligt. Die Nutzung der vorhandenen Geräte des Instituts für angewandte geophysikalische Messungen ist ebenso erwünscht wie die Entwicklung neuer Inversionsmethoden, welche verschiedene geophysikalische Messdaten zur Untergrundabbildung integrieren. Die Einbringung dieser Expertise u. a. in Fragen der Klimaforschung (z. B. Permafrostboden Überwachung, interne Strukturen abschmelzender Gletscher, CO2-Sequestrierung) ist sehr erwünscht.
In Lehre und Forschung wird die Kooperation mit anderen nationalen und internationalen Institutionen erwartet und die Einrichtung neuer, drittmittelfinanzierter Forschungsprogramme soll initiiert werden. Erwartet werden die Fähigkeit zur Leitung einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe und die aktive Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.
Der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.
Einstellungsvoraussetzungen:
Wissenschaftliche Qualifikationen sowie weitere Voraussetzungen gemäß § 18 HmbHG.
Weitere Kriterien:
Von den Bewerberinnen/Bewerbern werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet. Die UHH legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Lehrerfahrungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen.
Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er sich an der Durchführung der Lehre im Bereich der Bachelor-Ausbildung beteiligt. Veranstaltungen im Bereich der Bachelor-Ausbildung sind üblicherweise auf Deutsch zu halten.
Im Rahmen der wissenschaftlich selbstständigen Tätigkeit von Juniorprofessorinnen/Juniorprofessoren ist eine fachliche Anbindung an den Arbeitsbereich anzustreben, um Synergien in Lehre und Forschung zu gewährleisten.
Vor Ablauf der zweiten Phase der Juniorprofessur erfolgt eine Evaluierung im Rahmen des Tenure Track, um die Voraussetzungen für eine Berufung auf eine W2-Professur zu prüfen. Es gelten dann die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 15 HmbHG. Bei positivem Ergebnis des Bewertungsverfahrens erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W2-Professur. Die Regelungen des Hausberufungsverbots gelten bereits bei der Berufung auf die Juniorprofessur.
Die UHH will den Anteil von Frauen in Lehre und Forschung erhöhen. Sie ist deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14 Absatz 3 Satz 3 HmbHG findet Anwendung.
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Für nähere Auskünfte stehen Ihnen Prof. Dr. Celine Hadziioannou 040/428 38-2980 oder celine.hadziioannou@uni-hamburg.de sowie Prof. Dr. Matthias Hort 040/428 38-3969 oder matthias.hort@uni-hamburg.de gerne zur Verfügung.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis von Lehrerfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, Kopien von Zeugnissen und Dokumenten, drei repräsentative Veröffentlichungen, Darlegung der Vorstellungen zur zukünftigen Lehre und Forschung) werden unter Angabe der Kennziffer JP 276 bis zum 15.03.2018 erbeten an den Präsidenten der Universität Hamburg, Stellenausschreibungen, Mittelweg 177, 20148 Hamburg oder vorzugsweise in elektronischer Form zusammengefasst in einer PDF-Datei an: Bewerbungen@verw.uni-hamburg.de


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Bewerbungsschluss: 15.03.2018