Sie haben Psychologie studiert und sind auf der Suche nach Ihrem ersten Job? Sie sind Psychologe und suchen nach einer neuen Herausforderung? Egal welcher Fachrichtung Sie angehören, hier finden Sie aktuelle Stellenangebote, die Ihrer Suche ein gutes Ende setzen können. Interessante Stellen in »Krankenhäusern, »Kliniken, »Rehabilitations- und »Therapiezentren, in den Bereichen »Gesundheit, »Kultur, »Erziehung und Wirtschaft werden in unserem Stellenmarkt ausgeschrieben. Schauen Sie sich die aktuell ausgeschriebenen Stellen an, vielleicht ist eine Job für Sie dabei.
Arbeit als Psychologe
Wer sich nach seinem Studium Psychologe nennen darf, hat - auch abhängig von den selbst gewählten Studienschwerpunkten - ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten. Psychologen können Jobangebote im Bereich Beratung, Organisation, Lehre und Forschung, Dienstleistungen sowie Analyse und Therapie annehmen.
Berufsfelder für Psychologen
Die Jobs und Stellenangebote in der Psychologie betreffen viele Berufsfelder: Absolventen der neuen Studiengänge sowie Diplom-Psychologen können sich um die Organisation und Gestaltung von Arbeitsplätzen kümmern, in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung arbeiten, als Berufsberater oder Arbeitsvermittler fungieren (Entlohnung nach TV-BA 2.553 Euro brutto monatlich) oder auch in der Gesundheitsberatung tätig werden.
Sie haben die Möglichkeit, als Markt- und Meinungsforscher ihr fundiertes analytisches Wissen anzuwenden oder ins Personalmanagement einzusteigen. Psychologen können sich auf forensische Psychologie spezialisieren (Lohn nach TV-L, 3.726 bis 4.901 Euro) oder als Mediatoren arbeiten. Weitere Möglichkeiten sind die Lehrtätigkeiten an Hochschulen (Lehrbeauftragte werden auf Honorarbasis bezahlt, der Akademische Rat nach A 13) oder die wissenschaftliche Forschung. Außerdem können Psychologen zahlreiche verschiedene therapeutische Berufe annehmen. Vor allem Kliniken und soziale Verbände wie Caritas oder Lebenshilfe bieten aktuell zahlreiche Jobangebote.
Therapeutische Berufe - ein langer Weg
Viele Psychologen streben den Beruf des Therapeuten an. Dieser kann zahlreiche Schwerpunkte haben, zu denen etwa die Familie gehört, Arbeit, Wirtschaft, Schule, Kinder, Paare, Drogenabhängige, Straftäter oder auch Tiere. Nach dem Psychologiestudium dauert die Ausbildung zum Psychotherapeuten entweder drei Jahre in Vollzeit oder halbtags fünf Jahre.
Die Ausbildung ist gebührenpflichtig, und die Auszubildenden werden währenddessen meist nicht bezahlt. Für viele Menschen ist diese Ausbildung also kaum erschwinglich. Wer das Geld nicht hat, trotzdem aber Therapeut werden möchte, muss nebenher arbeiten oder einen Kredit aufnehmen. Auch der Verdienst im Beruf liegt mit einem deutschlandweiten Durchschnitt von 2.657,83 Euro brutto im Monat deutlich unter dem anderer Mediziner, die beinahe doppelt so viel verdienen.
Möglichkeiten zur Weiterbildung
Für Psychologen gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa im Sozialwesen, in der Konfliktberatung, der Psychotherapie, der Entwicklungspsychologie und der Gruppenarbeit. Wer nach dem Bachelor beruflich aufsteigen möchte, sollte sich um einen Masterstudiengang bewerben, etwa in klinischer oder Kommunikationspsychologie. Nach einem Masterabschluss können Psychologen sich zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) weiterbilden lassen, zum psychologischen Psychotherapeuten, zum Psychoanalytiker oder zum Sozialtherapeuten.
Wer als Psychologe eine wissenschaftliche Laufbahn an einer Hochschule einschlagen möchte, sollte promovieren. Für die Berufung zum Hochschulprofessor ist darüber hinaus eine Habilitation vonnöten. Auch in der Forschung, der öffentlichen Verwaltung und in der Privatwirtschaft kann eine Promotion von Vorteil sein.