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Professur (W1) für Regional- und Standortentwicklung mit Tenure Track

Universität Trier. Trier, 12.04.2018

Am Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften der
Universität Trier ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W1-Professur für Regional- und
Standortentwicklung mit Tenure Track

im Beamtenverhältnis auf Zeit zu besetzen.

Der/die Stelleninhaber/in soll die humangeographische Seite der Regional- und Standortentwicklung in der Lehre vertreten. In der Forschung ist eine Schwerpunktsetzung im Themenfeld Transformation, Steuerung und nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen aus humangeographischer Perspektive gewünscht. In diesem Forschungsfeld sollte die Bewerberin bzw. der Bewerber international ausgewiesen und anschlussfähig sein. Neben der empirisch fundierten Arbeitsweise sollen Beiträge zur Theorieentwicklung im oben genannten Themenfeld geleistet werden. Die Forschungsexpertise ist durch einschlägige internationale Publikationen sowie durch Erfolge in der Drittmitteleinwerbung zu belegen.

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll eng mit der Professur Nachhaltige räumliche Entwicklung und Governance zusammenarbeiten. In der Lehre sind Veranstaltungen der Humangeographie für die Bachelor- und Master-Studiengänge und die Lehramtsstudiengänge der Geographie sowie den englischsprachigen Masterstudiengang Environmental Sciences zu erbringen. Die Befähigung zur und Erfahrung in der universitären Lehre ist in geeigneter Form nachzuweisen. In Forschung und Lehre wird die interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit gewünscht.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 54 HochSchG, insbesondere sind pädagogische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit nachzuweisen.

Gemäß § 55 HochSchG werden Juniorprofessuren zunächst für die Dauer von drei Jahren besetzt und nach positiver Zwischenevaluation um weitere drei Jahre verlängert. Im Anschluss daran ist eine dauerhafte Übertragung einer Professur (Bes. Gr. W2 LBesG) vorgesehen, wenn sich die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber nach Maßgabe der einschlägigen hochschulrechtlichen Regelungen (Evaluationsverfahren) bewährt hat und die allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Auf § 50 Abs. 5 Satz 3 HochSchG wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Universität Trier vertreten ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird. Die Universität Trier ist bestrebt, die Zahl ihrer Hochschullehrerinnen zu erhöhen, und fordert Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zu einer Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung, die in englischer Sprache verfasst sein sollte, sollte neben dem Bewerbungsschreiben einen Lebenslauf, Zeugniskopien, ein Schriftenverzeichnis (gegliedert nach begutachteten und nicht-begutachteten Artikeln), eine Liste der Vorträge, eine Auflistung der bisherigen Lehrtätigkeit (inkl. Evaluation), die fünf wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten sowie eine Beschreibung der aktuellen und geplanten Forschungstätigkeiten enthalten.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung in Papierform (zusammen mit den Unterlagen in elektronischer Form in einer PDF-Datei an Prof. Dr. Thomas Udelhoven (dekanatfb6@uni-trier.de)) bis zum 22.05.2018 an: Universität Trier, Dekan des Fachbereichs VI, 54286 Trier.

Wir bitten, Bewerbungsunterlagen nicht in Mappen oder
Hüllen und auch nur als unbeglaubigte Kopien vorzulegen,
da die Unterlagen nicht zurückgesandt werden; sie werden
nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.


Bewerbungsschluss: 22.05.2018