Stellenmarkt Ein Angebot aus dem Karriere-Netzwerk von Jobbörse der ZEIT - Alle aktuellen Jobs im ZEIT Stellenmarkt
Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W2) für Gravitationswellendetektion

Universität Hamburg. Hamburg, 01.02.2018

logo

Die Universität Hamburg (UHH) versteht sich als Universität der Nachhaltigkeit. Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind für uns selbstverständlich. Ebenso gehören der Umgang mit kultureller Vielfalt, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen zu unserem Alltag.
Für eine Universität der Nachhaltigkeit stehen Personalentwicklung und insbesondere die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Zentrum ihres strategischen Handelns. Mit der Stärkung der Tenure-Track-Professur etabliert die UHH einen neuen Karriereweg für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Aufgrund des Erfolgs beim Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) schreibt die UHH zur Stärkung des Forschungsschwerpunkts „Teilchen-, Astro- und Mathematische Physik“ der UHH die folgende Tenure-Track-Professur aus.
In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

TENURE-TRACK-PROFESSUR (W1 mit Tenure Track W2)
FÜR GRAVITATIONSWELLENDETEKTION

zu besetzen - Kennziffer JP 279
Die Professur ist am Fachbereich Physik angesiedelt.
Das noch sehr junge Gebiet der Gravitationswellenbeobachtung wird an der UHH weiter ausgebaut. Der Forschungscampus Bahrenfeld mit dem Institut für Experimentalphysik, dem Institut für Laserphysik, dem Zentrum für Optische Quantentechnologien und DESY bietet ein hervorragendes Umfeld für die Weiter- und Neuentwicklung der Gravitationswellendetektoren der nächsten Generationen. Es bestehen enge Verbindungen zu der Hamburger Sternwarte mit ihren theoretischen und beobachtenden Arbeitsgruppen.
Aufgabengebiet:
Vertretung des Fachs in Lehre und Forschung. Das Institut für Experimentalphysik sucht nach Bewerberinnen/Bewerbern mit ausgewiesener exzellenter Forschung im Bereich der Gravitationswellendetektion, komplementär zur vorhandenen Expertise in Hamburg. Mögliche Forschungsschwerpunkte von erfolgreichen Kandidatinnen/Kandidaten liegen in der Verstärkung der Beteiligung an internationalen Großprojekten zum Nachweis von Gravitationswellen, Vorbereitung der nächsten Generationen von Gravitationswellendetektoren im niederfrequenten Bereich unterhalb von 10 Hz, Multi-Messenger-Ansatz in der Astroteilchenphysik, Suche nach Gravitationswellen kosmologischen Ursprungs.
In der Lehre gehören die Durchführung von Vorlesungen, Übungen, Praktika und (Pro)Seminaren sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten in den am Fachbereich Physik angebotenen Bachelor- und Master-Studiengängen (zzt. Physik, Nanowissenschaften und Lehrexport in andere MINT-Studiengänge) zu den Aufgaben der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers.
Der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.
Einstellungsvoraussetzungen:
Wissenschaftliche Qualifikationen sowie weitere Voraussetzungen gemäß § 18 HmbHG.
Weitere Kriterien:
Von den Bewerberinnen/Bewerbern werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet. Die UHH legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Lehrerfahrungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen.
Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er sich an der Durchführung der Lehre im Bereich der Bachelor-Ausbildung beteiligt. Veranstaltungen im Bereich der Bachelor-Ausbildung sind üblicherweise auf Deutsch zu halten.
Im Rahmen der wissenschaftlich selbstständigen Tätigkeit von Juniorprofessorinnen/Juniorprofessoren ist eine fachliche Anbindung an den Arbeitsbereich anzustreben, um Synergien in Lehre und Forschung zu gewährleisten.
Vor Ablauf der zweiten Phase der Juniorprofessur erfolgt eine Evaluierung im Rahmen des Tenure Track, um die Voraussetzungen für eine Berufung auf eine W2-Professur zu prüfen. Es gelten dann die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 15 HmbHG. Bei positivem Ergebnis des Bewertungsverfahrens erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W2-Professur. Die Regelungen des Hausberufungsverbots gelten bereits bei der Berufung auf die Juniorprofessur.
Die UHH will den Anteil von Frauen in Lehre und Forschung erhöhen. Sie ist deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14 Absatz 3 Satz 3 HmbHG findet Anwendung.
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Für nähere Auskünfte stehen Ihnen Prof. Dr. Dieter Horns unter 040/8998-2202 oder dieter.horns@physik.uni-hamburg.de sowie Prof. Dr. Roman Schnabel unter 040/8998-5102 oder roman.schnabel@physnet.uni-hamburg.de gerne zur Verfügung.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis von Lehrerfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, Kopien von Zeugnissen und Dokumenten, drei repräsentative Veröffentlichungen, Darlegung der Vorstellungen zur zukünftigen Lehre und Forschung) werden unter Angabe der Kennziffer JP 279 bis zum 15.03.2018 erbeten an den Präsidenten der Universität Hamburg, Stellenausschreibungen, Mittelweg 177, 20148 Hamburg oder vorzugsweise in elektronischer Form zusammengefasst in einer PDF-Datei an: Bewerbungen@verw.uni-hamburg.de


Logo

Bewerbungsschluss: 15.03.2018