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Universitätsprofessur (W3) für Werkstoffe für additive Verfahren

Universität der Bundeswehr München. Neubiberg, 02.11.2017

In der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik ist zum 01.01.2019 folgende Professur zu besetzen:

W3-Universitätsprofessur
für Werkstoffe für additive Verfahren

Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber soll das neu einzurichtende Fachgebiet in Forschung und Lehre vertreten. Die Professur konzentriert sich auf die Herausforderungen der additiven Fertigung an die Werkstoffwissenschaft. Diese umfassen die prozessgerechte Aufbereitung der Grundwerkstoffe sowie deren Qualifizierung, die Bewertung des Materialverhaltens im Prozess, die Charakterisierung der durch additive Verfahren veränderten Materialeigenschaften sowie die thermische Nachbehandlung. Die Forschungsinteressen der Bewerberinnen und Bewerber haben einen engen Bezug zur Luft- und Raumfahrttechnik bzw. zum Automobilbereich und umfassen additiv gefertigte Polymer-, Metall- sowie Keramikwerkstoffe. Der zu besetzenden Professur steht eine hochmoderne Ausstattung für experimentelle Forschungsarbeiten zur Verfügung.

Für das Bachelor- und Masterstudium der Luft- und Raumfahrttechnik sind Lehrveranstaltungen im Kontext moderner Werkstoffe von zentraler Bedeutung. Neben den Vorlesungen und dem Praktikum zur Werkstoffkunde sind Veranstaltungen zu 3D-Druck, gradierten Werkstoffen, Funktions- oder auch selbstheilenden Werkstoffen sowie zu interaktiven Verbundwerkstoffen attraktive Lehrgebiete. Nähere Informationen über das Studium können beim Dekan der Fakultät angefordert werden. Informationen über die Universität der Bundeswehr München und die Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik sind im Internet auf www.unibw.de abrufbar.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre, Promotion und Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen sowie exzellente didaktische und pädagogische Kompetenz. Industrieerfahrung ist von Vorteil. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Universität ist ebenso Voraussetzung wie Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln und hohes diesbezügliches Engagement. Es wird vorausgesetzt, dass sich die zu berufende Persönlichkeit an den Forschungsschwerpunkten der Fakultät beteiligt und zur Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen sowie der Industrie bereit ist.

Die Universität der Bundeswehr München bietet für Offizieranwärter/ -innen und Offiziere einwissenschaftliches Studium an, das im Trimestersystem zu Bachelor- und Masterabschlüssen führt. Daneben bildet sie im Rahmen freier Kapazitäten zivile Studierende aus. Das Studium wird durch fächerübergreifende, berufsqualifizierende Anteile des integralen Begleitstudiums studium plus ergänzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen und die dienstrechtliche Stellung von Professorinnen und Professoren richten sich nach dem Bundesbeamtengesetz. In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer am Tag der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Professorinnen an und fordert deshalb ausdrücklich Wissenschaftlerinnen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bitte richten Sie die üblichen Bewerbungsunterlagen bis zum 15.12.2017 als vertrauliche Personalsache bevorzugt per E-Mail an den
Dekan der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München, 85577 Neubiberg, dekan.LRT@unibw.de.

Bewerbungsschluss: 15.12.2017