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Professur (W3) für Hämatologie und Onkologie

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Kiel, 05.10.2017

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Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen
für Professuren gewinnen.
In der Klinik für Innere Medizin II mit dem Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3-Professur
für Hämatologie und Onkologie
(Nachfolge Prof. Michael Kneba)

zu besetzen.
Der/Die zukünftige Stelleninhaber/-in soll das Fachgebiet Hämatologie und Onkologie in Forschung und Lehre sowie in der Krankenversorgung ver­treten.
Es wird erwartet, dass sich der/die zukünftige Stelleninhaber/-in aktiv in den Forschungsschwerpunkt der Fakultät „Digitale Medizin: Erkennen - Verstehen - Heilen“ mit den Profilbereichen Entzündung, Onkologie und Neurowissenschaften einbringt.
Die Professur ist mit der Funktion als Leiter/-in der Medizinischen Klinik II mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie verbunden. Zur Klinik für Innere Medizin II gehören die Ambulanzen im Karl-Lennert-Krebscen­trum, die hämatologische Spezialstation (HSS) und die hämatologisch-onkologische Station (HOS II) sowie die Einheit für Stammzell- und Kno­chenmarktransplantationen (KMT) bei Kindern und Erwachsenen (Dank der Deutschen Krebshilfe im Dr. Mildred Scheel Haus (MSH), JACIE-akkreditiert) derzeit noch als strukturbildende Sektion für Stammzell- und Immuntherapie, und die Hochschulambulanz, in der Patienten mit HIV-Infektionen, den mit der Immunschwäche assoziierten Malignomen und opportunistischen Infektionen behandelt werden. Die Ambulanz stellt die weitaus größte Einrichtung für diese Patienten in Schleswig-Holstein dar. Es gibt darüber hinaus die Sektion für Hämatologische Spezialdiagnostik. Der Klinik sind aktuell drei W2-Professuren zugeordnet, von denen zwei in den kommenden Jahren nachzubesetzen sind. Kiel ist als Zentrum der hämatologischen Forschung und Krankenversorgung seit mehr als 50 Jahren international sichtbar und die Fakultät beabsichtigt, eine erfolg­reiche Entwicklung weiter zu stärken.
Der/Die zu Berufende wird Aufgaben in der Krankenversorgung, in der For­schung und in der curricularen Ausbildung der Studierenden wahrnehmen. Er/Sie soll den Schwerpunkt der internistischen Hämatologie und Onkolo­gie in allen Bereichen ausbauen, das Comprehensive Cancer Center - Nord in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den etablierten Organ­zentren leiten und den Schwerpunkt Onkologie der Medizinischen Fakultät wissenschaftlich und klinisch weiterentwickeln. Dafür sollte sie/er im Bereich der klinischen Hämatologie und Onkologie besonders ausgewie­sen sein. Gewünscht wird die inhaltliche Entwicklung zellbasierter Thera­pieverfahren. Leitungserfahrungen in einem Universitären Krebszentrum wären von Vorteil. Als wesentlich werden Nachweise der erfolgreichen Einwerbung begutachteter Drittmittel und der Leitung und Durchführung multizentrischer klinischer Studien im Bereich der Hämatologie/Onkologie angesehen. Die zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sollen im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation oder gleichwer­tige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen werden, die auch außer­halb des Hochschulbereichs erbracht sein können. Ebenfalls wird die Fach­arztanerkennung für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Hämatologie und Internistische Onkologie vorausgesetzt. Auf die Einstel­lungsvoraussetzungen des § 61 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage www.uni-kiel.de unter dem Stichwort „Berufungsver­fahren“.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrations­hintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewer­bungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Das Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein verpflichtet die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Sektion Medizin der Universität zu Lübeck dazu, untereinander und mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eng zusammenzuarbeiten, Schwerpunkte zu bilden und diese aufeinander abzustimmen. Das Land erwartet, dass auch die Kliniken, Institute und neu berufenen Wissen­schaftler/-innen in diesem Sinne miteinander kooperieren.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenver­zeich­nis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, akademische Zeugnisse) sowie ein kurzes Forschungskonzept werden unter Angabe der Privat- und Dienst­adresse mit Telefonnummer und E-Mail bis zum 10.11.2017 erbeten an den Dekan der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universi­tät zu Kiel, Olshausenstraße 40, 24098 Kiel.
Interessierte fordern bitte ein Schema zum Aufbau der Bewerbung über unsere Homepage an:
http://www.medizin.uni-kiel.de > Fakultät > Berufungsverfahren

Bewerbungsschluss: 10.11.2017