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Professur (W2) für "Soziale Gerontologie/Soziale Altenhilfe und Sozialarbeitswissenschaft"

Fachhochschule Kiel. Kiel, 10.11.2016



Die Fachhochschule Kiel hat gegenwärtig rund 7.700 Studierende und hat Vision und Leitsätze neu formuliert (www.fh-kiel.de/leitsaetze). Wir haben uns auf den Weg gemacht, die Exzellenz-Hochschule für Lehre im Norden zu werden.

Am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit ist schnellstmöglich folgende Professur zu besetzen:

W2-Professur für
„Soziale Gerontologie/Soziale Altenhilfe und Sozialarbeitswissenschaft“

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll in den Studiengängen des Fachbereiches Soziale Arbeit und Gesundheit im Fachgebiet der Sozialen Gerontologie/Sozialen Altenhilfe sowie zur Sozialarbeitswissenschaft lehren, forschen und am Theorie-Praxis-Transfer mitarbeiten.

Es wird eine Expertin/ein Experte mit ausgewiesenen Erfahrungen in der Sozialen Arbeit mit alten Menschen gesucht, der/die das Handlungs- und Theoriesystem der Sozialen Arbeit, insbesondere im Bereich der Sozialen Hilfen, in Lehre und Forschung vertreten kann. Die Integration diversitätsbewusster Ansätze in Lehre und Forschung wird vorausgesetzt, die Einbeziehung sozialräumlicher Ansätze ist erwünscht.

Wir freuen uns auf eine Kollegin/einen Kollegen, die oder der sich an der Entwicklung der Studiengänge des Fachbereiches sowie interdisziplinärer (Forschungs-)Projekte beteiligt. Die Mitwirkung an der Selbstverwaltung der Hochschule bzw. des Fachbereiches wird vorausgesetzt.

Erwartet werden ein Hochschulabschluss der Sozialen Arbeit, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften oder Soziologie, eine einschlägige Promotion, theoretische und praktische Expertise in der Sozialen Gerontologie und ein sozialarbeitswissenschaftliches Profil.

Bewerberinnen und Bewerber müssen neben den allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen die Voraussetzungen des § 61 HSG erfüllen. Danach sind mindestens ein zum Zugang für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, berechtigendes, abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische und didaktische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die hervorragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, erforderlich. Des Weiteren sind besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sind, Voraussetzung.

Die Fachhochschule Kiel bietet didaktische Aus- und Fortbildung während der ersten beiden Beschäftigungsjahre an. Es wird erwartet, dass dieses Angebot genutzt wird.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Daher werden schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen zu erhöhen. Sie fordert deshalb geeignete Frauen auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/ Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen sind bis zum 08.12.2016 zu richten an die Dekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, Frau Prof. Dr. Gaby Lenz, Sokratesplatz 2, 24149 Kiel.

Bewerbungsschluss: 08.12.2016