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Professur (W1) Europastudien - Schwerpunkt Westeuropa und Grenzräume

Universität des Saarlandes. Saarbrücken, 07.12.2017

English version at www.uni-saarland.de/wisna

Die Universität des Saarlandes (UdS) ist eine der forschungsstärksten Universitäten mittlerer Größe und wurde als eine der ersten Universitäten Deutschlands systemakkreditiert. Sie ist geprägt durch die drei Schwerpunktbereiche Informatik, NanoBioMed und Europa. Zahlreiche Forschungseinrichtungen im Umfeld der Universität und die gezielte Förderung von Existenzgründungen machen die Universität des Saarlandes zu einem idealen Umfeld für Forschung, Lehre und Innovation. Ihre ausgeprägte internationale Orientierung zeigt sich u. a. in einem überdurchschnittlich hohen Anteil an internationalen Studierenden. Seit 2004 ist sie als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist an der Universität des Saarlandes zum Wintersemester 2018/19 folgende (W1) Juniorprofessur (mit Tenure-Track auf W2) zu besetzen.
Die Professur wird zunächst für die Dauer von 3 oder 4 Jahren im Beamtenverhältnis auf Zeit besetzt. Soweit eine Lehrevaluation und eine auswärtige Begutachtung der Leistungen in der Forschung dies rechtfertigt, ist eine Verlängerung des Dienstverhältnisses auf insgesamt 6 Jahre vorgesehen. Bei weiterer Bewährung und positiver Tenure-Evaluation erfolgt die Übernahme auf eine W2 Lebenszeitprofessur.

Bewerbungsfrist: 05.01.2018

Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft

Europastudien - Schwerpunkt Westeuropa und Grenzräume (Kennziffer W1282)

Im Sinne einer „discipline-based interdisciplinarity“ soll die Juniorprofessur eng mit den Fächern des Europa-Schwerpunkts der Philosophischen Fakultät wie der Romanistik und den Geschichtswissenschaften kooperieren und so maßgeblich zur Profilschärfung des universitären Europa-Schwerpunkts beitragen.

Erwartet wird, dass die Juniorprofessur erfolgreich Grundlagenforschung auf dem Gebiet der raumwissenschaftlich orientierten Border Studies betreibt. Mögliche Themen sind die grenzüberschreitende regionale Governance, De- und Re-Bordering als Prozesse räumlicher Institutionalisierung und die europäische Regionalisierung bzw. regionalisierte Europäisierung. Sie soll ferner zur sozial- und wirtschaftsgeographischen empirischen Erforschung transregionaler Verflechtungen beitragen, indem z. B. Ausbildungs- und Arbeitsmärkte oder die Wohnmobilität untersucht wird. In methodologischer Hinsicht soll dabei die Entwicklung von Verfahren zur Integration nationaler sozial-statistischer Daten sowie deren Analyse und Dokumentation sowie von Verfahren zur Analyse grenzüberschreitender Diskurse eine zentrale Rolle spielen.

Erwartet wird, dass sich die Juniorprofessur in die interdisziplinäre Forschung der Universität sowie in deren interuniversitäre Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der Border Studies etwa durch Beteiligung an der Entwicklung und Durchführung von gemeinsamen Forschungs(verbund)projekten und -anträgen einbringt. In die folgenden Forschungsverbünde und -vorhaben soll die Professur u. a. eingebunden werden:
  • Border Studies (hier insbesondere in Kooperation mit dem UniGR Center for Border Studies, dem Groupement de Recherches Transfrontalières Interdisciplinaires (GRETI) etc.),
  • CEUS-Verbundforschung „Fluchtraum Europa“ (Prozessbewegungen - Transformationen - Wechselwirkungen),
  • Vernetzung mit bestehenden Strukturen wie dem IRTG 1864: Diversity. Mediating Difference in Transcultural Spaces.
In der Lehre beteiligt sich die Juniorprofessur über ihren Einsatz im interdisziplinären und grenzüberschreitenden UniGR-Masterstudiengang Border Studies hinaus durch das Angebot polyvalenter Lehrveranstaltungen auch am Lehrexport für den Bachelorstudiengang und die Masterstudiengänge der Historisch orientierten Kulturwissenschaften.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Geographie oder einer benachbarten raumwissenschaftlichen Disziplin, die pädagogische Eignung sowie die besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die i. d. R. durch eine qualitativ herausragende Promotion nachzuweisen ist. Weitere Einstellungsvoraussetzungen: siehe Pkt. 1.4 der Rahmenordnung zur Freigabe, Besetzung und Evaluation von Juniorprofessuren an der Universität des Saarlandes vom 17. Mai 2017 (www.uni-saarland.de/Berufungen).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung u. a. mit Kopien der Urkunden, Liste der Veröffentlichungen, Angaben über den wissenschaftlichen Werdegang und bisherige Lehrtätigkeit, ein Lehrkonzept und, falls vorhanden, Lehrevaluationen zusammen mit dem ausgefüllten Bewerbersteckbrief (zu finden unter http://www.uni-saarland.de/fakultaet/hw/aktuell.html) sowie den „Fragebogen zur Überprüfung der Einstellungsvoraussetzungen“ (www.uni-saarland.de/Berufungen) unter Angabe der dienstlichen und privaten Anschrift (Telefon und E-Mail) und der Kennziffer an: Universität des Saarlandes, Dekan der Fakultät HW, Univ.-Prof. Dr. Cornelius König, Campus, Geb. B3 1, 66123 Saarbrücken.

Bitte senden Sie auch eine vollständige elektronische Version Ihrer Bewerbung inklusive Anschreiben in einer einzigen PDF-Datei an dekanat.hw@uni-saarland.de.

Die UdS versteht Internationalisierung als Querschnittsaufgabe. Wir erwarten daher die Beteiligung an Aktivitäten zur weiteren Internationalisierung der Universität sowie die Bereitschaft zur Lehre in einer Fremdsprache. Kooperationen mit Partnern innerhalb der grenzüberschreitenden Großregion werden im Rahmen des Projekts „Universität der Großregion“ besonders unterstützt (www.uni-gr.eu).

Die Universität strebt nach Maßgabe ihres Gleichstellungsplanes eine Erhöhung des Anteils an Frauen in diesen Aufgabenbereichen an und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation im Auswahlverfahren bevorzugt.

www.uni-saarland.de

Bewerbungsschluss: 05.01.2018