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Professur (W1/W2) für Translationale Biomedizinische Photonik

Universitäten Kiel und Lübeck. Kiel, 18.05.2017

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Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Universität zu Lübeck wollen mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.
An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Universität zu Lübeck (UzL) ist eine

W1-/W2-Professur

zur Förderung des Exzellenzraumes Schleswig-Holstein in den angewandten Lebenswissenschaften
(medizinische und naturwissenschaftliche Forschung) zu besetzen.
Mit der Ausschreibung von acht „Schleswig-Holstein Excellence-Chairs“ haben die Uni­ver­sität zu Kiel (CAU) und die Uni­versität zu Lübeck (UzL) bereits Ende 2015 erstmals ein gemeinsames Förderprogramm aufgelegt. Dieses Programm soll einerseits der Förderung des Exzellenzraumes Schleswig-Holstein in den angewandten Lebenswissenschaften, besonders in der medizinischen Forschung, dienen und andererseits die seit 2007 im Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces (I@I)“ betriebene Entzündungsforschung nachhaltig stärken. Das Land Schleswig-Holstein hat für das Schleswig-Holstein Excellence-Chair Programm insgesamt knapp 8 Mio. € für sechs Jahre zur Verfügung gestellt. Zur Stärkung der Wissen­schaft in der Entzündungsforschung sollen jeweils Tandems mit den bereits besetzten SH Excellence-Chairs und den hier ausgeschriebenen W1-/W2-Professuren gebildet werden. Die Professuren sind der jeweils ausschreibenden Universität zugeordnet.
Den SH Excellence-Chairs kommt in der noch zu gründenden Einrichtung Precision Health Schleswig-Holstein (PHSH) eine führende strategische Rolle zu. Als campusübergreifende Organisationsstruktur stellt PHSH die nachhaltige Struktur zur Fortführung des Exzellenzclusters „Inflammation at Interfaces“ für die dritte Förderperiode in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder (ExStra) dar und ist zugleich ein Modell für die Governance von Forschungsgeldern in der Universi­tätsklinik. Die innovativen Forschungskonzepte der hier ausgeschriebenen W1-/W2- Nachwuchsgruppenleiter/Nach­wuchs­gruppenleiterinnen, die die inhaltliche Neuausrichtung des Cluster-Antrags in der ExStra maßgeblich mitbestimmen, sollen die Forschungsprofile der jeweiligen SH Excellence-Chairs in komplementärer Weise ergänzen. Durch die Rekrutierung von Nachwuchswissenschaftlern/ Nachwuchswissenschaftlerinnen stellt der Cluster die Nachhaltigkeit seiner Exzellenz in der Entzündungsforschung sicher. Sie werden in Schleswig-Holstein hervorragende Forschungskonditionen vorfinden: das Um­feld stellt Ihnen die Schlüsseltechniken moderner biomedizinischer Forschung zur Verfügung und Sie werden mit führenden Forschern/Forscherinnen auf dem Gebiet der Entzündungsforschung zusammenarbeiten. Die beteiligten Institutionen un­terstützen darüber hinaus familienfreundliche Strukturen.

Es ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur zu besetzen:

W1-/W2-Professur für Translationale Biomedizinische Photonik (6 Jahre mit Tenure-Track)
Ansprechpartner: Prof. Dr. Robert Huber
Die Professur ist am Institut für Biomedizinische Optik, UzL, angesiedelt. Optische Untersuchungen gehören zu den ältesten und wichtigsten Formen der Diagnose in der Medizin.
Die Gruppe von Prof. Dr. Huber entwickelt zu diesem Thema neuartige Laser für die ultraschnelle Optische Kohärenz­tomographie und molekulare Mikroskopie sowie deren Anwendung in biomedizinischer Forschung und Diagnostik.
Die Professur soll eine Brücke zwischen optischer Grundlagenforschung und Photonik hin zur medizinischen Forschung
im Exzellenzzentrum Entzündungsmedizin schlagen.
Gesucht wird ein Wissenschaftler/eine Wissenschaftlerin, der/die sichtbare Expertise in mehreren der folgenden For­schungsfelder aufweist: Optik, Laser, Lichtwellenleiter-Technologie, optische Bildgebungssysteme, Mikroskopie, Zwei-Photonen- und Raman-Sensorik.
Von dem Stelleninhaber/der Stelleninhaberin wird erwartet, die Lehre im Bereich der medizinischen Optik und Medizin­technik zu stärken und eine Vernetzung des Lehrangebots mit anderen Bereichen herzustellen. Eine Beteiligung am Zentrum für medizinische Struktur- und Zellbiologie, der Graduiertenschule in den Zweigen Biomedizin sowie „Computing
in Medicine and Life Sciences“ und anderen Forschungsverbünden am Ort ist gewünscht. Adäquate Erfolge bei der Drittmitteleinwerbung werden vorausgesetzt.
Bitte geben Sie an, ob Sie sich für eine W1- oder W2-Position bewerben. Die Ernennungen der Positionen hängen von den Qualifikationen der Bewerber ab.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren:

Auf die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 (W2-Professuren), 64 (W1-Professuren) und 62 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Universität zu Lübeck sind bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordern deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu be­werben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Hochschulen setzen sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Das Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein verpflichtet die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Uni­versität zu Kiel und die Sektion Medizin der Universität zu Lübeck dazu, untereinander und mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eng zusammenzuarbeiten, Schwerpunkte zu bilden und diese aufeinander abzustimmen. Das Land erwartet, dass auch die Kliniken, Institute und neu berufenen Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen in diesem Sinne miteinander kooperieren.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Vortragsliste, Kopien der akademischen Zeug­nisse, 3 Top-Publikationen) sind in elektronischer Form unter Angabe der Privat- und Dienstadresse mit Telefonnummer
und E-Mail zu richten an:
Büro der MINT-Sektionen der Universität zu Lübeck
z.Hd. Frau S. Markmann
mint-buero@uni-luebeck.de
Bewerbungsschluss ist der 16. Juni 2017.
Ausgewählte Bewerber/Bewerberinnen werden zu einem Symposium eingeladen, das voraussichtlich in KW 36 stattfinden wird. Erwartet werden ein Vortrag sowie ein formales Interview.





Weitere Informationen zur Strukturierung der Be-
werbung finden Sie unter:
further-informations.de

Bewerbungsschluss: 16.06.2017