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Professur (W3) für Deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit bis 1700

Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). München, 23.11.2017

An der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Professur (W3) für Deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit bis 1700 mit einem Schwerpunkt auf der Texttheorie (Lehrstuhl)

zu besetzen.

Der Brückenlehrstuhl verbindet Mediävistik und Neugermanistik. Der künftige Stelleninhaber oder die künftige Stelleninhaberin soll die deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit vom 13. Jahrhundert bis 1700 in Forschung und Lehre in ihrer ganzen Breite vertreten. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Texttheorie liegen. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die im Rahmen der aktuellen theoretischen und methodologischen Diskussionen des Faches Germanistik profilierte eigene Ansätze entwickelt und diese sowohl in die neugermanistische wie in die mediävistische Diskussion einbringt. Erwartet wird eine Mitwirkung an den germanistischen Lehramts-, Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengängen. Lehr- und Prüfungsaufgaben liegen je zur Hälfte in der Mediävistik und in der Neugermanistik.

Eine überdurchschnittliche Einwerbung von Drittmitteln ist erwünscht. Enge Kooperationen mit den an der Ludwig-Maximilians- Universität München (LMU) breit differenzierten Fächern der Mediävistik und Neuphilologien werden ebenso erwartet wie die Mitarbeit an interdisziplinären Verbundprojekten.

Die LMU möchte eine hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit gewinnen, die ihre wissenschaftliche Qualifikation im Anschluss an ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine überdurchschnittliche Promotion oder eine vergleichbare besondere Befähigung durch international sichtbare, exzellente Leistungen in Forschung und Lehre nachgewiesen hat.

Bei einer Einstellung im Beamtenverhältnis darf das 52. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. In dringenden Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden.

Die LMU strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt.

Die LMU bietet Unterstützung für Doppelkarriere-Paare an. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis) sind bis zum 31.12.2017 bei der Dekanin der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, einzureichen.

Bewerbungsschluss: 31.12.2017