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W3-Professur für Ophthalmologie

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg / Klinikum Oldenburg. Oldenburg, 09.05.2017

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An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist gemeinsam mit dem Pius-Hospital Oldenburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3-Professur für Ophthalmologie
(Direktor/in der Universitätsklinik für Augenheilkunde
des Pius-Hospitals Oldenburg)

zu besetzen.
Die Beschäftigung erfolgt nebenberuflich in einem öffentlich-rechtlichen Dienstver­hältnis eigener Art mit weniger als der Hälfte der Lehrverpflichtung hauptberuflich tätiger Professorinnen und Professoren. Die klinischen Tätigkeiten als Direktorin bzw. Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde am Pius-Hospital Oldenburg werden in einem gesonderten hauptberuflichen Vertragsverhältnis mit dem Pius-Hospital geregelt. Die Universitätsklinik für Augenheilkunde des Pius-Hospitals ist die einzige Augenklinik in Nordwestniedersachsen mit einem Einzugsgebiet von ca. 2,5 Mio. Menschen. Sie behandelt pro Jahr rund 2.500 stationäre und 10.000 ambulante Patienten. Die Einrichtung einer Hochschulambulanz ist mit der Universität vereinbart.
Gesucht wird eine/ein in Forschung, Lehre und Krankenversorgung ausgewiesene/r Fachärztin/Facharzt für Augenheilkunde. Exzellente Publikationsleistungen und Erfolge in der Drittmitteleinwerbung werden ebenso vorausgesetzt wie tiefgreifende Kenntnisse und Erfahrungen in den verschiedenen Teildisziplinen der Augenheilkunde. Ein Schwerpunkt in der Retinologie ist ausdrücklich gewünscht. Eine werte- und zielorientierte Mitarbeiterführung und gute Managementfähigkeiten werden erwartet.
Die Professur soll sich aktiv am Aufbau der European Medical School und an der Entwicklung eines engen Forschungsverbundes mit den Einrichtungen der Grundlagen- und Translationsforschung in Oldenburg und Groningen beteiligen. Neben dem Auf- und Ausbau eigener Forschungsschwerpunkte sind auch die grenzüberschreitende Entwicklung von Forschungsprojekten sowie die Kooperation mit bereits erfolgreich etablierten Forschungsverbünden erwünscht. Die enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden Abteilungen der an der European Medical School beteiligten Oldenburger Krankenhäuser wird erwartet.
Die Vertretung des Fachgebiets in seiner ganzen Breite und Tiefe in der Lehre des Modellstudiengangs Humanmedizin der European Medical School wird vorausgesetzt. Dabei wird ein aktives Engagement für die neu eingeführten Formen der Wissensvermittlung erwartet. Des Weiteren müssen die Voraussetzungen für eine vollständige Weiterbildungsbefugnis vorliegen. Die Erfüllung der Einstellungs­voraussetzungen nach § 25 NHG sowie eine besondere pädagogische Eignung für die Lehre sind nachzuweisen.
Zur Erhöhung des Frauenanteils sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung als eine PDF-Datei mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Profilbogen (www.medizin.uni-oldenburg.de), Lebenslauf, Publikations­verzeichnis, Verzeichnis der eingeworbenen Drittmittel, Darstellung des wissenschaft­lichen Werdegangs, Auflistung der abgehaltenen Lehrveranstaltungen und sonstige Nachweise der Lehrqualifikation, Lehrkonzept, Forschungskonzept und Konzept der klinischen Tätigkeit, OP-Katalog sowie Kopien der fünf wichtigsten Publikationen und Kopien der Zeugnisse und Urkunden) bis zum 31.05.2017 an den Dekan der Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (berufungen-fkvi@uni-oldenburg.de).

Bewerbungsschluss: 31.05.2017