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Tenure-Track-Professur (W1) für Prozessintensivierung in der Verfahrenstechnik durch additive Fertigung

Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Karlsruhe, 09.04.2018

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Am Institut für Chemische Verfahrenstechnik der KIT-Fakultät für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik – zugeordnet dem Bereich I, Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik – ist zum nächstmöglichen Termin eine

Tenure-Track-Professur für Prozessintensivierung in der Verfahrenstechnik durch additive Fertigung

zu besetzen. Diese Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track wird durch das „Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ gefördert.
Wir suchen Sie als eine exzellent qualifizierte Persönlichkeit mit abgeschlossenem Studium der Ingenieurwissenschaften oder Chemie, idealerweise des Chemieingenieurwesens, der technischen Chemie oder der Verfahrenstechnik. Sie verfügen über innovative Forschungsansätze auf dem Gebiet der simulationsgestützten Entwicklung additiv gefertigter Bauteile und Komponenten mit anwendungsgerechten Eigenschaften für verfahrenstechnische Anlagen und können bereits erfolgreiche Arbeiten auf diesen Gebieten nachweisen. Schwerpunkte der von Ihnen zu leitenden Forschungsgruppe sollen in der additiven Fertigung von Bauteilen, Komponenten und Anlagen mit dem Ziel der Intensivierung chemischer und biotechnologischer Verfahren liegen. Wichtige Anwendungen, die Sie in KIT-internen Kooperationen und mit Partnern im In- und Ausland voranbringen, liegen im Bereich der Herstellung erneuerbarer synthetischer Energieträger und hochwertiger chemischer Produkte auf Basis von Kohlendioxid.
Sie kombinieren eine kooperative Arbeitsweise mit einer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit. Neben der Bereitschaft, Führungsaufgaben zu übernehmen, gestalten Sie die Forschung am KIT und Ihre eigene Weiterentwicklung aktiv. Sie arbeiten eng mit den am Institut für Chemische Verfahrenstechnik und am Institut für Mikroverfahrenstechnik angesiedelten Arbeitsgruppen zusammen. Darüber hinaus etablieren Sie instituts- und fakultätsübergreifende Kooperationen, bspw. mit der Chemie oder dem Maschinenbau, um die Forschung im Bereich der chemischen Prozesstechnik am Standort Karlsruhe weiter auszubauen.
In der Lehre beteiligen Sie sich an der Ausbildung in den Bachelor- und Masterstudiengängen der KIT-Fakultät Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik. Darüber hinaus kooperieren Sie mit den KIT-Fakultäten Chemie- und Biowissenschaften sowie Maschinenbau in der Lehre zur additiven Fertigung.
Nach § 51 LHG Baden-Württemberg werden ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit vorausgesetzt. Die Einstellung erfolgt auf vier Jahre im Beamtenverhältnis auf Zeit oder im Angestelltenverhältnis. Sie wird bei positiver Zwischenevaluation auf sechs Jahre verlängert. Bei positiver Endevaluation erfolgt ein Ruf auf eine unbefristete Professur (W3). Die Evaluationskriterien folgen dem „Qualitätssicherungskonzept für Juniorprofessuren mit Tenure Track am Karlsruher Institut für Technologie“. Von besonderer Bedeutung für die Zwischen- und Endevaluation sind die oben genannten fachspezifischen Kriterien.
Für die Karriereentwicklung werden ein begleitendes Verfahren und Mentoring angeboten.
Das KIT strebt die Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und begrüßt deshalb die Bewerbung von Frauen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das KIT ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und bietet Teilzeitbeschäftigung, Beurlaubung aus familiären Gründen, Dual-Career-Service und begleitendes Coaching zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen inklusive Forschungs- und Lehrkonzept und unter Beifügung der fünf wichtigsten Publikationen, sind in elektronischer Form bis zum 13. Mai 2018 zu richten an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd, Bereichsleitung 1, Prof. Dr. Doris Wedlich, Kaiserstr. 12, D-76131 Karlsruhe, E-Mail: veronika.kreuter@kit.edu.
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft.
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Bewerbungsschluss: 13.05.2018