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Doktorand (m/w) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Universitätsklinikum Ulm. Ulm, 07.12.2017

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Das Universitätsklinikum Ulm steht mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine moderne Patientenversorgung mit hoher Qualität, Spitzenforschung und eine auf die Zukunft ausgerichtete medizinische Lehre sowie Ausbildung in attraktiven Berufsfeldern. Voraussetzungen dafür sind Engagement, hohe Innovationskraft, Verantwortungsbewusstsein und eine ausgeprägte interdisziplinäre Kooperationsbereitschaft als wichtige Eckpfeiler einer an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichteten Universitätsmedizin. Mit diesem selbst gestellten Anspruch stehen unsere Kliniken und Institute an 365 Tagen im Jahr für eine Maximalversorgung der Regionen Ostwürttemberg, Donau/Iller und Bodensee-Oberschwaben bereit.

Die Sektion Public Mental Health, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II (Ärztlicher Direktor: Prof. Th. Becker) der Universität Ulm sucht einen/eine

Doktoranden/in in Teilzeit (50%)

zur Mitarbeit in zwei Projekten, die Stigma und Offenlegung bei Menschen mit Suizidversuch in der Vorgeschichte und bei Eltern psychisch kranker Kinder untersuchen. Die gruppenbasierte und Peer-geleitete Intervention "Honest, Open, Proud" (HOP, früher ‚Coming Out Proud‘; deutsch ‚In Würde zu sich stehen‘) wurde ursprünglich zur Unterstützung von Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen entwickelt, um sie im Umgang mit Stigmatisierung und bei Offenlegungsentscheidungen zu unterstützen. Die Wirksamkeit von HOP ist in mehreren randomisiert kontrollierten Studien bestätigt. HOP wurde in den USA und Australien bereits für Personen mit Suizidversuch in der Vorgeschichte sowie für Eltern psychisch kranker Kinder angepasst. Diese HOP-Versionen sollen nun auch in Deutschland kulturell adaptiert und evaluiert werden.

Die Sektion wird geleitet von Nicolas Rüsch, Professor für Public Mental Health. Neben Ihnen werden Prof. Nicolas Rüsch und Dr. Nathalie Oexle am Projekt mitwirken, die an der ursprünglichen Entwicklung von HOP sowie dessen Anpassungen für weitere Personengruppen beteiligt waren.

Ihre Aufgaben:
  • Kulturelle Adaption und Übersetzung von HOP für Personen mit Suizidversuch in der Vorgeschichte sowie für Eltern psychisch kranker Kinder
  • Evaluation der adaptierten Interventionen in randomisiert-kontrollierten Pilotstudien
Ihr Profil:
  • Master in Psychologie, Soziologie, Public Health, Gesundheits- oder Sozialwissenschaften oder verwandten Fächern
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, sowie gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Gute Statistikkenntnisse (SPSS o.ä.)
  • Freude am Verfassen wissenschaftlicher Publikationen
  • Starkes Interesse an quantitativer Forschung
  • Starkes Interesse an Arbeit mit den betroffenen Personengruppen
  • Freude an Teamarbeit
Unser Angebot:
  • Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe zum Thema Stigma und Diskriminierung mit internationaler Vernetzung
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Anleitung bei der Durchführung und Evaluation der Interventionsstudien
  • Unterstützung des Promotionsvorhabens
  • Vergütung nach TV-L, befristet für drei Jahre
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Bitte schicken Sie uns mit Ihrer Bewerbung einen Brief (mit Ihrem Werdegang, Zielen sowie einer Begründung, warum Sie auf diese Stelle gut passen), CV (inkl. evtl. Publikationen), Skizze Ihrer Forschungsinteressen und zwei Empfehlungsschreiben (bitte alles in einem pdf) per E-Mail an nicolas.ruesch@uni-ulm.de

Vertragsart: Befristet
Referenzcode: 107273
Beschäftigungsgrad: Teilzeit
Bewerbung bis: 15.02.2018

Die Einstellung erfolgt durch die Verwaltung des Klinikums im Namen und im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Schwerbehinderte Bewerber/Innen werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. Das Universitätsklinikum Ulm strebt die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen sie unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten. Eine an die Befristung anschließende Weiterbeschäftigung ist möglich.

Bewerbungsschluss: 15.02.2018