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Professur (W2) für Neurologie mit Schwerpunkt Translationale Neurologie

Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Klinik und Poliklinik für Neurologie. Mainz, 07.12.2017

Mit rund 7.500 Beschäftigten in den unterschiedlichsten Berufsgruppen ist die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Wir betreuen über 300.000 Patienten jährlich - und sind gleichzeitig eine bedeutende Forschungs- und Ausbildungsstätte. Als Maximalversorger bieten wir Interessierten vielfältige Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Klinik und Poliklinik für Neurologie

eine Universitätsprofessorin oder einen Universitätsprofessor für Neurologie mit Schwerpunkt Translationale Neurologie

(entspr. Bes.-Gr. W2 LBesG)

Die Professur ist zunächst befristet für sechs Jahre zu besetzen und soll mit der Funktion einer Oberärzt_in der Klinik und Poliklinik für Neurologie verbunden werden.

Die Klinik für Neurologie hat einen besonderen Schwerpunkt in der Neuroimmunologie mit einem Multiple-Sklerose-SFB und einer Beteiligung am BMBF Kompetenznetz Multiple Sklerose. Die Stelleninhaber_in soll ein komplementäres eigenständiges Forschungsprogramm aufbauen. Der klinische oder experimentelle Schwerpunkt ist thematisch offen, soll aber eine Zusammenarbeit mit dem Entzündungs-Schwerpunkt der Klinik möglich machen. Damit kann es sich bei dem Forschungsthema um neurologische Krankheiten handeln, für die entzündliche Prozesse eine Rolle spielen, wie z. B. Autoimmun-Encephalitiden, Neuroonkologie, Schlaganfall und andere, aber auch Multiple Sklerose. Es wird eine thematische Einbindung in lokale Forschungsstrukturen (FTN, FZI) erwartet. Mit der Professur soll eine Verstärkung des Schwerpunkts der Klinik durch eine Kandidat_in von außen erfolgen. Rückkehrer aus dem Ausland werden bezüglich der Eingliederung in das deutsche (Facharzt- und Habilitations-)System entsprechend unterstützt.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, pädagogische Eignung und Promotion. Ein zusätzliches naturwissenschaftliches Studium ist erwünscht. Darüber hinaus werden Erfahrung bei der wissenschaftlichen Betreuung von Mitarbeiter_innen, exzellente Publikationsleistungen, kompetitiv eingeworbene Drittmittel und Kooperationsbereitschaft vorausgesetzt. Bewerber_innen sollen über die Facharztanerkennung für Neurologie verfügen bzw. kurz vor dem Erwerb dieser stehen.

Weiterhin setzt die Professur sowohl eine umfassende Beteiligung an der studentischen Lehre als auch die Bereitschaft voraus, wissenschaftliche Weiterbildung zu gewährleisten, so dass sowohl nachweisbare Lehrkompetenz als auch die Habilitation oder alternativ Leistungen gemäß § 49 Abs. 1 Nr. 4 a) Hochschulgesetz gefordert sind.

Alle übrigen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 49 Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Universitätsmedizin und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben im Rahmen ihrer Profilbildung das Forschungszentrum Immuntherapie (FZI / www.fzi.uni-mainz.de) und das Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften (FTN / http://www.ftn.uni-mainz.de) etabliert. Aus dem FTN ist das Deutsche Resilienz Zentrum (https://www. drz.uni-mainz.de/) hervorgegangen. Das FTN ist Teil einer überregionalen Struktur, dem Rhine- Main Neuroscience Network (rmn2 / http://www. rmn2.de), das alle Neurowissenschaften im Rhein-Main-Gebiet beinhaltet. In diesem sind derzeit mehrere Sonderforschungsbereiche (SFB/TR 128: Multiple Sklerose: Von einem neuen Verständnis der Pathogenese zur Therapie, SFB 1080: Molekulare und zelluläre Mechanismen neuraler Homöostase, SFB 1193 "Neurobiologie der Resilienz gegenüber stressinduzierter psychischer Dysfunktion", Sprecher: B. Lutz) etabliert.

Vorgesehen ist eine Einstellung in ein privatrechtliches Dienstverhältnis zur Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Land Rheinland-Pfalz, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Universitätsmedizin vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität. Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen am wissenschaftlichen Leitungspersonal zu erhöhen und bittet daher insbesondere Wissenschaftlerinnen, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden) einschließlich des Nachweises der bisherigen Lehrtätigkeit, Drittmitteleinwerbungen und Publikationen bis zum 01.02.2018 ausschließlich per E-Mail und nach Möglichkeit in einer Datei (PDF) zu richten an den

Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
Herrn Univ.-Prof. Dr. U. Förstermann,
E-Mail:
bewerbung-um@uni-mainz.de, Telefon: 06131/17-9971

Ihrer Bewerbung fügen Sie bitte ferner das ausgefüllte Formblatt zu Forschung und Lehre bei, das auf der Homepage als Download zur Verfügung steht oder im Ressort Forschung und Lehre angefordert werden kann.

http://www.um-mainz.de/rfl/ueber-uns/aktuellestermine/stellenausschreibungen

Bewerbungsschluss: 01.02.2018