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Professur (W1) Europäische Medienkomparatistik

Universität des Saarlandes. Saarbrücken, 07.12.2017

English version at www.uni-saarland.de/wisna

Die Universität des Saarlandes (UdS) ist eine der forschungsstärksten Universitäten mittlerer Größe und wurde als eine der ersten Universitäten Deutschlands systemakkreditiert. Sie ist geprägt durch die drei Schwerpunktbereiche Informatik, NanoBioMed und Europa. Zahlreiche Forschungseinrichtungen im Umfeld der Universität und die gezielte Förderung von Existenzgründungen machen die Universität des Saarlandes zu einem idealen Umfeld für Forschung, Lehre und Innovation. Ihre ausgeprägte internationale Orientierung zeigt sich u. a. in einem überdurchschnittlich hohen Anteil an internationalen Studierenden. Seit 2004 ist sie als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist an der Universität des Saarlandes zum Wintersemester 2018/19 folgende (W1) Juniorprofessur (mit Tenure-Track auf W2) zu besetzen.
Die Professur wird zunächst für die Dauer von 3 oder 4 Jahren im Beamtenverhältnis auf Zeit besetzt. Soweit eine Lehrevaluation und eine auswärtige Begutachtung der Leistungen in der Forschung dies rechtfertigt, ist eine Verlängerung des Dienstverhältnisses auf insgesamt 6 Jahre vorgesehen. Bei weiterer Bewährung und positiver Tenure-Evaluation erfolgt die Übernahme auf eine W2 Lebenszeitprofessur.

Bewerbungsfrist: 05.01.2018

Philosophische Fakultät

Europäische Medienkomparatistik (Kennziffer W1283)

Die künftige Stelleninhaberin/Der künftige Stelleninhaber soll auf dem Gebiet komparatistischer Medienwissenschaft ausgewiesen sein und in europäischer Dimension medienübergreifend forschen. Erwünscht sind insbesondere Arbeiten zu Traumdarstellungen und Traumdiskursen, etwa in den Bereichen Film, Theater, Malerei, Tanz, Fotografie, Literatur, grafisches Erzählen, Musik oder weiteren medienkünstlerischen Ausdrucksformen. Langfristig soll die Professur den Bereich des ästhetischen Wissens innerhalb der Philosophischen Fakultät stärken, die interdisziplinäre Vernetzung der kunst-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Fächer vorantreiben, im Europa-Kolleg CEUS mitarbeiten und so insgesamt zur Profilierung des Europa-Schwerpunktes der Universität beitragen. Erwartet werden neben einer breiten medienwissenschaftlichen Kompetenz und Erfahrungen in der Lehre und Drittmitteleinwerbung eigene Forschungsvorhaben im Bereich Traumdarstellung/Traumwissen/Traumästhetik, die Betreuung fachnaher Promotionsprojekte und universitäre Lehre in den Bereichen Kunst- und Bildwissenschaften sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem medien-, literatur-, kunst- oder kulturwissenschaftlichen Fach, die pädagogische Eignung sowie die besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die i. d. R. durch eine qualitativ herausragende Promotion nachzuweisen ist. Weitere Einstellungsvoraussetzungen: siehe Pkt. 1.4 der Rahmenordnung zur Freigabe, Besetzung und Evaluation von Juniorprofessuren an der Universität des Saarlandes vom 17. Mai 2017 (www.uni-saarland.de/Berufungen).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung u. a. mit Kopien der Urkunden, Liste der Veröffentlichungen, Angaben über den wissenschaftlichen Werdegang und bisherige Lehrtätigkeit sowie einem maximal fünfseitigen Konzept für die künftige Mitarbeit im DFG-Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“ (GRK 2021, www.traumkulturen.de) sowie den „Fragebogen zur Überprüfung der Einstellungsvoraussetzungen“ (www.uni-saarland.de/Berufungen) unter Angabe der dienstlichen und privaten Anschrift (Telefon und E-Mail) und der Kennziffer an: Universität des Saarlandes, Dekan der Philosophischen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Roland Marti, Campus, Geb. B3 1, 66123 Saarbrücken.

Bitte senden Sie auch eine vollständige elektronische Version Ihrer Bewerbung inklusive Anschreiben in einer einzigen PDF-Datei an dekanat-p@uni-saarland.de.

Die UdS versteht Internationalisierung als Querschnittsaufgabe. Wir erwarten daher die Beteiligung an Aktivitäten zur weiteren Intemationalisierung der Universität sowie die Bereitschaft zur Lehre in einer Fremdsprache. Kooperationen mit Partnern innerhalb der grenzüberschreitenden Großregion werden im Rahmen des Projekts „Universität der Großregion“ besonders unterstützt (www.uni-gr.eu).

Die Universität strebt nach Maßgabe ihres Gleichstellungsplanes eine Erhöhung des Anteils an Frauen in diesen Aufgabenbereichen an und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation im Auswahlverfahren bevorzugt.

www.uni-saarland.de

Bewerbungsschluss: 05.01.2018