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Juniorprofessur (W1) für Didaktik der Physik

Universität Koblenz-Landau. Koblenz, 09.08.2017

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Im Fachbereich 3: Mathematik / Naturwissenschaften am Campus Koblenz ist in der Abteilung Physik am Institut für Integrierte Naturwissenschaften zum 01.04.2018

eine Juniorprofessur (W 1) für Didaktik der Physik

zu besetzen.
Der Fachbereich 3 bearbeitet sein Forschungsleitthema „Material&Umwelt“ in drei Schwerpunkten „Materialeigenschaften und funktionale Oberflächen“, „Modellieren und Simulieren“ und „Biodiversität und Ökosysteme“. Die Arbeitsgruppen der Abteilung Physik arbeiten dabei interdisziplinär gemäß der Idee „Environmental Materials - Materials in Environment“ mit den regionalen Forschungseinrichtungen des Landes und des Bundes sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.
Die Abteilung Physik bietet zusammen mit der Abteilung Chemie, dem Mathematischen Institut und der Hochschule Koblenz interdisziplinäre Bachelor- und Masterstudiengänge an (www.physik.uni-koblenz.de).
Das Institut für Integrierte Naturwissenschaften (mit den weiteren Abteilungen Biologie, Chemie und Geographie) bildet Studierende des Lehramts (B.Ed./M.Ed.) für Grundschule, Realschule plus, Gymnasium und Berufsbildende Schulen aus. Die Universität Koblenz-Landau war zuletzt mit ihrem Projekt „MoSAiK“ in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung erfolgreich. An der Universität Koblenz-Landau koordiniert die zentrale wissenschaftliche Einrichtung „ZentrAL“ die Arbeit an den außerschulischen Lernorten beider Standorte.

Aufgabenschwerpunkte

Die Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre soll in der Didaktik der Physik erfolgen. Die Bereitschaft zur interdisziplinären fachbereichsinternen und fachbereichsübergreifenden Kooperation und die Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung wird erwartet.
Forschung:
Eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Sekundarstufen und eine Mitarbeit im Kompetenzzentrum Fachdidaktik des Fachbereiches wird erwartet. In der Forschung sind interdisziplinäre Forschungsansätze zur Verknüpfung der drei Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) und der Mathematik wünschenswert.
Lehre:
Die Bewerberinnen/Bewerber sollen die Didaktik der Physik vertreten. Die Lehrverpflichtung beträgt zunächst 4 Semesterwochenstunden.
Die Lehrveranstaltungen im Rahmen der Lehramtsstudiengänge der Physik werden auch polyvalent für andere Studiengänge genutzt. Daher sind entsprechende Erfahrung in der Lehre und einschlägige didaktische Fähigkeiten erforderlich, so dass die Gestaltung der Veranstaltungen einer innovativen und modernen Ausbildung gerecht wird. Ferner wird die Mitwirkung bei Prüfungen in allen Studiengängen der Physik erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen:

Erfolgreich abgeschlossenes Studium in Physik an einer Universität oder vergleichbaren Hochschule, ausgenommen mit einem Bachelorgrad, pädagogische Eignung, die gesondert nachzuweisen ist, sowie besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Stellen, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, sollen möglichst mit Bewerberinnen/Bewerbern besetzt werden, die eine dreijährige Schulpraxis nachweisen können.
Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung sowie bei der Durchführung von Drittmittelprojekten ist erwünscht.
Es sind sowohl gute Deutschkenntnisse als auch gute Englischkenntnisse erforderlich, da Lehrveranstaltungen in beiden Sprachen angeboten werden.
Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als wissenschaftliche Hilfskraft mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben (Mutterschutz und Erziehungszeiten werden nicht angerechnet); § 2 Abs. 3 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gilt entsprechend.
Juniorprofessorinnen/Juniorprofessoren werden für die Dauer von drei Jahren zu Beamtinnen/Beamten auf Zeit ernannt. Eine Verlängerung um drei Jahre ist bei entsprechender Bewährung (positiver Evaluation) möglich.
Das Land Rheinland-Pfalz und die Universität Koblenz-Landau vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität.
Frauen werden bei Einstellungen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit und solange eine Unterrepräsentanz vorliegt. Dies gilt nicht, wenn in der Person eines Bewerbers so schwerwiegende Gründe vorliegen, dass sie auch unter Beachtung des Gebotes zur Gleichstellung der Frauen überwiegen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.
Bewerberinnen/Bewerber senden ihre Unterlagen (Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang, Zeugnisse etc.) bis zum 15.09.2017 unter Angabe der Kennziffer 141/2017 an den Präsidenten der Universität Koblenz-Landau, Präsidialamt, Rhabanusstr. 3, 55118 Mainz.
Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter der Telefon - Nr. + 49 (0)261/287-2341 (Herr Prof. Dr. Stefan Wehner).

Bewerbungsschluss: 15.09.2017