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Professur (W3) für Geodätische Auswertetechnik

Hochschule Anhalt. Köthen, 06.07.2017

Die Hochschule Anhalt ist mit über 8.000 Studierenden eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in den Ländern des Osten Deutschlands. Forschung und Lehre an der Hochschule sind technisch, wirtschaftlich und künstlerisch ausgerichtet und international geprägt. Moderne Gebäude und neueste technische Ausstattung am Standort Dessau bieten hervorragende Rahmenbedingungen für praxisorientierte Lehre und angewandte Forschung.

Im Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation am Standort Dessau ist die

Professur für Geodätische Auswertetechnik

(Bes.-Gr. W 3)

neu zu besetzen.

Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll das Fachgebiet der geodätischen Auswertetechnik mit den Themenfeldern Ausgleichungsrechnung, Stochastik und Geostatistik in Forschung und Lehre insbesondere in den Bachelor- und Masterstudiengängen Vermessung und Geoinformatik sowie dem berufsbegleitenden Online-Masterstudiengang Geoinformationssysteme vertreten. Es wird vorausgesetzt, dass die Lehrveranstaltungen der o. g. Themenfelder ebenso wie die mathematische und statistische Grundlagenausbildung im Fachbereich durch die Professur in der praxisorientierten Lehre übernommen werden. Die Entwicklung fakultativer Lehrangebote sowie die Übernahme englischsprachiger Lehrveranstaltungen wird erwartet.

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Geodäsie oder einer verwandten technisch-naturwissenschaftlichen Disziplin sowie ausgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im Fachgebiet der Geodätischen Auswertetechnik, didaktische und persönliche Fähigkeiten in der Ausbildung sowie die Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung. Da der anwendungsorientierten Forschung an der Hochschule ein hoher Stellenwert zukommt, werden die Entwicklung eines eigenen Forschungsgebiets mit eigener Drittmitteleinwerbung und die Beteiligung an interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekten erwartet.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 35 Hochschulgesetz Land Sachsen-Anhalt (HSG LSA). Gemäß § 17 der Grundordnung der Hochschule Anhalt i. V. m. § 38 HSG LSAwird bei einer ersten Berufung in ein Professorinnenoder Professorenamt grundsätzlich ein Dienstverhältnis auf Probe begründet. Die Besoldung erfolgt im Rahmen der rechtlichen und haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen.

Die Hochschule Anhalt und speziell auch der Fachbereich strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und fordert qualifizierte und engagierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdeganges einschließlich der Lehrtätigkeit sowie der fachpraktischenTätigkeit, Schriftenverzeichnis, beglaubigte Zeugnisse/Urkunden – Abitur, Hochschulabschluss, Promotion, ggfs. Habilitation) werden bis zum 30. September 2017 erbeten an:

Präsident der Hochschule Anhalt
Bernburger Straße 55
06366 Köthen (Anhalt)

Bewerbungsschluss: 30.09.2017