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Leitenden Archäologiedirektors/-in

hessenARCHÄOLOGIE. Wiesbaden, 31.01.

Bei der hessenARCHÄOLOGIE – Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege, Archäologieservice, Dezentrales Archäologisches Landesmuseum – Landesamt für Denkmalpflege Hessen – ist zum 01. Juli 2013 die Leitungsfunktion und damit die Aufgabe

der Landesarchäologin/des Landesarchäologen

neu zu besetzen.

Die Stelle eines/einer

Leitenden Archäologiedirektors/-in

(A 16 BBesG)

steht hierfür zur Verfügung.

Seit 2001 verfolgt die hessische Landesarchäologie mit dem Konzept hessenARCHÄOLOGIE21. die Stärkung der hessischen Landesarchäologie auf allen Ebenen durch das Zusammenführen der Bereiche Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege, Archäologieservice (Zentrale Archäologische Dienste) und Dezentrales Archäologisches Landesmuseum (bisher Keltenwelt am Glauberg und Römerkastell Saalburg). Damit werden die klassischen Bereiche der Erhaltung, (Denkmal)Pflege, Erforschung und Vermittlung archäologischer und paläontologischer Sachverhalte innerhalb einer modernen behördlichen Betriebseinheit gebündelt, um weitergehende Synergieeffekte erzielen zu können. Das Konzept hat 2011 eine Fortschreibung in Form des Leitfadens hessenARCHÄOLOGIE21plus erfahren. Danach sollen die zukünftige Ausrichtung des gesamten Tätigkeitsbereiches und die konzeptionelle Umsetzung der sich ergebenden Aufgaben auf der Grundlage des Hessischen Denkmalschutzgesetzes und unter Berücksichtigung gesamtgesellschaftlicher Vorgaben und Veränderungen in größtmöglicher Eigenständigkeit erfolgen.

Aufgabenschwerpunkt des/der künftigen Stelleninhaber/-in ist die organisatorische, fachwissenschaftliche und praxisorientierte Weiterentwicklung der hessenARCHÄOLOGIE anhand des genannten Konzeptes/Leitfadens als Managementaufgabe. Gesucht wird daher nicht nur eine Persönlichkeit mit langjähriger Erfahrung in der Archäologischen und Paläontologischen Denkmalpflege, sondern auch eine Persönlichkeit mit Überzeugungskraft sowohl nach innen als nach außen, mit einem kooperativen und integrierenden Arbeits- und Führungsstil und dem Vermögen, die Landesarchäologie in ihrer Bedeutung für die Strukturentwicklung des Landes und als integralen Bestandteil der historisch gewachsenen Kulturlandschaft darzustellen und zu stärken.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss/Master mit Promotion nach Möglichkeit in Paläontologie, Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie oder Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit erwartet. Umfassende Kenntnisse der Paläontologie, der Vor- und Frühgeschichte und jüngerer Perioden im Allgemeinen sowie der Archäologie- und der historisch gewachsenen Kulturlandschaft Hessens im Besonderen sind von Vorteil. Sie müssen die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für den höheren Archäologiedienst erfüllen.

Erforderlich sind Erfahrungen in der Leitung oder dem Management von größeren Organisationseinheiten, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Kulturmanagement und Kulturmarketing.

Erforderlich ist ferner eine hohe Kommunikationskompetenz, die der proaktiven Einbindung aller dienstlichen, politischen, und wirtschaftlichen Partner und Beteiligten dient, als auch die Fähigkeit zu fachdisziplinen-, ämter- und länderübergreifenden Kooperationen und deren öffentlichkeitswirksamer Darstellung.

Umfassende Kenntnisse des Denkmalrechts und sonstiger relevanter Rechtsbereiche und auf dem Gebiet der Kulturlandschaftsforschung Hessen sind ebenfalls erforderlich.
Bewerberinnen und Bewerbern, die bereits im Beamtenverhältnis stehen, wird die Leitungsfunktion zunächst im Beamtenverhältnis auf Probe für die Dauer von zwei Jahren übertragen. Sodann kann die Position auf Dauer übertragen werden. Während des Beamtenverhältnisses auf Probe ruhen die Rechte und Pflichten aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nach Maßgabe des § 19 a HBG.

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Regelungen der Mobilitätsrichtlinien des Landes Hessen (StAnz. 2010 S. 2162 ff.) werden im Rahmen des Stellenbesetzungsverfahrens berücksichtigt.

Bewerbungen richten Sie bitte bis spätestens vier Wochen nach Erscheinen dieser Ausschreibung an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden. Als Bewerbungsunterlagen werden ein tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss, Promotionsurkunde, Zeugnisse und Nachweise zum bisherigen beruflichen Werdegang sowie ein Publikationsnachweis erbeten. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nur in Fotokopie ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden. Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Vorstellungsgespräch entstehen, können nicht erstattet werden.


Bitte beachten Sie:
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