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Professur (W2) für das Fachgebiet E-Government und Verwaltungsinformatik

Technische Hochschule (FH) Wildau. Wildau, 28.12.2017

Die Technische Hochschule Wildau ist eine der führenden akademischen Ausbildungsstätten in Brandenburg. Derzeit sind ca. 3.900 Studierende immatrikuliert. Die TH Wildau ist eine Hochschule der kurzen Entscheidungswege. Leitung und Professorenschaft arbeiten Hand in Hand an einer stetigen Weiterentwicklung. Die Ausstattung für Lehre und Forschung ist vorbildlich. Internationalität ist selbstverständlich. Die gute Anbindung an die Bundeshauptstadt Berlin garantiert Mobilität und Nähe zu Branchennetzwerken. Die reizvolle Umgebung liefert Lebensqualität in der Seen- und Heidelandschaft Brandenburgs.

Zum 1. September 2018 ist folgende Professur zu besetzen:
Im Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht im Studiengang Verwaltungsinformatik

Professorin/Professor

(Bes.-Gruppe W2 BbgBesO)

für das Fachgebiet E-Government
und Verwaltungsinformatik

(Kennziffer: VI1)
Die Bewerberin/Der Bewerber soll das Fachgebiet entsprechend dem Profil der Technischen Hochschule Wildau in der Lehre, der angewandten Forschung und im Wissenstransfer in Bachelor- und Masterstudiengängen vertreten. Der Studiengang Verwaltungsinformatik ist ein neu einzurichtender interner Studiengang für den gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung (Land und Kommunen) des Landes Brandenburg.

Dies erfordert insbesondere die Übernahme der Lehre in den Bereichen E-Government (einschließlich der organisatorisch-technischen Grundlagen, Projekt- und Prozessmanagement), Einführung in die Informatik, Anwendungsfelder der IT im öffentlichen Dienst und Grundlagen der IT-Sicherheit, IT-Infrastruktur und Netze sowie in mindestens einem der Bereiche a) Software Engineering, Softwareentwicklung, (objektorientierte) Programmierung oder b) Datenbanken, Business Intelligence / Data Warehouse, Geo-Informatik, Web-Technologien oder c) Konzeption, Entwicklung, Weiterentwicklung, Betrieb / Administration und Nutzung / Schulung zentraler IT-Anwendungen im öffentlichen Dienst inklusive Geo-Informationssysteme.

Ferner wird die Bereitschaft zur Übernahme der Lehre in fachverwandten Grundlagenfächern erwartet. Dies schließt auch Lehrveranstaltungen des Fachgebietes in anderen Studiengängen ein. Die Bereitschaft zur Übernahme von Lehrveranstaltungen in englischer Sprache sowie zum Einsatz im berufsbegleitenden Studium und bei der Entwicklung von Online-Lernprogrammen wird vorausgesetzt. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die über Erfahrungen in der praktischen Umsetzung, gestützt auf Lehr- und Forschungstätigkeiten, verfügt. Erwartet wird eine einschlägige Promotion oder der Nachweis vergleichbarer wissenschaftlicher Leistungen. Des Weiteren ist die Motivation für eine praxisorientierte Lehre und Kontaktfreudigkeit im Umgang mit Studierenden und Partnern selbstverständlich. Eine engagierte Mitarbeit beim Aufbau und der Entwicklung neuer Studiengänge wird erwartet. Ebenso wird die Bereitschaft zur Mitwirkung an Studienreformprozessen und in Gremien der Hochschulselbstverwaltung vorausgesetzt.

Die TH Wildau legt großen Wert auf die Forschung und den Technologietransfer durch Professorinnen/ Professoren. Daher wird erwartet, dass die Kontakte zu Organisationen, die in den Studiengang eingebunden sind, vertieft und ausgebaut werden. Die Hochschule unterstützt und fördert Bemühungen auf dem Gebiet des Technologietransfers und der Durchführung von Kooperationsprojekten mit Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft bzw. Industrie. Forschungsaktivitäten und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind daher erwünscht. Die angewandte Forschung zu E-Government kann die Entwicklung von E-Kompetenz und modernen Lehr-/Lernmethoden einschließen.

Die TH Wildau will ihr internationales und interdisziplinäres Profil in Lehre und Forschung weiter schärfen. Erwünscht sind daher auch entsprechende Berufserfahrung und internationale Vernetzung. Die TH Wildau legt zudem großen Wert auf praxisorientierte Forschung und den Wissenstransfer durch Professorinnen und Professoren. Entsprechende Forschungsaktivitäten und anerkannte Publikationen sowie der Ausbau von Kontakten zu externen regionalen wie überregionalen Partnern sind daher sehr erwünscht.

Im Falle einer Erstberufung wird die Professur gemäß § 43 Abs. 1 BbgHG zunächst auf drei Jahre und sechs Monate befristet besetzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen nach § 41 BbgHG sind neben der Erfüllung der allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen:
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer für die zu übernehmende Tätigkeit geeigneten Fachrichtung,
  • pädagogische Eignung,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch eine qualifizierte Promotion und
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens dreijährigen beruflichen Praxis, von der mindestens zwei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.
Die dienstrechtliche Stellung ergibt sich aus § 43 BbgHG. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TH Wildau ist bemüht, den Anteil von qualifizierten Wissenschaftlerinnen im Lehrkörper zu erhöhen und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die TH Wildau ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 31. Januar 2018 zu richten an die

Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau Hochschulring 1, 15745 Wildau

Bewerbungsschluss: 31.01.2018