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Projekt "Kontinuität und Diskontinuität in der Entwicklung der Studienstiftung angesichts der Systembrüche 1933 und 1945"

Studienstiftung des deutschen Volkes. deutschlandweit, 17.05.2018

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Ausschreibung des Projekts "Kontinuität und Diskontinuität in der Entwicklung der Studienstiftung angesichts der Systembrüche 1933 und 1945"

Die Studienstiftung des deutschen Volkes e. V. ist das größte und älteste Begabtenförderungswerk in Deutschland. 1925 gegründet, wurde sie nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1934 aufgelöst; ihre Wiedergründung erfolgte 1948.

Vor dem Hintergrund der neueren NS-Forschung strebt die Studienstiftung ein Projekt an, das der Frage nach der NS-Belastung der Studienstiftung sowie den personellen und ideellen Kontinuitäten über die Zäsuren von 1933 und 1945 hinaus nachgeht. Ziel des Projekts ist es, nicht nur aus institutionengeschichtlicher Perspektive, sondern auch mit Blick auf die Konstituierung der frühen Bundesrepublik und deren Elite- und Begabungsverständnis eine umfassende Aufarbeitung und Einordnung der Entwicklung der Studienstiftung vorzunehmen. In diesem Rahmen werden zwei Teilprojekte (Postdoc) ausgeschrieben, die Kontinuitäten und Brüche mit der NS-Zeit erforschen sollen.

Antragsberechtigt sind Lehrstühle an Universitäten sowie von Bund und/oder Ländern finanzierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Pro Teilprojekt können bis maximal 300.000 Euro beantragt werden. Anträge über beide Teilprojekte werden bis zum 1. September 2018 erbeten.

Detaillierte Informationen finden Sie auf www.studienstiftung.de/vergabe

Bewerbungsschluss: 01.09.2018