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Professur (W1) in Anorganischer Chemie mit der Ausrichtung Anorganische Chemie der Katalyse (Tenure Track)

Friedrich-Schiller-Universität Jena. Jena, 07.12.2017

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An der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses die

Professur (W1) in Anorganischer Chemie
mit der Ausrichtung Anorganische Chemie
der Katalyse (Tenure Track)

zu besetzen.

Der Schwerpunkt der Professur soll auf der Untersuchung und Entwicklung von Methoden und Verfahren im Bereich der anorganischen Chemie der Homogenkatalyse liegen. Gesucht wird ein/-e motivierte/-r Nachwuchswissenschaftler/-in, der/die in diesem Bereich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen ausgewiesen ist und die Aktivitäten in Forschung und Lehre am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena weiter ausbaut.

Geeignete Kandidaten/Kandidatinnen werden in einem zukunftsträchtigen Forschungsfeld der Anorganischen Chemie ein eigenständiges Profil erarbeiten und sich dabei in die Schwerpunkte an der Friedrich-Schiller-Universität einbringen. Die wissenschaftlichen Fragestellungen des/der künftigen Stelleninhabers/ Stelleninhaberin sollen in einem aktuellen Gebiet der Katalyseforschung liegen. Mögliche Forschungsfelder könnten dabei z. B. im Bereich der photokatalytischen Wasserspaltung, der künstlichen Photosynthese, Konzepte bioanorganischer Katalyse oder alternativ im Feld der katalytischen Stoffumwandlung etwa durch Hydro- oder Oxofunktionalisierung, C-H- und C-F-Bindungsaktivierung liegen. Aktive Vernetzung mit Verbundforschungsprojekten wie z. B. unter www.uni-jena.de/Forschung/DFG_Sonderforschungsbereiche.html aufgeführt und den Profillinien der Friedrich-Schiller-Universität (www.uni-jena.de/Profillinien.html) wird erwartet.

Der Bewerber/Die Bewerberin soll durch eine hervorragende, thematisch einschlägige Promotion ausgewiesen sein und idealerweise bestehende internationale Forschungskooperationen aufweisen können. Das Potenzial für eine erfolgreiche internationale Publikationstätigkeit sowie für qualitativ hochwertige Lehre und Betreuung von Studierenden und Promovierenden sollen bereits erkennbar sein. Erfahrungen im Rahmen der Einwerbung von Drittmitteln sind von Vorteil.

Voraussetzung für die Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Promotions- und Beschäftigungszeit zusammen sollen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben. Die Professur wird zunächst befristet auf vier Jahre besetzt. Nach positiver Zwischenevaluation ist eine Verlängerung um zwei Jahre vorgesehen. Auf Grundlage einer weiteren positiven Evaluation findet nach sechs Jahren die Überleitung auf eine W2-Professur ohne erneute Ausschreibung statt.

Die Friedrich-Schiller-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnis- und Urkundenkopien, Darstellung des wissenschaftlichen Werdeganges, Schriftenverzeichnis, Dokumentation der Lehrtätigkeit und Evaluationen, Vortrags- und Drittmittelaktivitäten und einer 1-2 seitigen Skizze der beabsichtigten Forschungsaktivitäten werden bis zum 15.01.2018 bevorzugt elektronisch (als PDF < 2 MB) erbeten an die Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dekan der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Alexander Brenning, dekanatchemgeo@uni-jena.de, Humboldtstr. 11, 07743 Jena.

Bewerbungsschluss: 15.01.2018