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Professur (W2) für "Armut/Soziale Ungleichheit im Kontext Sozialer Arbeit"

Fachhochschule Kiel. Kiel, 30.03.2017

Die Fachhochschule Kiel hat gegenwärtig rund 7.500 Studierende und hat Vision und Leitsätze neu formuliert (www.fh-kiel.de/leitsaetze). Wir haben uns auf den Weg gemacht, die Exzellenz-Hochschule für Lehre im Norden zu werden.

Am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit ist schnellstmöglich folgende Professur zu besetzen:

W2-Professur für „Armut/Soziale
Ungleichheit im Kontext Sozialer Arbeit“

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber wird in den Studiengängen des Fachbereiches Soziale Arbeit und Gesundheit zu den Themen Armut/Soziale Ungleichheiten lehren, forschen und am Theorie-Praxis-Transfer mitarbeiten. Es wird eine ausgewiesene Expertin/ein ausgewiesener Experte in der Theorie und Empirie der Armuts- und Sozialen Ungleichheitsforschung gesucht.

Aufgabe der Professur ist es, die Themen Armut und Soziale Ungleichheit auf verschiedenen Ebenen (z. B. regional, national, international) und hinsichtlich verschiedener Ungleichheitsdimensionen (wie Einkommen, Bildung, Gesundheit) zu analysieren und einen Transfer in die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit herzustellen.

Erfahrungen und Kenntnisse in mehreren der folgenden Forschungs- und/oder Praxisbereichen werden erwartet:
  • Theorien Sozialer Ungleichheit
  • Empirie zu Feldern der Armuts- und Sozialen Ungleichheitsforschung
  • Sozialpolitik und Soziale Ungleichheit/Armut
  • Strukturen der sozialen Sicherung (wie Sozialverwaltung, Versicherungssysteme, Recht)
  • Politische und rechtliche Strategien der Armutsbekämpfung
  • Zielgruppen- und themenorientierte Konzepte und Methoden
Wir freuen uns auf eine Kollegin/einen Kollegen, die oder der sich an der Entwicklung der Studiengänge des Fachbereiches sowie an interdisziplinären (Forschungs-) Projekten beteiligt. Die Bereitschaft zur Mitwirkung an der Selbstverwaltung der Hochschule bzw. des Fachbereiches wird vorausgesetzt.

Erwartet werden ein Hochschulabschluss der Sozialen Arbeit, Sozialwissenschaften, Soziologie, Erziehungswissenschaften oder Politikwissenschaften, eine Promotion, sowie theoretische und praktische Expertise in thematisch einschlägigen Feldern der Sozialen Arbeit.

Für die Professur gilt:
Bewerberinnen und Bewerber müssen neben den allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen die Voraussetzungen des § 61 HSG erfüllen. Danach sind mindestens ein zum Zugang für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, berechtigendes, abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische und didaktische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die hervorragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, erforderlich. Des Weiteren sind besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sind, Voraussetzung.

Die Fachhochschule Kiel bietet didaktische Aus- und Fortbildung während der ersten beiden Beschäftigungsjahre an. Es wird erwartet, dass dieses Angebot genutzt wird.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Daher werden schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen zu erhöhen. Sie fordert deshalb geeignete Frauen auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen sind bis zum 27.04.2017 zu richten an die Dekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, Frau Prof. Dr. Gaby Lenz, Sokratesplatz 2, 24149 Kiel.

Bewerbungsschluss: 27.04.2017