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Professur (W2) für Beratungswissenschaften, Schwerpunkt Interkulturelle Kompetenzen und Migration

Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) Mannheim. Schwerin, 20.12.2017

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Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) ist eine im Jahr 2006 gegründete, staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte Hochschule für angewandte Wissenschaften. An den Campus Mannheim und Schwerin werden pro Jahr 550 Studierende in zwei dualen Bachelor- Studiengängen („Arbeitsmarktmanagement“ (B.A.) und „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung“ (B.A.)) und einem Masterstudiengang („Arbeitsmarktorientierte Beratung“ (M.A.)) nach internationalen Standards qualifiziert.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist an der Hochschule die folgende Stelle zu besetzen:

Professur für Beratungswissenschaften

mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Kompetenzen und Migration Campus
Schwerin (Kennziffer 52/2017)

Die fachlichen Schwerpunkte der Professur richten sich auf den Bereich Interkulturelle Kompetenzen und Migration mit Bezügen zu den Beratungsfeldern der Bundesagentur für Arbeit (BA). Der zukünftigen Stelleninhaberin bzw. dem zukünftigen Stelleninhaber obliegt im Bereich der Lehre die fachliche Koordination und Verantwortung für den Themenkomplex „Interkulturelle Beratung“ im Rahmen der beiden Bachelorstudiengänge am Campus Schwerin. Zusätzlich wird ein Engagement im Masterstudiengang „Arbeitsmarktorientierte Beratung“ und in der Wissenschaftlichen Weiterbildung erwartet. Die Lehre ist durch den besonderen Praxisbezug zu den Aufgabenfeldern der Bundesagentur für Arbeit geprägt und zeichnet sich im Bereich der Qualifizierung von Beratungsfachkräften durch den Einsatz verhaltensmodellierender Lehr-Lern-Techniken (z. B. Rollenspiele mit Videofeedback) aus. Erwartet wird daher eine fundierte Berufspraxis mit klarem Bezug zu den Anwendungsfeldern der Bundesagentur für Arbeit.
Forschungsaktivitäten sollen bevorzugt im Bereich interkultureller Aspekte der beruflichen Entwicklung oder Migration und sozialen Teilhabe liegen. Es werden sowohl Lehr- als auch Forschungserfahrungen und Publikationen in den oben genannten Schwerpunkten erwartet. Forschungsinteressen, die das Profil der sozialwissenschaftlichen Disziplinen stärken und Möglichkeiten der interdisziplinären Kooperation eröffnen, sind ausdrücklich erwünscht.
Die zukünftige Stelleninhaberin oder der zukünftige Stelleninhaber muss über ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund (Psychologie, Soziologie oder Pädagogik/ Erziehungswissenschaften bzw. eine vergleichbare sozialwissenschaftliche Disziplin) sowie eine Promotion verfügen. Wünschenswert ist eine beratungsorientierte Weiterbildung (z. B. Coaching, Psychotherapie o. ä.).
Neben Lehre und Forschung zählen zum Aufgabengebiet die aktive Mitarbeit bei der Weiterentwicklung und Internationalisierung der Hochschule sowie die aktive Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung. Die HdBA verfolgt ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und setzt deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Hochschule voraus.
Die zukünftige Stelleninhaberin oder der zukünftige Stelleninhaber dient als Ansprech- und Kooperationspartnerin oder -partner bei relevanten Fachfragen anderer Organisationseinheiten der Bundesagentur für Arbeit.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren des § 47 LHG Baden-Württemberg.
Vorgesehen ist eine Vergütung im Angestelltenverhältnis analog W2 bzw. im Beamtenverhältnis gemäß W2. Die Berufung erfolgt zunächst für sechs Jahre. Bei einer positiven Evaluation und entsprechender Bewährung ist im Regelfall eine Entfristung vorgesehen. Eine Erstberufung auf Dauer kann nur in begründeten Einzelfällen erfolgen.
Fachliche Fragen zur Professur beantwortet Ihnen gerne Herr Prof. Dr. Clinton Enoch
(clinton.enoch@arbeitsagentur.de).
Die HdBA ist bestrebt, den Anteil von Professorinnen signifikant zu erhöhen und fordert daher qualifizierte Frauen besonders auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen können sich mit der Gleichstellungsbeauftragten in Verbindung setzen (Hochschule.Gleichstellungsbeauftragte@arbeitsagentur.de).
Die Bundesagentur für Arbeit ist eine Arbeitgeberin, die Chancengleichheit und Vielfalt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert. Hierbei unterstützt sie auch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Für diese vorbildliche Personalpolitik ist sie zum wiederholten Male ausgezeichnet worden.
Die ausgeschriebene Stelle ist teilzeitgeeignet.
Informationen zur Hochschule finden Sie unter: www.hdba.de
Bitte nennen Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen die Kennziffer der Stellenausschreibung und fügen Sie einen lückenlosen Lebenslauf, ein Verzeichnis mit Publikationen, Vorträgen und gehaltenen Lehrveranstaltungen im genannten Fachgebiet sowie Kopien der wichtigsten Zeugnisse bei. Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen außerdem den ausgefüllten Bewerbungsbogen bei, den Sie unter www.hdba.de/karriere finden.
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 01.02.2018 per E-Mail als PDF-Datei mit einer Größe von max. 8 MB oder per Post (den Bewerbungsbogen benötigt die Hochschule in jedem Fall in digitaler Form als Word-Dokument) an:
Rektor der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit
Prof. Dr. habil. Andreas Frey
Seckenheimer Landstr. 16
68163 Mannheim
E-Mail:
Hochschule.Bewerbungen@arbeitsagentur.de
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Bewerbungsschluss: 01.02.2018