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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) PostDoc im innovations- und organisationssoziologischen DFG-Projekt "Regionaler Energiewandel"

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Oldenburg, 19.12.2017

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An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist am Institut für Sozialwissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle (Vollzeit) als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc)
(E 14 TV-L)
im DFG-Emmy-Noether-Projekt
Regionaler Energiewandel:
Die sozialen Aushandlungs-, Nominierungs- und Lernprozesse im Windenergiesektor

zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis 31.12.2021 (mit Aussicht auf Verlängerung um ein weiteres Jahr).
Das Projekt wird Energiewandel aus innovations- und wirtschaftssoziologischer Perspektive als sozialen Prozess betrachten. Es wird untersuchen, wie verschiedene regionale, nationale und globale Akteure im Windenergiesektor zusammenwirken und welche Aushandlungs-, Normierungs- und Lernprozesse dabei stattfinden. Neben theoretisch-konzeptioneller Arbeit steht eine empirische Konkretisierung der Transitionsdebatte im Fokus. Hierfür werden sechs Fallstudien auf der Basis von Experteninterviews durchgeführt. Ergänzend kommen teilnehmende Beobachtung, Fokusgruppenworkshops und ggfs. QCA zum Einsatz.
Der/die Postdoktorand/in unterstützt die Projektleitung bei der wissenschaftlichen Koordination der Fallstudien und des Projekts. Er/sie soll maßgeblich zur Theorieentwicklung beitragen, die Projektpublikationen vorantreiben und das Gesamtprojekt in organisatorischer und inhaltlicher Hinsicht im Blick behalten. Des Weiteren soll die Person auch operativ an der empirischen Untersuchung mitwirken. Hierzu gehört u. a. die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von narrativen Interviews. Dem Projekt sind zwei weitere Mitarbeiterstellen zugeordnet. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.uni-oldenburg.de/europasoziologie/forschung/regionaler-energiewandel.
Einstellungsvoraussetzungen:
  • eine thematisch relevante, überdurchschnittliche Promotion. Das Projekt bedient sich aus verschiedenen wissenschaftlichen Debatten, insbesondere der Innovationsforschung/Techniksoziologie, der Organisationssoziologie, der Wirtschaftsgeografie und der Transitionsforschung. Kenntnisse in der Innovations-, Technik- und Organisationssoziologie sind für die Stelle von zentraler Bedeutung.
  • ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom bzw. Master) in einem relevanten Fach (Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Regionalwissenschaften, Sustainability Transitions);
  • ein Studienschwerpunkt oder anderweitig erworbenes Vorwissen im Projektkontext (z. B. Transitionsforschung, Innovationsforschung, regionaler Wandel und/oder Windenergie);
  • fundierte Methodenkenntnisse, Erfahrungen in Interview- und Fallstudienforschung, qualitativer Inhaltsanalysesoftware (MaxQDA) und/oder QCA sind von Vorteil;
  • eine selbstständige, ziel- und ergebnisorientierte Arbeitsweise, die Fähigkeit zu wissenschaftlich-methodischem Handeln;
  • sehr gute Englischkenntnisse. Deutschkenntnisse sind wünschenswert; andernfalls wird zumindest die Bereitschaft erwartet, Deutsch zu lernen.
Die wissenschaftliche Weiterqualifikation im Themenfeld des Projekts ist erwünscht.
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Schriftliche Bewerbungen mit Ihren vollständigen Unterlagen sowie einer wissenschaftlichen Schriftprobe (z. B. wissenschaftlicher Artikel) richten Sie bitte bevorzugt per E-Mail (ein PDF-Dokument) oder alternativ per Brief bis zum 14.01.2018 an sozialstruktur@uol.de oder an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät I, Institut für Sozialwissenschaften, Frau Prof. Dr. Jannika Mattes, 26111 Oldenburg. Kennwort: 2017-03-Regional-Energy. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Mattes per E-Mail unter jannika.mattes@uol.de oder telefonisch unter 0441 798-4552 zur Verfügung.
Per Post eingereichte Bewerbungsunterlagen können nicht zurückgesandt werden; bitte senden Sie uns daher keine Mappen oder Originale zu.
Unter http://uni-ol.de/stellen/65777 finden Sie zusätzlich eine englische Version dieser Anzeige.

Bewerbungsschluss: 14.01.2018