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Professur (W3) Fernerkundung des Wasserkreislaufs im Erdsystem

Universität Leipzig / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Leipzig, 05.04.2018

An der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig ist zum 1. April 2019 folgende Professur zu besetzen:

W3-Professur „Fernerkundung des Wasserkreislaufs im Erdsystem“

Die Stelle wird im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) besetzt.

Die zu berufende Persönlichkeit zeichnet sich durch hervorragende Leistungen im Bereich der satellitengestützten passiven und aktiven Fernerkundung zum Monitoring des terrestrischen Wasserkreislaufs und zum vertieften Verständnis der Variabilität hydrologischer Prozesse über multiple Raum- und Zeitskalen aus, entweder über eine direkte fernerkundliche Erfassung oder durch die indirekte Detektion mit Hilfe von Proxydaten. Ein ausgewiesener Schwerpunkt der Bewerberin/des Bewerbers ist die Entwicklung innovativer Ansätze, um quantitative Informationen/Produkte wie Bodenfeuchtezeitreihen, Evaporationsflüsse, Wasserstände, Niederschlagsraten oder Parameter der Wasserqualität aus fernerkundlichen Daten zu extrahieren; ein Forschungsschwerpunkt könnte daher im Gebiet der Mikrowellenfernerkundung liegen.
In der Kopplung mit räumlich verteilten und prozessbezogenen Simulationsmodellen sollen hydrologische Anwendungen der Fernerkundung vorangetrieben werden. Erwartet werden eine enge Kooperation mit den Instituten der Fakultät für Physik und Geowissenschaften und ein wesentlicher Beitrag zum geplanten Zentrum für Fernerkundung in der Erdsystemforschung, einer neuen gemeinsamen Forschungsinitiative der Universität Leipzig und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Die erfolgreiche Bewerberin/Der erfolgreiche Bewerber soll die Leitung des neu gegründeten Departments für Fernerkundung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) übernehmen. Eine Mitwirkung an den Studiengängen der Fakultät für Physik und Geowissenschaften ist obligatorisch. Arbeitsort ist das UFZ in Leipzig.
Wir bieten Infrastruktur auf dem aktuellen Stand der Technik (z. B. Hochleistungsrechner, terrestrische Observatorien - TERENO) und herausragende wissenschaftliche Möglichkeiten zur Teilnahme an interdisziplinären Forschungsprogrammen an.

Weitere Informationen über das geplante Fernerkundungszentrum für Erdsystemforschung sind unter www.physgeo.uni-leipzig.de/rsc/ und www.ufz.de/index.php?de=43327 abrufbar.

Rechte und Pflichten des/der Stelleninhabers/-in ergeben sich aus dem Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) und der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung (DAVOHS). Die Bewerber/-innen müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 58 SächsHSFG erfüllen.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und die Universität Leipzig legen Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Schwerbehinderte werden zur Bewerbung aufgefordert und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen richten Sie mit den üblichen Unterlagen (unter Beifügung einer Liste der wissenschaftlichen Arbeiten und der akademischen Lehrtätigkeit einschließlich vorhandener Nachweise zu Evaluationen, einer beglaubigten Kopie der Urkunde über den höchsten erworbenen akademischen Grad und des Nachweises der Qualifikation für das Berufungsgebiet) in gedruckter und elektronischer Form (eine einzige PDF-Datei) bitte bis 31. Mai 2018 an:

Universität Leipzig, Dekan der Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Herrn Prof. Dr. Jürgen Haase, Linnéstraße 5, 04103 Leipzig, Deutschland, dekan@physik.uni-leipzig.de

Eine Bewerbung per E-Mail ist datenschutzrechtlich bedenklich. Der/Die Versender/-in trägt dafür die volle Verantwortung.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerbungsunterlagen für die gemeinsame Berufung auch den zuständigen Gremien des UFZ zugänglich gemacht werden.

Bewerbungsschluss: 31.05.2018