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W3-Professur für Geschichte der Physik mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation

Stiftung Deutsches Optisches Museum / Friedrich-Schiller-Universität Jena. Jena, 27.04.2017

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Die Physikalisch-Astronomische Fakultät schreibt ge­mein­sam mit der Stiftung Deutsches Optisches Museum eine

W3-Professur für Geschichte
der Physik mit Schwerpunkt
Wissenschaftskommunikation

aus. Die Stelle ist mit der Leitung des Deutschen Optischen Museums verbunden.
Jena ist durch Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott zur Wiege der industriellen Optik geworden. Die seitdem ununterbrochene Tradition in der Optik hat in Jena zu einer Sammlung optischer Geräte von Weltrang geführt, die im Optischen Museum beheimatet ist. Die Stadt Jena, die Carl-Zeiss-Stiftung, die Ernst-Abbe-Stiftung und die Carl Zeiss AG sowie die Friedrich-Schiller-Universität Jena haben die Stiftung Deutsches Optisches Museum (D.O.M.) ins Leben gerufen, um das Museum zu einem Forschungsmuseum nationalen Ranges weiterzuentwickeln. Die zukünftige Forschungs- und Sammlungstätigkeit des D.O.M. wird von der Zusammenarbeit mit den universitären und außeruniversitären Optik-Instituten, der optischen Industrie, Technikvereinen, naturkundlichen Museen (Phyletisches Museum, Ernst-Haeckel-Haus u. a.) und der Klassik Stiftung Weimar profitieren. Strategische Partnerschaften mit anderen nationalen und internationalen einschlägigen Forschungsmuseen sollen dazu beitragen, dem D.O.M. einen anerkannten Platz in der Gemeinschaft der Forschungsmuseen zu erarbeiten.
Die zu berufende Persönlichkeit soll Physiker/-in sein und auf dem Forschungsschwerpunkt Geschichte der Physik arbeiten. Er/Sie soll die kulturelle Bedeutung der Optik in ihrer Gesamtheit (Ideengeschichte, Naturwissenschaften, Technik, Industrie) erforschen, in der Lehre vermitteln und durch attraktive Ausstellungen und innovative Formate visualisieren. Er/Sie soll ferner über Erfahrungen auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation verfügen.
Einstellungsvoraussetzungen sind eine qualifizierte Promotion und habilitationsäquivalente wissenschaftliche Leistungen. Die zu berufende Persönlichkeit soll aufgrund von Publikationen in der Wissenschaftsgeschichte oder -kommunikation und bei Einwerbung von Drittmitteln hervorragend ausgewiesen sein. Sie soll über Erfahrungen in der konzeptionellen Museumsentwicklung und in der Museumsleitung verfügen.
Im Falle der ersten Berufung auf eine Professur ist das Dienstverhältnis zunächst befristet.
Die Universität ist bestrebt, den Anteil von Professorinnen weiter zu erhöhen und begrüßt daher ausdrücklich die Bewerbung entsprechend qualifizierter Frauen. Schwer­behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre Bewerbungsunterlagen (bitte auch in Form einer PDF-Datei) mit Lebenslauf, Angaben zur Berufserfahrung, Publikationsverzeichnis, Drittmittelbilanz und einem Forschungskonzept richten Sie bitte bis zum 20. Juni 2017 an: Dekan der Physikalisch-Astronomischen Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Max-Wien-Platz 1, 07743 Jena, E-Mail: dekanat-paf@uni-jena.de.