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Qualifikationsprofessur (W2) für Zellbiologie

Philipps-Universität Marburg. Marburg, 27.04.2017

Die drei mittelhessischen Hochschulen - die Philipps-Universität Marburg, die Justus- Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen - haben zur Stärkung der regionalen Verbundbildung und Schaffung zukunftsweisender Strukturen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung mit Unterstützung des Landes Hessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet. Hierfür sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt an den Universitäten jeweils zwei Qualifikationsprofessuren mit Tenure Track in "emerging fields" der Spitzenforschung zu besetzen. Verortet werden die Professuren an den jeweiligen Fachbereichen.

In diesem Rahmen ist im Fachbereich Biologie der Philipps-Universität Marburg zum Sommersemester 2018 eine

Qualifikationsprofessur (W2) für Zellbiologie

für die Dauer von sechs Jahren zu besetzen. Im Fall der Bewährung im Rahmen eines Evaluationsverfahrens wird die dauerhafte Übertragung einer W2-Professur zugesagt (Tenure Track).

Die/Der erfolgreiche Bewerberin/Bewerber ist in der Forschung im Fach Zellbiologie hervorragend ausgewiesen. Der Forschungsschwerpunkt soll auf einem aktuellen Gebiet der Zellbiologie liegen, bevorzugt im Bereich tierischer Zellen. Erfahrungen mit der Akquise und Durchführung von Drittmittelprojekten werden erwartet.

Die Professur soll die Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs Biologie "Entwicklung und Funktion" sowie "Moleküle und Zellen" verstärken. Eine Anschlussfähigkeit an medizinisch ausgerichtete Forschungsverbünde der Philipps-Universität ist erwünscht. Die Professur unterrichtet u. a. Zellbiologie der Tiere in den BSc-, MSc- und Lehramts-Studiengängen, das Lehrdeputat ist in der Zeit der befristeten Beschäftigung reduziert. Lehre ist in deutscher und englischer Sprache zu leisten.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61, 62 und insbesondere § 64 Abs. 3 HHG. Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen - die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen (Kopien) sind unter Beifügung des elektronischen Kurzfragebogens (http://www.uni-marburg.de/service/formularcenter/berufung/bewerberfragebogen.pdf) sowie eines einseitigen Konzepts zur Einpassung in die Marburger Forschungslandschaft bis zum 26.05.2017 zu richten an die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Biegenstraße 10, 35032 Marburg. Zusätzlich können Bewerbungen als PDF-Datei an bewerbung@verwaltung.uni-marburg.de gesendet werden.

Bewerbungsschluss: 26.05.2017