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Professur (W3) für Geodätische Erdsystemwissenschaft

Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Karlsruhe, 06.04.2017

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie über 25.000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

In der KIT-Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften – zugeordnet dem Bereich IV für Natürliche und gebaute Umwelt – ist zum 1. April 2018 die

W3-Professur für Geodätische Erdsystemwissenschaft

(Nachfolge Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Bernhard Heck)

zu besetzen. Mit der Professur verbunden ist die kollegiale Institutsleitung des Geodätischen Instituts.

Die Professur für Geodätische Erdsystemwissenschaft (vormals Physikalische und Satellitengeodäsie) befasst sich bevorzugt mit der Bestimmung des Erdschwerefeldes, der geodätischen Erfassung von Deformationen der Erdoberfläche sowie der Modellbildung für das System Erde unter geodätischen und geophysikalischen Gesichtspunkten. Weiterhin ist das Profil der Professur mit den Forschungsarbeiten des international renommierten Geowissenschaftlichen Gemeinschaftsobservatorium Schiltach (Black Forest Observatory, BFO) eng verbunden.

Gesucht wird eine wissenschaftlich ausgewiesene Persönlichkeit, die die geodätische Erdsystemwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung von modellbildenden Aspekten in Forschung und universitärer Lehre hervorragend vertritt. Vorausgesetzt werden besondere Expertise und substanzielle Beiträge in für diese Professur relevanten Forschungsfeldern, wie analytische und numerische Schwerefeldmodellierung, rezente Geodynamik, innovative satellitenbasierte und terrestrische geodätische Messmethoden sowie deren Fusion. Weiterhin wird erwartet, dass die Forschungsaktivitäten in den oben genannten Feldern mit aktiver Drittmitteleinwerbung unterfüttert werden. Dabei wird die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit in Forschung und Lehre innerhalb des KIT – insbesondere am BFO – sowie im nationalen und internationalen Umfeld vorausgesetzt. Ein Transfer der entwickelten innovativen Methoden in Industrie und öffentliche Verwaltung ist wünschenswert.

Das Lehrangebot der Professur erstreckt sich auf Fächer des Bachelor- und Masterstudienganges Geodäsie und Geoinformatik sowie auf Lehrexport in andere Studiengänge der Fakultät oder der Nachbarfakultäten, insbesondere in den Fachgebieten Erdmessung, Satellitengeodäsie, SAR-Interferometrie, Geodynamik und Bezugssysteme sowie mathematische Geodäsie. Auf profunde pädagogische und didaktische Fähigkeiten sowie Aufgeschlossenheit für Innovationen in der universitären Lehre wird ausdrücklich Wert gelegt.

Zu den weiteren Dienstaufgaben soll die Leitung des BFO gehören. Die Übernahme von Aufgaben im Rahmen der kollegialen Institutsleitung und der akademischen Selbstverwaltung sowie im KIT-Kompetenzportfolio rundet das Profil ab.

Das KIT strebt die Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und begrüßt deshalb die Bewerbung von Frauen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 47 LHG.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen über den wissenschaftlichen und akademischen Werdegang inklusive eines konzisen Lehr- und Forschungskonzeptes in postalischer und elektronischer Form sind bis zum 7. Mai 2017 zu richten an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Dekan der KIT-Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften, Prof. Dr.-Ing. Stefan Hinz, Otto-Ammann-Platz 1, 76131 Karlsruhe, E-Mail: dekanat@bgu.kit.edu.

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.kit.edu.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

Bewerbungsschluss: 07.05.2017