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Professur (W3) Experimentelle Astroteilchenphysik

Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Karlsruhe, 02.08.2017

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25.000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.
Im Bereich V – Physik und Mathematik an der KIT-Fakultät für Physik ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3-Professur für Experimentelle Astroteilchenphysik

(Nachfolge Prof. Dr. Dr. h.c. J. Blümer) zu besetzen. Die Professur ist am Institut für Experi­men­telle Teilchenphysik (ETP) angesiedelt. Mit ihr ist darüber hinaus die Leitung des Instituts für Kern­physik (IKP) verknüpft.
Die Institute ETP und IKP nehmen eine führende Rolle in internationalen Großexperimenten wie dem KATRIN-Experiment und dem Pierre Auger-Observatorium sowie am CERN und KEK ein. Weitere Aktivitäten umfassen Beiträge zu IceCube und zur Suche nach Dunkler Materie. Erwartet werden eine aktive Weiterentwicklung der Forschung in der experimentellen Astro­teilchen­physik und die Ausgestaltung der Helmholtz-Programme Materie und Universum sowie Materie und Technologie.
Bewerberinnen und Bewerber sind international hervorragend ausgewiesen in der Ex­peri­men­tellen Astro­teil­chen­physik auf einem oder mehreren der nachfolgenden Gebiete: Suche nach Dunkler Materie, Hochenergie-Astroteilchenphysik und Neutrinophysik. Hierfür steht in den Instituten eine exzellente technische Infrastruktur mit Werkstätten, Laboratorien und Reinräumen zur Verfügung. Das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) bietet er­heb­liche Rechnerkapa­zi­tä­ten für anstehende Datenanalysen. Die Institute ETP und IKP sind einge­bet­tet in das KIT-Centrum Ele­men­tar­teilchen­physik und Astroteilchenphysik (KCETA) mit seiner Gra­duier­ten­schule KSETA, welches die experimentellen, theoretischen und techno­lo­gischen Arbeiten im Umfeld der Professur verbindet.
Mit der Professur sind Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung verbunden. Sie um­fasst ein volles Lehrdeputat mit Lehraufgaben in der KIT-Fakultät für Physik. Eine Habilitation oder eine vergleichbare wissen­schaftliche Leistung sowie Erfahrung in der Lehre werden voraus­gesetzt.
Das KIT strebt die Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und begrüßt deshalb die Bewer­bung von Frauen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 47 LHG.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (einschließlich Lebenslauf, Forschungsplan, Dar­stel­lung der bisherigen Lehrtätigkeit und den fünf wichtigsten Veröffentlichungen) sind bis zum 2. Oktober 2017 (bevorzugt in elektronischer Form) an den Dekan der KIT-Fakultät für Physik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 76128 Karlsruhe, E-Mail: dekanat@physik.kit.edu  zu richten. Bei fachlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Th. Müller, E-Mail: thomas.muller@kit.edu oder Herrn Prof. Dr. G. Drexlin, E-Mail: guido.drexlin@kit.edu.
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft.
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Bewerbungsschluss: 02.10.2017