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Präsident (B6) der Bundesbesoldungsordnung (m/w)

Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI). Quedlinburg, 20.04.2018

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Das Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), ist eine selbstständige Bundesoberbehörde sowie Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das JKI hat seinen Hauptsitz in Quedlinburg und weitere Standorte in Berlin-Dahlem, Braunschweig, Darmstadt, Dossenheim, Dresden-Pillnitz, Groß Lüsewitz, Kleinmachnow, Münster und Siebeldingen.

Zum 1. Januar 2019 ist der Dienstposten

der Präsidentin oder des Präsidenten

(Präsidentin und Professorin/Präsident und Professor der
Besoldungsgruppe B 6 der Bundesbesoldungsordnung bei
Vorliegen der laufbahnrechtlichen und sonstigen Voraussetzungen)

am Hauptsitz in Quedlinburg zu besetzen.

Aufgaben:
Das JKI berät die Bundesregierung zu allen Fragen mit Bezug auf Kulturpflanzen und erarbeitet wissenschaftliche Entscheidungsgrundlagen für das BMEL und andere Bundesbehörden. Dies setzt umfangreiche Forschungsarbeiten voraus, um die zu vielen Fragestellungen notwendige wissenschaftliche Expertise vorzuhalten. Im Fokus des JKI steht die gesunde Kulturpflanze im Ackerbau, Grünland, Obst- und Weinbau, Gemüse- und Zierpflanzenbau, urbanen Grün und Forst. Das JKI bearbeitet wesentliche Aspekte von der Aussaat bis zur Ernte in den Kompetenzbereichen Bodenkunde und Pflanzenbau, Pflanzengenetik und Pflanzenzüchtung sowie Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit. Auch der Schutz nach der Ernte (Vorratsschutz) sowie die Züchtung neuer widerstandsfähiger Obst- und Rebsorten gehören dazu. Daneben nimmt das JKI gesetzliche Aufgaben insbesondere aufgrund des Pflanzenschutzgesetzes, des Bundesseuchengesetzes, des Gentechnikgesetzes und des Chemikaliengesetzes wahr (z. B. Wirksamkeitsbewertung und Folgenabschätzung im Rahmen des Zulassungsverfahrens von Pflanzenschutzmitteln). Das JKI gliedert sich neben der Leitung und der Verwaltung in 17 Fachinstitute sowie die gemeinschaftlichen Einrichtungen (z. B. Pressestelle, Justiziariat, IT und Bibliothek). Beim JKI arbeiten derzeit ca. 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Präsidentin oder der Präsident leitet das JKI im wissenschaftlichen und administrativen Bereich und vertritt es im Außenverhältnis. Ihr oder ihm unmittelbar zur Seite stehen der Vizepräsident sowie ein Leitungsstab erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Anforderungen:
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit abgeschlossenem wissenschaftlichem Hochschulstudium und Promotion sowie langjähriger Berufserfahrung in leitender Funktion in mindestens einem der für das JKI relevanten Gebiete (Pflanzenwissenschaften, Pflanzenbauwissenschaften, Agrarwissenschaften, Gartenbauwissenschaften, Phytomedizin oder einer verwandten naturwissenschaftlichen Disziplin). Habilitation oder eine gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation sind erwünscht. Von Vorteil sind internationale Erfahrungen. Der Dienstposten erfordert vertiefte Erfahrungen und hervorragende Kenntnisse im Wissenschaftsmanagement inkl. Öffentlichkeitsarbeit sowie im wissenschaftlich-administrativen Bereich und einen sehr guten Überblick über die landwirtschaftliche Produktion, den Gartenbau und die Forstwirtschaft. Er setzt ein hohes Maß an Führungskompetenz ebenso voraus wie sehr gute Kommunikationsfähigkeiten und die Bereitschaft zur Übernahme umfassender Verantwortung für Personal, Ausstattung und Weiterentwicklung der Einrichtung. Die Bereitschaft und Fähigkeit zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem BMEL, anderen Partnerbehörden und Forschungseinrichtungen und den relevanten Gremien sowie Beauftragten wird ebenfalls vorausgesetzt.

Das BMEL und das JKI streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen auf der Leitungsebene an und fordern deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Ein Nachweis ist beizufügen. Der Dienstposten ist für Teilzeitbeschäftigung nicht geeignet.

Bewerbungen mit für die Tätigkeit aussagekräftigen Unterlagen, zusammen mit einer Darstellung Ihres wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, werden erbeten bis zum 10.05.2018 (Posteingang) an den

Vorsitzenden der Auswahlkommission, Herrn Ministerialdirektor Bernd-Udo Hahn, Leiter der Abteilung 1 (Zentralabteilung), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin.

Bewerbungsschluss: 10.05.2018