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Professur (W1) Mathematik mit Fokus auf konstruktive Methoden der Algebra

Universität des Saarlandes. Saarbrücken, 07.12.2017

English version at www.uni-saarland.de/wisna

Die Universität des Saarlandes (UdS) ist eine der forschungsstärksten Universitäten mittlerer Größe und wurde als eine der ersten Universitäten Deutschlands systemakkreditiert. Sie ist geprägt durch die drei Schwerpunktbereiche Informatik, NanoBioMed und Europa. Zahlreiche Forschungseinrichtungen im Umfeld der Universität und die gezielte Förderung von Existenzgründungen machen die Universität des Saarlandes zu einem idealen Umfeld für Forschung, Lehre und Innovation. Ihre ausgeprägte internationale Orientierung zeigt sich u. a. in einem überdurchschnittlich hohen Anteil an internationalen Studierenden. Seit 2004 ist sie als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist an der Universität des Saarlandes zum Wintersemester 2018/19 folgende (W1) Juniorprofessur (mit Tenure-Track auf W2) zu besetzen.
Die Professur wird zunächst für die Dauer von 3 oder 4 Jahren im Beamtenverhältnis auf Zeit besetzt. Soweit eine Lehrevaluation und eine auswärtige Begutachtung der Leistungen in der Forschung dies rechtfertigt, ist eine Verlängerung des Dienstverhältnisses auf insgesamt 6 Jahre vorgesehen. Bei weiterer Bewährung und positiver Tenure-Evaluation erfolgt die Übernahme auf eine W2 Lebenszeitprofessur.

Bewerbungsfrist: 05.01.2018

Fakultät für Mathematik und Informatik

Mathematik mit Fokus auf konstruktive Methoden der Algebra (Kennziffer W1279)

Die künftige Stelleninhaberin/Der künftige Stelleninhaber soll hohe internationale Sichtbarkeit in einem der Gebiete Gruppen- und Darstellungstheorie, tropische und polyedrische Geometrie, algebraische Geometrie, kommutative und nicht kommutative Algebra oder Zahlentheorie haben und bereit sein, mit den Arbeitsgruppen des SFB-TRR 195 auf diesen Gebieten interdisziplinär zusammenzuarbeiten. In der Lehre wird die Beteiligung an allen Studiengängen der Fachrichtung Mathematik (BA/MA Mathematik, Lehramtsstudiengänge, BA/MA Mathematik und Informatik) erwartet. Ab der zweiten Phase der Juniorprofessur wird eine angemessene Beteiligung an den Vorlesungen für andere Fachrichtungen erwartet.

Die Fachrichtung Mathematik arbeitet eng mit der Fachrichtung Informatik und den auf dem Campus angesiedelten Informatik-Einrichtungen zusammen. Zu nennen sind die beiden Max-Planck-Institute für Informatik bzw. Softwaresysteme, das Center for IT-Security, Privacy and Accountability, das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, das DFGExzellenzcluster Multimodal Computing and Interaction, das Intel Visual Computing Institute sowie das Zentrum für Bioinformatik.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, die pädagogische Eignung sowie die besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die i. d. R. durch eine qualitativ herausragende Promotion nachzuweisen ist. Weitere Einstellungsvoraussetzungen: siehe Pkt. 1.4 der Rahmenordnung zur Freigabe, Besetzung und Evaluation von Juniorprofessuren an der Universität des Saarlandes vom 17. Mai 2017 (www.uni-saarland.de/Berufungen).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen in englischer Sprache (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Publikationsverzeichnis, Drittmittel, Forschungsskizze, Namen von Referenzen, drei wichtigste Veröffentlichungen) sowie den „Fragebogen zur Überprüfung der Einstellungsvoraussetzungen“ (www.uni-saarland.de/Berufungen) unter Angabe der dienstlichen und privaten Anschrift (Telefon und E-Mail) und der Kennziffer an: Universität des Saarlandes, Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik, Herrn Univ.-Prof. Dr. Frank-Olaf Schreyer, Campus E2 4, 66123 Saarbrücken.

Bitte senden Sie auch eine vollständige elektronische Version Ihrer Bewerbung inklusive Anschreiben in einer einzigen PDF-Datei an mi-dekanat@uni-saarland.de.

Die UdS versteht Internationalisierung als Querschnittsaufgabe. Wir erwarten daher die Beteiligung an Aktivitäten zur weiteren Internationalisierung der Universität sowie die Bereitschaft zur Lehre in einer Fremdsprache. Kooperationen mit Partnern innerhalb der grenzüberschreitenden Großregion werden im Rahmen des Projekts „Universität der Großregion“ besonders unterstützt (www.uni-gr.eu).

Die Universität strebt nach Maßgabe ihres Gleichstellungsplanes eine Erhöhung des Anteils an Frauen in diesen Aufgabenbereichen an und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation im Auswahlverfahren bevorzugt.

www.uni-saarland.de

Bewerbungsschluss: 05.01.2018